staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
Donnerstag, 5. Mai 2011
Tanz und Kleist in Kempten
Mittwoch, 20. April 2011
Mannheimer Tanzszene / MS TANZWERK
Die Compangnie MS Tanzwerk unterwegs
Felina-Tanz erfolgreich
Die Wiederaufbauarbeit einer freien Mannheimer Tanzszene ...durch das Theater Felina Areal weist Erfolge auf: Gleich zweimal sind Produktionen des Choreographen Mario Heinemann-Jaillet, die dort erarbeitet wurden, auf Festivals eingeladen. Die Produktion „Expected Overlaps“ ist am 29. April im Stadttheater Kempten (www.theaterinkempten.de) zu sehen. Das Tanzstück „Phi“ ist am 23. April bei der Tanzwoche in Dresden (www.tanzwoche.de) eingeladen. Mannheimer Morgen
Fotografie: Günter Krämmer © All rights reserved
http://www.heidelberg-fotograf
Samstag, 16. April 2011
Abschlussinszenierung der AK2011
Die Sieben Todsünden ist das diesjährige Stück der Abschlussklasse.
Komödie von Andreas Schmidt und Luci van Org
Premiere: FR 6. Mai, 20 Uhr
weitere Vorstellungen: SA 7., FR 13., SA 14., FR 20. & SA 21. Mai, 20 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Regie: Tino Lindenberg
mit Marion Bott, Jacqueline Griesser, Gina Müller, Nadine Münger, Katrin Reuter, Eva Sauter und Katharina Wenz
Dass Frauen und Sünde zusammengehören, ist schon seit Adam und Eva kein Geheimnis mehr. Deswegen gehören in "Die Sieben Todsünden" selbige auch zu sieben Frauen, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten.
Anlässlich der eigentlich perfekt geplanten Traumhochzeit des Konzernerben Rex Reinmann mit Wetterfee Vanessa Schulte treffen sie alle auf der Damentoilette des dafür angemieteten Märchenschlosses zusammen.
Doch es herrscht Ausnahmezustand: Vanessa hat sich kurz vor der Zeremonie in einer der WC-Kabinen eingeschlossen. Durch nichts und niemanden lässt die Braut sich jetzt dazu bewegen, wieder herauszukommen oder wenigstens den Grund für ihr Verhalten zu äußern.
Die Hochzeit droht zu platzen. Auch deshalb, weil jede der Frauen ihr eigenes, schmutziges Geheimnis mit sich herumträgt. Abgründe tun sich auf!
Die Inszenierung gewährt Einblicke in tiefste Handtaschengeheimnisse und gibt Preis, was wir schon immer über Frauen wissen wollten.
weitere Informationen zur Abschlussinszenierung der AK 2011 der Schauspielschule Mannheim unter :
http://die-sieben-todsuenden.blogspot.com
Quelle: Theatertexte.de/ Tino Lindenberg
Fotografie: Damian Irzik © All rights reserved
Grafik: leporella-design.de ©
Samstag, 19. Februar 2011
Schauspielstudenten beim Projekt BunteZungen_WorteKlang.
Das Licht im Café Filsbach geht aus, die Scheinwerfer richten sich auf die schwarz ausgekleidete Bühne, ein elektronischer Klangteppich breitet sich über den Raum und der junge Mann auf dem Podium beginnt, das Publikum in den Bann seiner “inneren” Auseinandersetzungen mit der “bleichen” Realität seiner Existenz und der Sehnsucht nach einem bunten, aufregenden Leben zu ziehen. So der Auftakt zu einem literarisch-musikalischen Abend der nicht ganz gewöhnlichen Art.
Zur Vorgeschichte: Im Jahr 2009 waren junge Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen, sich an dem Schreibwettbewerb „BunteZungen_WorteFluss“ zu beteiligen. Sie konnten literarische Texte gleich welchen Genres und Inhalts einreichen. Von über 300 Arbeiten wurden 65 ausgewählt und im Frühjahr 2010 in einem gleichnamigen Sammelband veröffentlicht.
Aus dem Schreibwettbewerb ist nun ein musikalisches Folgeprojekt hervorgegangen: Die Produktivität der jungen Menschen hat die Mannheimer Komponisten Stefan Dürr, Marco Olbert und Peter Tröster inspiriert, ihren persönlichen Assoziationen zu einigen der lyrischen Texte in digital erstellten Kompositionen Ausdruck zu verleihen. Zu zwölf ausgewählten Beiträgen haben sie Klangkreationen geschaffen, die die Texte unter- und ummalen, in mal eher meditative, mal emotional aufwühlende, mal experimentelle Klanggewebe einbetten und so in ihrer Ausdruckskraft noch verstärken. Die Kompositionen wurden auf der CD „BunteZungen_WorteKlang“ aufgenommen und die dazugehörigen Texte zum Teil von den Autorinnen und Autoren selbst, zum Teil von einer Schauspielschülerin und zwei Schauspielschülern der Theaterakademie Mannheim gesprochen.
Am Freitagabend fand nun im voll besetzten Café Filsbach die Live-Präsentation der CD statt, bei der die jungen Verfasserinnen und Verfasser ein Podium zur Lesung ihrer Lyrik in einem dynamischen Dialog mit Klang und Musik erhielten. In einer ausgefeilten Veranstaltungs-Choreografie wechselten musikalisch-literarische Präsentationen mit kurzen Moderationsrunden ab, wobei das junge Moderatoren-Team im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren, den Komponisten sowie den angehenden Schauspielern schlaglichtartige Einblicke in die Hintergründe des Projekts eröffnete.
So gestaltete sich ein abwechslungsreiches Abendprogramm, das nicht zuletzt aus der Emotionalität, Direktheit und Authentizität der vorgetragenen und musikalisch bearbeiteten Texte seine Spannung bezog sowie aus dem immer wiederkehrenden Leitmotiv der Sehnsucht nach Freiheit und einem intensiv gelebten, selbstbestimmten Leben. Dass diese Botschaft eindrucksvoll zum Tragen kommen konnte, lag auch an der ebenso einfühlsam wie spannungsvoll arrangierten Musik. Nicht nur für die jungen Lyrikerinnen und Lyriker war die Vortragserfahrung trotz ihrer speziellen Herausforderungen an eine minutiöse Abstimmung mit den Kompositionen “einfach genial”. Großer Beifall für alle Beteiligten der gelungenen Veranstaltung kam ebenso vom jungen wie älteren Publikum.
Beim abschließenden Empfang ließen die Organisatoren – Jugendamt, Kulturamt, Kunsthalle und Stadtbibliothek der Stadt Mannheim sowie die Begegnungsstätte Westliche Unterstadt – das Projekt noch einmal Revue passieren, das so viel Kreativität und Überraschungen hervorgebracht hat. Und auch die noch zu erschließenden weiteren Potenziale kamen zur Sprache. Dazu gehört etwa eine mögliche Tournee durch die Schulen der Metropolregion. Die könnte nach dem Erfolg im Café Filsbach erneut belegen, dass junge Menschen sich nicht bei “Deutschland sucht den Superstar” vorführen lassen müssen, um ihre Talente vor Publikum unter Beweis zu stellen.
Außerdem sind die Autoren eingeladen, ihre Texte am 22. August auf der Bundesgartenschau in Koblenz zu präsentieren.
Weiter Infos unter www.buntezungen.de
Sonntag, 13. Februar 2011
Drei Tolle Tage in der Schauspielschule
Drei Tage lang das volle Unterrichtsprogramm an der Schauspielschule
Ihr erlebt den Alltag eines Schauspielschülers und lernt unsere Dozenten kennen.
Auf dem Stundenplan stehen:
☛ Schauspielgrundlagen
☛ Schauspieltraining
☛ Fechten
☛ Akrobatik
☛ Tanzen
☛ Ballett
☛ Körperarbeit
☛ Gesang
☛ Improvisation …
Außerdem könnt Ihr in den Pausen mit Schauspielstudenten
quatschen, wie das so läuft an
der Theaterakademie und im Beruf später.
7.-9. März 2011 10:00 - 15:00 Uhr
Kosten: 30,- €
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8 (unter dem Jugendamt)
68167 Mannheim Neckarstadt Ost
www.theaterakademie-mannheim.de
Bitte bringt leichte Klamotten mit, in denen Ihr euch gut bewegen könnt.
Anmeldungen bitte bis 2. März 2011 an:
office@theaterakademie-mannheim.de
Danach würden wir, auf Wunsch, ein Feedback geben und Euch bei Interesse Möglichkeiten der Ausbildung aufzeigen.
Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!
Samstag, 23. Oktober 2010
Reifeprüfung auf der Bühne
Etwas wehmütig ist die Stimmung im Theater Felina Areal, als sich die fünf Studenten der Theaterakademie Mannheim ein letztes Mal in ihren Prüfungsrollen präsentierten. „Nach dreieinhalb Jahren Studium sind wir
bereit. Doch wofür eigentlich? Für die Bretter, die die Welt bedeuten?“, lautet die kollektive Frage im Angesicht einer ungewissen Zukunft. Dass sie auf selbigen längst heimisch geworden sind, stellten die Absolventen in kurzen Szenen eindrucksvoll unter Beweis. Tatsächlich war es nur ein Gastauftritt, mit dem sie bei der vergangenen Werkschau im Frühjahr dem eigentlichen Prüfling Nicolas Menze regelrecht die Schau stahlen: In Martin Sperrs „Jagdszenen aus Niederbayern“ durfte Miriam Grimm nun auch prüfungsrelevant glänzen und brillierte darüber gemeinsam mit Andreas Krüger in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Dieser kam erst über Umwege nach Mannheim: Dutzende Absagen trennten ihn von seinem Traum, Schauspieler zu werden. Sieht man ihn heute als traumatisierten Kriegsheimkehrer in Borcherts „Draußen vor der Tür“ verzweifeln oder meisterhaft Palmetshofers elliptischen Sprachstil handhaben, mag man diese Leidensgeschichte kaum glauben.
„Natürlich das Thalia Theater“ Ein ehrgeiziges Ziel hat sich auch Judith Achner gesetzt: „Das Thalia Theater in Hamburg, natürlich!“ Als wahnsinnige Ada aus Dacia Marainis „Stravaganza“, aber auch als aufmüpfiges Dienstmädchen in Jean Genets „Die Zofen“ weiß sie zu gefallen. Allein auf die Zentrale Auslandsund Fachvermittlung (ZAV), in die alle diesjährigen Absolventen aufgenommen wurden, wollen sie sich nicht verlassen: Gemeinsam mit Ivona Puseljic und Daniel Baczyk werden sie in Gruppenvorspielen um die Gunst der Schauspielhäuser Deutschlands werben. Dabei können sie auch nach ihrem Abschied auf die
Unterstützung der Akademie zählen: „Die Dozenten und die Schulleitung helfen uns, wo sie können“, lobt Achner. Stefan Deege hat bereits konkrete Vorstellungen von seiner nahen Zukunft: „Ich habe erkannt, dass es mich eher zur Selbstdarstellung, denn zum Schauspiel zieht.“ Mit seinem kurpfälzischen Mundart- Kabarettprogramm „Graf Rotz“ bewarb er sich bereits am Theater Sapperlot in Lorsch. Auch Helene Bohrmann verfolgt einen Plan: Als Mitbegründerin der freien Theatergruppe „Der Petunientopf“, schreibt und inszeniert sie schon seit 2003 eigene Stücke: „Ich hatte das Projekt lange hinten angestellt, da ich mich ganz und gar auf meine Ausbildung konzentrieren wollte. Nun werde ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe.“ Ganz gleich, wohin es die jungen Mimen verschlagen wird: Dass sie für den hart umkämpften Arbeitsmarkt gerüstet sind, belegte ein mehr als unterhaltsamer Abschlussabend. Und so wohnt auch ihrem neuen Anfang gewiss ein Zauber inne.
Quelle: Mannheimer Morgen
Dennis Baranski
Sonntag, 10. Oktober 2010
Erfolgreiches ZAV Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Herzlichen Glückwunsch an Miriam Grimm, Judith Achner, Leni Bohrmann, Andreas Krüger, zur Aufnahme in die Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Ein toller Theatermarathon, der mit tosendem Beifall und Bravos belohnt wurde. Merci. Euer M.H.Jaillet
Freitag, 30. Juli 2010
Fulminante Abschlussinszenierung
„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder
Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet
mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger
Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.
„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)
Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.
Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.
Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.
Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.
Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.
Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!
Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim
Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Sonntag, 18. Juli 2010
Von Mördern und Faschisten
Was passiert, wenn man nicht hinschaut? Um die Frage nach Gewalt und faschistoidem Verhalten im Alltag dreht sich die Textcollage "Preparadise Sorry Now" von Rainer Werner Fassbinder. Studenten der Theaterakademie Mannheim haben daraus ein Schauspiel geschaffen, das am Freitag, 16. Juli, um 20 Uhr im Theater Felina-Areal Premiere feiert. Inwiefern Fassbinders Stück nach mehr als 30 Jahren noch aktuell ist, lässt sich aber auch zu anderen Terminen überprüfen. Im Vordergrund stehen Erzählungen über das britische Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley. Die beiden verübten von 1963 bis '66 eine Mordserie, der mindestens fünf Jugendliche zum Opfer fielen. Die Studenten der Theaterakademie bringen fiktive Dialoge der "Moormörder" auf die Bühne. aer
preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: SO 18., FR 23. & SA 24. Juli sowie MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Morgenmagazin
15. Juli 2010
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder
mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger
preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: SO 18., FR 23. & SA 24. Juli sowie MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
PREPARADISE SORRY NOW ist ein Reigen, der die sich immer wiederholenden Mechanismen von Unterdrückung und Unterwerfung zeigt, von Gewalt und Opferbereitschaft, von Macht und Abhängigkeit.
Wohin führen die Einteilung in wertvolle und wertlose Menschen, christliche Gedankenmuster als disponierendes Moment der Unterdrückung...
"Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen. Es bewusst zu tun, bedeutet das Glück für den Menschen. Nichts anderes im Leben kann Glück bedeuten."
Dienstag, 1. Juni 2010
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 intensiv am Stück „Preparadise sorry now“ von R.W. Fassbinder.
PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.
Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 um 20.00 Uhr, findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.
weitere Vorstellungen am:
18.7.2010
23.7.2010
24.7.2010
06.10.2010
07.10.2010
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 10 € / 7 € (ermäßigt)
Karten: 0621 - 33 64 88 6
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim Neckarstadt-Ost
info@theater-felina-areal.de
Montag, 17. Mai 2010
Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Erfolgreiches ZAV – Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Unsere Absolventen waren erfolgreich beim ZAV Vorsprechen.
Ivona Puseljic
Elisabeth Schlicksupp
Susan Weckauf
Daniel Baczyk
Nicolas Menze
Alle Absolventen diesen Jahrgangs 2010/1 sind nun in der Zentralen Auslands und Fachvermittlung aufgenommen worden. Bravo und Glückwunsch !!!
Mittwoch, 5. Mai 2010
Werkschau der Schauspielschule Mannheim
Bei der Werkschau zeigen die Studenten im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.Wir bewirten Sie in unserem Foyer und freuen uns auf Gespräche nach der Vorstellung.
Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
| Datum: | Mittwoch, 19. und 21.Mai 2010 |
| Zeit: | jeweils 20:00 – 21:30 |
| Ort: | Theater Felina-Areal |
| Straße: | Holzbauerstr. 6-8 |
| Stadt/Ort: | Mannheim, Germany |
Sonntag, 4. April 2010
Schauspielschule präsentiert die Werkschau der AK 10
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Mit Yvonne Puseljic, Elisabeth Schlicksupp, Susan Weckauf,
Daniel Baczyk und Nicolas Menze
Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unsere Nestflüchter sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen.
Die Werkschau ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressenten, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben. In dem Fall besonders, denn Sie sehen unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Erarbeitet wurden die Szenen von den Dozenten: Thorsten Danner, Sven Prietz, Franz Burkhard, Dascha Trautwein, Anke Schubert, Ragna Pitoll, Nadine Schwitter, Andreas Manz, Hannah von Peinen..
Die Absolventen Werkschau findet im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung
Datum: 23. und 24.04.2010
Zeit: jeweils 20:00 Uhr
Ort: Theater Felina-Areal
Karten ab sofort unter :
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.schauspielschule-mannheim.de
Dienstag, 16. Februar 2010
Schauspielschule zeigt Woyzeck


Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim
wir freuen uns Sie auf die Premiere unserer Abschlussklasse aufmerksam machen zu dürfen, die am 19. Februar um 20 im Theater im Felina-Areal stattfindet. Gezeigt wird „Woyzeck“ von Georg Büchner in der Bearbeitung und unter der Regie von Konstanze Kappenstein, die bereits mit zwei Inszenierungen im Nationaltheater Mannheim zu sehen war.
Was bewegt junge Menschen heute ein Stück wie „Woyzeck“ zu bearbeiten? Auch heute werden Menschen aus Eifersucht ermordet. Auch heute führt eine ganze Industrie Versuche an mittellosen Menschen durch. Der Tod, der will erzappelt sein und bei Woyzeck zappeln zwei aneinander vorbei. Sie versuchen aus ihren Umständen auszubrechen und scheitern daran, heute wie vor 170 Jahren.
Weitere Spieltermine sind der 20.2./ 26.2./ 27.2./ 21.3./ 23.3.ebenfalls Im Theater Felina-Areal.
Was macht unsere Abschlussklasse so besonders? Sie übernehmen Verantwortung für ihr Leben und für ihre Arbeit. Sie tanzen, preschen vor und überschlagen sich und finden sich bald auf den Brettern, die die Welt bedeuten, davon sind wir überzeugt.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen, um mit Ihnen zusammen diesen wichtigen Schritt zum Abschluss mit den Studenten gemeinsam feiern zu können.
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim
Donnerstag, 4. Februar 2010
Premiere Woyzeck frei nach Georg Büchner
Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim 2010Eine kleine illustre Dorfgemeinde und Woyzeck als deren Randfigur. Abhängig von Geld und dem Wunsch seine Familie zu sammen zu halten, wird er als Spielball der Menschheit ausgenutzt und missbraucht. diese Abhängigkeit führt soweit, dass er, getrieben von Eifersucht
und dem Zwang seine vermeintliche Familien-idylle aufrechterhalten zu wollen, einen gewaltsamen Fehler begeht.
Bearbeitung & Regie: Konstanze Kappenstein
Mit Daniel Baczyk / Nicolas Menze / Ivona Puseljic / Elisabeth Schlicksupp / Susan Weckauf
Eintrittspreis: 10 € / 8 € (ermäßigt)
Holzbauerstr. 6-8 / Mannheim Neckarstadt-Ost / 0621 - 33 64 88 6
info@theater-felina-areal.de
weitere Vorstellungen:
20.02.2010
26.02.2010
27.02.2010
21.03.2010
23.03.2010
jeweils 20.00 Uhr
mit freundlicher Unterstützung: Theater Felina-Areal , Nationaltheater Mannheim, H + M Maxdorfer Bauträger, Komota Solutions, Nadine Tischler
Freitag, 11. Dezember 2009
Dozentin und Schauspielerin ausgezeichnet
Schauspielerin Dascha Trautwein vom Nationaltheater Mannheim erhält heute Abend den Arnold-Petersen-Preis 2009. Es gibt sie ja, die Menschen mit dem inneren Leuchten. Dascha Trautwein, Mitglied des Mannheimer Schauspiel-Ensembles, gehört zu ihnen. Vielleicht hat sie die Jury des Petersen-Preises gerade auch dadurch überzeugt, und vielleicht hat dieses Leuchten auch der von ihr verkörperten Figur der Schillerschen „Jungfrau von Orléans“ den besonderen Ton gegeben. Neben einer begabten Schauspielerin lässt sich in der 1978 Geborenen auch mühelos eine sympathische junge Frau mit der richtigen Mischung aus gesundem Selbstvertrauen, kreativer Vielfalt und beruflicher wie privater Neugier entdecken. Dass sie auch trefflich kämpfen kann, hat sie bisher nicht nur mit Schillers Johanna, sondern auch in Dietmar Daths „Waffenwetter“, dem Uraufführungsprojekt „4×4″, „Ehemänner“, dem Erfolgsstück „August: Osage County“ und Jan Neumanns „Königs Moment“ bewiesen, wo sie auch mit Textmassen, Entwicklungsstücken oder auch mal widrigen Produktionsbedingungen glänzend zurecht kam. Wie alle begabten Schauspieler sieht sie den Umgang mit Textmengen gelassen: „Der Text ist nur das Oberkleid, dass man sich zum Schluss überstreift, wenn man die Figur gefunden hat“, bekennt sie ganz in russischer Stanislawski-Tradition. All das rechtfertigt die Entscheidung des Gremiums, ihr heute im Schauspielhaus den Arnold-Petersen-Preis 2009 zu verleihen. Kreative Vielfalt Der Weg zur Bühne zeichnete sich bei der 1978 im kasachischen Uralsk („am Fluss, an der kleinen Biegung zum kaspischen Meer, also quasi in der Steppe“) geborenen Wolga-Deutschen schon mit 13 ab. Vom malenden Vater wurde sie an die bildende Kunst herangeführt, doch bald entschied sie sich für deren darstellende Schwester: „Beim Malen war ich zu sehr für mich, ich brauchte die Bühne und das Publikum, das war schnell klar“, sagt sie über ihre frühen Schauspielaktivitäten, die sie, gerade auf dem Sprung in das Erwachsenen-Ensemble, wegen der Übersiedlung der Familie nach Bonn unterbrechen musste. Ohne Deutschkenntnisse, doch getrieben zum Spiel mit Sprache und Körper, setzte sie gleich auf dem deutschen Internat die Bühnenarbeit fort, und schloss („Das war völlig klar“) nach Theaterkursen in Düsseldorf eine Schauspielausbildung an der Folkwang-Schule in Essen an. Danach brachte sie das erste Engagement an Deutschlands kleinstes Stadttheater nach Aalen. Dennoch keine schlechte Entscheidung, denn hier erwarb sie nicht nur drei Jahre Spielpraxis, sondern verknüpfte ihre Vita unbewusst mit Mannheimer Theatergeschichte. Sie arbeitete mit dem legendären ehemaligen Nationaltheater-Schauspieldirektor Jürgen Bosse, Schauspieler Berthold Toetzke und dem späteren NT-Hausautor Jan Neumann zusammen. Auch den Namensgeber der ihr jetzt zuerkannten Ehrung, den ehemaligen Generalintendanten Arnold Petersen, lernte sie bei einem seiner Premieren-Besuche in Aalen kennen, freilich, wie sie charmant lächelnd bekennt, „ohne jede Ahnung, dass ich einmal da landen sollte.“ Mit Bosse probte sie Kleists “ Der zerbrochne Krug“ und Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“, mit Autor Jan Neumann lernte sie bei den Produktionen „Die Nacht dazwischen“ und „Vom Ende der Glut“ dessen Stückentwicklungsverfahren kennen, das sie später mit ihm und dem Mannheimer Ensemble mit „Königs Moment“ fortsetzen sollte. Voll des Lobes ist sie über den hiesigen Ensemblegeist, der dazu führe, dass „man sich als junge Schauspielerin schnell gut aufgehoben“ fühle. Vielleicht einer der Gründe, warum sie ihren Vertrag bereits für das dritte Jahr verlängert hat. „Ich bin kein großer Planer, eher spontan“, sagt Trautwein über sich, die sich auf Lieblingsrollen nicht festlegen mag, sondern „unterschiedliche Sachen am liebsten spielt“. Ihre Begabung in verschiedenen Ästhetiken hat sie nicht nur auf der Bühne, sondern unlängst mit einer Foto-Ausstellung im Mannheimer Atelierhaus bewiesen, wo in Schaufenstern aller Welt „gespiegelte, fast durchsichtige Menschen ebenfalls Geschichten erzählen.“ Dass ihr das besonders liegt, belegt auch ihre Nominierung zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres bei der Kritikerumfrage von „Theater heute“. Beim Petersen-Preis ist es indes erfreulicherweise nicht bei einer Nominierung geblieben. Wir gratulieren. Ralf-Carl Langhals
Mannheimer Morgen 11. Dezember 2009
Montag, 7. Dezember 2009
Erfolgreiche Kooperation der Schauspielschule
Erfolgreiche Fortsetzung der Kooperation der Schauspielschule mit dem Theater der Stadt Heidelberg und dem Nationaltheater Mannheim.
Die Schauspielstudenten der Theaterakademie hatten gleich zwei Premieren an diesem Wochenende. Judith Achner und Elisabeth Schlicksupp sind in der deutschen Erstaufführung der Oper SPARTAKUS am Theater Heidelberg zu sehen und Benjamin Dami gab sein Debüt in der Oper Carmen am Nationaltheater Mannheim.
Foto:Markus Kaesler
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Sonntag, 22. November 2009
Schauspielschule begeistert mit Märchen
Der Maikäfer Herr Sumsemann ist sehr traurig: ihm fehlt sein sechstes Beinchen. Hoch oben auf dem Mond hängt es an einer Birke und wird bewacht vom bösen Mondmann. Um es zurück zu erobern, braucht Herr Sumsemann zwei artige Kinder, die ihm helfen. So macht er sich zusammen mit Peter und Anneliese auf eine abenteuerliche Reise durch die Nacht. Sie fliegen zur Sternenwiese, begegnen den Naturgeistern und besuchen sogar das Schloss der schönen Nachtfee.
Es spielen:
Dennis Rehner
Gina Müller
Helene Bohrmann
Judith Achner
Nadine Münger
Eva Sauter
Bastian Steinmassl
Regie: Silvana Kraka
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet
Assistenz: Ramona Ries
Technik: Roman Kimmlich, Diana Matthes
Vorstellungen: SA 28. & SO 29. November, 16 Uhr
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
mit freundlicher Unterstützung durch
Mittwoch, 14. Oktober 2009
Unsere Schauspielschüler am Nationaltheater Mannheim
Hier sehen sie den Beitrag von Artmetropol.TV zur Inszenierung
Es spielen die SchauspielerInnen des Nationaltheater Mannheim
Jenny König
Silja von Kriegstein
Anke Schubert
Sven Prietz
Klaus Rodewald
Peter Rühring
sowie die Schauspielschüler der Theaterakademie Mannheim
Inszenierung: Burkhard C. Kosminski
Bühne: Florian Etti
Kostüme: Ute Lindenberg
Musik: Hans Platzgumer
Video: Marc Reisner
Burkhard C. Kosminski inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von Mayenburgs „Freie Sicht“ am Nationaltheater. Die StudentInnen der Schauspielschule Mannheim überzeugen in der Produktion des Nationaltheater Mannheim.
... hier die aktuelle Kritik zu Freie Sicht des Mannheimer Morgen
Info zur Produktion
weitere Aufführungen:
15. Oktober 2009
20. Oktober 2009
06. November 2009
19. November 2009
22. November 2009
Dienstag, 29. September 2009
Montag, 21. September 2009
Schauspieler und Tänzer
"Nahezu ohne Mittel und innerlich so wund, daß mir, ich möchte fast
sagen, wenn ich die Nase aus dem Fenster stecke, das Tageslicht wehe
tut, das mir darauf schimmert." (Brief an Marie von Kleist vom 10.
November 1811), nahmen die Gedanken an einen Freitod überhand. Er
suchte und fand eine Begleiterin für diesen Weg, die an Krebs erkrankte
Henriette Vogel. Am 21. November 1811 tötete Heinrich von Kleist seine
festlich geschmückte Geliebte Henriette Vogel und anschließend sich
selbst.Kleist hat seine Freundin zuerst erschossen. Sie hat die Brust
dazu entblößt, muß aber doch gezuckt haben, denn der Schuß hat mehr die
linke Seite unter dem Herzen getroffen, ist indessen doch sogleich
tödlich gewesen, nachher hat er sich die Pistole im Munde gesetzt und
sich so das Gehirn zersprengt.
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http://www.heidelberg-fotograf.de/
Samstag, 12. September 2009
Aufnahmeprüfung zum Schauspielstudium
Aufnahmeprüfungen für das Wintersemester 2014/15:
- am 10.10.2014 ab 14.30 Uhr
Samstag, 29. August 2009
Schauspielschüler im Videoclip der Söhne Mannheims
Stefan Deege
Nicolas Menze
Andreas Krüger
Felix Berchtold
Donnerstag, 2. Juli 2009
The Dance by Friedrich von Schiller
The Dance by Friedrich von Schiller
The Dance
See how, like lightest waves at play, the airy dancers fleet;
And scarcely feels the floor the wings of those harmonious feet.
Ob, are they flying shadows from their native forms set free?
Or phantoms in the fairy ring that summer moonbeams see?
As, by the gentle zephyr blown, some light mist flees in air,
As skiffs that skim adown the tide, when silver waves are fair,
So sports the docile footstep to the heave of that sweet measure,
As music wafts the form aloft at its melodious pleasure,
Now breaking through the woven chain of the entangled dance,
From where the ranks the thickest press, a bolder pair advance,
The path they leave behind them lost--wide open the path beyond,
The way unfolds or closes up as by a magic wand.
See now, they vanish from the gaze in wild confusion blended;
All, in sweet chaos whirled again, that gentle world is ended!
No!--disentangled glides the knot, the gay disorder ranges--
The only system ruling here, a grace that ever changes.
For ay destroyed--for ay renewed, whirls on that fair creation;
And yet one peaceful law can still pervade in each mutation.
And what can to the reeling maze breathe harmony and vigor,
And give an order and repose to every gliding figure?
That each a ruler to himself doth but himself obey,
Yet through the hurrying course still keeps his own appointed way.
What, would\'st thou know? It is in truth the mighty power of tune,
A power that every step obeys, as tides obey the moon;
That threadeth with a golden clue the intricate employment,
Curbs bounding strength to tranquil grace, and tames the wild enjoyment.
And comes the world\'s wide harmony in vain upon thine ears?
The stream of music borne aloft from yonder choral spheres?
And feel\'st thou not the measure which eternal Nature keeps?
The whirling dance forever held in yonder azure deeps?
The suns that wheel in varying maze?--That music thou discernest?
No! Thou canst honor that in sport which thou forgettest in earnest.
Friedrich von Schiller
Choreography by Mario Jaillet
Dance: Elisabeth Schlicksupp, Eva Sauter, Susan Weckauf
Foto: Ulli Dinger
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"Der neue Tanzabend der Compagnie ms-tanzwerk „Expected Overlaps“ macht optisch auf der Bühne einiges her. Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte. "
"Die lyrische Expressivität der Tänzerin Gaelle Morello wird in den düsteren Bannkreis des Allroundtalents von Nicolas Menze gezogen."
"Mario Heinemann Jaillet, Choreograf und Mitleiter der Mannheimer Theaterakademie, ist ein Fachmann für Schnittstellen. Für die zwischen Tanz und Bewegung, zwischen Performance und Provokation, manchmal auch für die zwischen Kunst und Behauptung. „Expected Overlaps“ (erwartete Überschneidungen) ist daher ein kluger Titel für eine zweiteilige Produktion im Felina-Areal. Zwischen den Prädikaten plakativ und kryptisch balanciert der reflektierte Theatermann manche Überraschungund diesmal Kleist aus.
Ein Mann in Rüstung stakst klappernd und kreisend um die Bühnenmitte, an der Wand und im Gewand wie hingegossen wirkend steht sie. Sie heißt Gaelle Morello, ist Tänzerin,Käthchen von Heilbronn, Marionette und Kleists Geliebte Henriette Vogel. Der Ritter von der eher traurigen Gestalt ist auch der Kleistsche Ritter vom Strahl, der Dichter selbst, Puppen- und Schauspieler, (exzellenter) Schlagzeuger wie neuerdings auch Tänzer – und als Nicolas Menze vielversprechender Student der Theaterakademie." ...
Quelle: Mannheimer Morgen, DIE RHEINPFALZ
Fotos: Günter Krämmer
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Vorstellungstermine und weitere Infos:
Fr. 23. Okt. 09, 20:00
Sa. 24. Okt. 09, 20:00
http://expected-overlaps.blogspot.com