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Montag, 1. Oktober 2012

Einmaliges Gastspiel in Mannheim: ‘Fräulein Braun’ Schauspiel von Ulrich Hub


‘Fräulein Braun’ – Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub

Die umjubelte Schauspielproduktion von S.Kraka und M.H.Jaillet “Fräulein Braun” von Ulrich Hub gibt es einmalig am 31.10.12 um 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal .
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold.
»Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.«
»…eine großartige Miriam Grimm…
…den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. …«

„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.
weitere Informationen unter : http://fraeulein-braun.blogspot.de
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Fotos:  Copyright © Wolfgang Detering

Donnerstag, 12. April 2012

Schauspiel: Absolventinnen der Theaterakademie Mannheim begeistern mit Kinderstück.

"Die Kuh Rosmarie" am Theater Felina-Areal
Die ehemaligen Absolventinnen der Theaterakademie Mannheim begeistern mit Kinderstück.



Mit Judith Achner und Miriam Grimm

PRESSESTIMMEN:
Von der Premiere des Kinderstücks "Die Kuh Rosmarie" zeigten sich die Zuschauer hellauf begeistert. Die beiden jungen Schauspielerinnen lebten ihre Rollen mit erfrischender Unbekümmertheit aus, sausten in ihren Overalls und barfuß hin und her auf der kleinen Bühne, verwandelten sich mittels minimaler Requisiten und ausgeprägter Gestik ruckzuck in unterschiedlichste Tiere, Personen und auch Dinge. Einmal den alten Schlapphut übergestülpt, und schon ist der Bauer fertig. Die roten Handschuhe auf den Kopf gehalten – aha, ein Huhn. ... Es war schlichtweg atemberaubend. Zumal keine der Rollen eindeutig einer der beiden Darstellerinnen zuzuordnen war – auch hierin wechselten sie einander munter ab. Und hatten an ihrem Spiel wohl ebenso viel Freude wie ihr Publikum. ... Dass die Lösung nicht mit dem dicken Moral-Daumen aufgestrichen, sondern eher bei- und dennoch zwangsläufig präsentiert wird, macht den Charme des Stückes aus. Die Beweglichkeit der beiden Frauen, der Witz der Dialoge, die vielen eingeschobenen kleinen Neben-Ereignisse taten das Ihrige, um den Nachmittag zu einem reinen Vergnügen werden zu lassen. (Echo online 20.03.12)

Foto: Peter Hahn

Sonntag, 15.04.2012, 15 Uhr - Theater Felina-Areal Mannheim
Samstag, 21.04.2012, 15 Uhr - Theater Felina-Areal Mannheim
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8 / Mannheim Neckarstadt-Ost / 0621 - 33 64 88 6 | info@theater-felina-areal.de
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)

Montag, 5. März 2012

Premiere des Kinderstücks "die Kuh Rosmarie" am 18.03.2012

Die Premiere des Kinderstücks "die Kuh Rosmarie" steht vor der Tür. Die beiden Schauspielerinnen Judith Achner und Miriam Grimm sind im Kinderstück (ab 6 Jahren) von Andri Beyeler zu erleben.

Regie: Jürgen Flügge
mit Judith Achner und Miriam Grimm

Termine Hof-Theater-Tromm
Odenwald:
18.03.12, 15 Uhr (Premiere)
01.04.12, 15 Uhr
www.hof-theater-tromm.de

Termine Theater-Felina-Areal
Mannheim:
15.04.12, 15 Uhr
21.04.12, 15 Uhr
www.theater-felina-areal.de




Die Kuh Rosmarie

Ein Dorf wie andere Dörfer.
Um das Dorf herum: Felder und Wiesen.
Zwischen diesen Feldern und Wiesen: ein Bauernhof.

Auf dem Bauernhof:
Ein Schwein, das nichts lieber tut, als sich im Schlamm zu wälzen.
Ein Hund, der voller Vergnügen schmatzt, schlingt und sabbert.
Ein Huhn, das gerne Opernsängerin wäre.

Ein Bauernhof also wie jeder andere?

Warum schwimmt da ein Krokodil im Brunnen? Warum brüllt da ein Löwe im Stall und turnt ein Äffchen im Birnbaum? Und wo ist eigentlich die Kuh Rosmarie, die doch sonst immer überall auf dem Hof zur Stelle ist, um an allem und jedem herumzunörgeln?

Das erzählen die zwei Schauspielerinnen Judith Achner und Miriam Grimm und schlüpfen dabei mal in die Rolle der Kuh, mal in die des Huhns, bis der ganze Bauernhof und halb Afrika auf der Bühne versammelt sind und der Hof aus allen Nähten platzt.

Es ist eine Geschichte über Leben und Leben lassen, über Toleranz und Besserwissertum. Über die Suche nach einem Weg, trotz aller Unterschiedlichkeit einander respektvoll zu begegnen und miteinander zu leben.

Die Leitung der Theaterakademie Mannheim wünscht Euch viel Erfolg, Spaß und volle Häuser.
Euer Mario Heinemann Jaillet

Dienstag, 17. Januar 2012

Fräulein Braun am Theater Felina Areal in Mannheim

Am 21.2.2012 und am 22.02.2012, jeweils um 20.00 Uhr, gibt es das gefeierte Schauspiel im Theater Felina-Areal zu sehen.

Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub


Pressestimme:
»...eine großartige Miriam Grimm…
...den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. … Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«
Mannheimer Morgen

„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.

Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de 

Die Produktion wurde durch das Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt.


Samstag, 10. Dezember 2011

Artmetropol.TV zum Schauspiel "Fräulein Braun"

Das WebTV aus der Metropolregion Rhein-Neckar berichtet über die erfolgreiche Schauspielproduktion von S.Kraka und M.Heinemann Jaillet. Die Regisseurin und der Choreograph inszenierten für die Schauspielerin Miriam Grimm und dem Schauspielstudenten der Schauspielschule Mannheim, Felix Berchtold, das Stück "Fräulein Braun" des Autors Ulrich Hub. Am 16.12.2011 um 20.00 Uhr wird die Produktion im Theater Felina-Areal in Mannheim zu sehen sein.
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012  um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de



ArtmetropolTV Beitrag zu "Fräulein Braun"

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de

Sie finden uns über:
www.theaterakademie-mannheim.de
http://fraeulein-braun.blogspot.com

Pressestimme:

»...eine großartige Miriam Grimm…
...den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. … Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«
Mannheimer Morgen

Dienstag, 6. Dezember 2011

Theatertipp in Mannheim-Die Frau an des Führers Seite


Ulrich Hubs Bühnenerfolg „Fräulein Braun“ mit Miriam Grimm im Mannheimer Theater Felina-Areal
„Fräulein Braun“ war das erste Theaterstück des Schauspielers
und Regisseurs Ulrich Hub. Seit der Uraufführung 1995 am Thalia Theater
in Hamburg ist es ein Dauerbrenner auf den Bühnen. Im Mannheimer
Felina-Areal gibt jetzt Miriam Grimm Hitlers Geliebte und Ehefrau
für einen Tag: eine Eva Braun, die vom feschen Mädel zur Figur
dunkler Geschichte wird.

Vier Kleider hängen an langen Schnüren auf der Bühne, die Outfits für unterschiedliche Lebenslagen. Das blau-weiße Schürzenkleid für das deutsche Mädel, dem man früher gerne das Adjektiv „blitzsauber“ gegeben hat. Ein langweiliges Blumenmuster für den Alltag im Schatten des Führers. Ein Nachthemd für die einsamen Stunden auf dem Obersalzberg. Und am seltensten trägt sie die silbern schimmernde Abendrobe. Schauspielerin wollte sie eigentlich werden und sich im Glamour sonnen. Ein Traum, aus dem bekanntlich nichts geworden ist. Als alle Kleider abgehängt sind, baumeln lauter lange Schnüre im Raum herum. In Silvana Krakas Inszenierung ist das ein Symbol dafür, dass nach 15 Jahren an der Seite Adolf Hitlers nur der Strick bleiben wird. Oder vielmehr das Gift. Der Zuschauer erlebt, wie eine junge Frau mit ganz normalen Mädchenträumen immer schwerere Schuld auf sich lädt. Es ist eine ganz feine Linie, die Miriam Grimm mit ihrem Spiel zieht: von der ersten Leberkäs-Semmel in München bis zum gemeinsamen Suizid in Berlin. Mehr und mehr definiert sich das Leben des blonden Naivchens darüber, was der Führer möchte und befiehlt. Während sie am Anfang „ums Verrecken nicht“ in die Partei eintreten möchte, maßregelt sie später alle, die kritische Bemerkungen machen, und verweigert einer Bekannten ihre Hilfe, deren Ehemann aus dem Lager zu holen. An Fräulein Brauns Seite ist „ein Deutscher Schäferhund“. Felix Berchtold spielt diese Rolle, in der sich ganz viele Figuren sammeln: der Hund, ein Hitlerjunge in kurzen Hosen, der Soldat mit Sturmhelm, Eva Brauns Gefährte. Überdies hat die Rolle die Funktion, Tempo in die Geschichte zu bringen, aus dem Monolog ein Bühnenereignis zu machen. Wenn Berchtold im Gleichschritt durch den Raum marschiert oder die beiden in sorgfältig austarierten Bewegungen miteinander eine Kampf- Performance hinlegen (Choreografie: Mario Heinemann Jaillet), ist viel Getöse in der Inszenierung. Aber dabei geht das psychologische Sezieren einer extrem ambivalenten Persönlichkeit, das der Autor in dem Stück angelegt hat, nie verloren. Eindringlich demonstriert Miriam Grimm die Zerrissenheit einer Frau, die alle Vorzüge ihrer Situation ausnutzt, ohne sich dem Grauen zu stellen, das in ihrer Umgebung verantwortet wird. Mit jeder Szene werden die Intervalle zwischen Depression und Hochgefühl kürzer, und schließlich helfen nicht einmal mehr die vor dem Führer verheimlichten Zigaretten. Die bitterste Erkenntnis kommt Eva Braun kurz vor dem Tod, ein Satz, der die Zerrissenheit dieser Figur zusammenfasst: „Ich bin nicht immer meiner Meinung."

TERMINE
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012  um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Quelle: RP

Donnerstag, 17. November 2011

Umjubeltes Schauspiel gibt Zusatzvorstellung

Die umjubelte Schauspielproduktion von S.Kraka und M.H.Jaillet "Fräulein Braun" von Ulrich Hub gibt am 16.12.11 um 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal eine Zusatzvorstellung. Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
"Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet 
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
Eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Felina-Areal und dem Kulturamt der Stadt Mannheim

Foto:Mario Heinemann Jaillet

Dienstag, 15. November 2011

Ein hervorragender Theaterabend und Ovationen im Stehen.


Am 11.11.11 hatte das Stück "Fräulein Braun" von Ulrich Hub Premiere.
weitere Spieltermine: 3.12., 9.12.11 & 16.12.2011, jeweils 20.00 Uhr
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet 
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
Eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Felina-Areal und dem Kulturamt der Stadt Mannheim

"„Zwischen vier von der Decke herabhängenden Gewändern wechselt eine großartige Miriam Grimm als lebendige Figurine die Rollen der Braun, gibt sie zunächst kindlich-naiv, verwirrt von den ihr bislang unbekannten Gefühlen, und lässt bis zur Pause schlicht keinerlei Antipathien seitens des Publikums zu. Doch auch den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungslosen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. Daneben erweist sich Felix Berchtold in gleich mehreren Rollen als ausdauernder Garant für wohltuende Leichtigkeit. Sein bisweilen absurd-komisches Spiel entwickelt sich dabei gegenläufig, reicht von anfänglicher Faszination über Verbissenheit bis hin zur verzweifelten Resignation. Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011

Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de

Graphik: Ursula Ingmanns

Donnerstag, 10. November 2011

Premiere "Fräulein Braun" in Mannheim

Schauspiel: Premiere im Felina-Theater


"Temporeich und präzise setzt Kraka und Heinemann Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011 


Mannheim. Was haben Eva Braun und ein Schäferhund gemeinsam? Die Liebe zum Theater. Jedenfalls in Ulrich Hubs Stück "Fräulein Braun", das am Freitag, 11. November, 20 Uhr, seine Premiere im Theater Felina-Areal in der Neckarstadt feiert. Unter der Regie von Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet kommt eine irrwitzige Produktion mit Miriam Grimm und Felix Berchthold in den beiden Hauptrollen auf die Bühne.

Regie: Silvana Kraka/Mario Heinemann Jaillet
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet
Es spielen Miriam Grimm und Felix Berchtold
Premiere am 11.11.2011 Theater Felina-Areal
© foto: M.H.Jaillet

weitere Informationen unter www.theater-felina-areal.de
und  http://fraeulein-braun.blogspot.com

Samstag, 8. Oktober 2011

Viel Beifall für Schauspielstudenten

Die Baustelle des Theaters der Stadt Heidelberg zur Eröffnung der neuen Spielzeit und des neuen Schauspielensembles unter Leitung von Holger Schultze, bot den Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim am ersten Tag des Theatermarathons "don't believe the hype" eine hervorragende Kulisse zum experimentieren und improvisieren. Veit Güssow und Miriam Horwitz leitet die Perfomances. Ein gelungener Einstieg für das Schauspiel der Stadt Heidelberg und ein großartiger Auftakt der Kooperation mit der Schauspielschule Mannheim.

Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schauspielschule ist Kooperationspartner

Die Schauspielsaison des Theaters der Stadt Heidelberg, unter der neuen Leitung des Intendanten Holger Schultze, wird auf eine ganz besondere Art und Weise eröffnet. Mit insgesamt acht Stücken an drei Tagen und an acht Orten in ganz Heidelberg, stellt sich das neue Schauspielensemble vor. “Don’t Believe The Hype” nennt sich die Reihe. Die künstlerische Leitung hat Regisseur Veit Güssow.



Assistenz Miriam Horwitz
Produktionsleitung Anne Pöhlmann
Assistenz Caroline Thiemann
Ausstattung Anna-Maria Klein,
Berit Schog, Alex Vermeulen
Schauspielerin Miriam Grimm

Studierende der Theaterakademie Mannheim:
Felix Berchtold
Sebastian Blum
Edgar Diel
Yaroslava Gorobey
Canan Kir
Eva Sauter
Laura Schäfer
Melina Schöfer
Svetlana Wall



Don’t believe the HypeHype als Ware – ein kleiner Bogen von DSDS zum Uraufführungs-Wahnsinn im Theater, Lena, DSDS, Iphone X und Knut der Eisbär:

Hype lässt sich produzieren und in Profit umwandeln. Eine Popsängerin, ein Telefon oder ein Tierbaby interessieren nicht einfach viele Menschen, so dass ein Hit, ein Verkaufsschlager oder ein Rummel entsteht, vielmehr wird die mediale Aufmerksamkeit vorweg erregt bis sich eine riesige Interessentenmenge ansammelt, die dann als Käufer der nachgelieferten Produkte auftritt. Hype-Produktion ist auch Werbung. Aber der Hype bewirbt nicht einfach ein Produkt, seine kommerzielle Ausschlachtung beginnt erst richtig, wenn er gelungen ist. Dann sind der Fantasie bei der passenden Produktentwicklung keine Grenzen gesetzt: Apps, CDs und eine Produktpalette die fast selbstironisch »Zur-Verkaufs- förderung«-Artikel (Merchandising) heißt sowie die in der Hype-Berichterstattung platzierbaren Werbeflächen. Die Hype-Produktion selbst ist das Ziel gigantischer Marketingstrategien und wird so selbst zum Produkt der entsprechenden Branche. Diese Umkehrung des normalen Verhältnisses von Gefallen am Gegenstand und Attraktion der Aufmerksamkeit ist faszinierend und gleichzeitig in ihrer (Un)logik alltäglich.
Die Hype-Produktion ist Abziehbild kapitalistischer Warenproduktion, in der die Ablösung des Produktionszwecks vom Nutzen des Produkts das gängige Prinzip darstellt. Die Ware kommt zum Zweck des Profits auf die Welt, ihr sachlicher Nutzen ist zum Mittel degradiert. Da sich diese Verkehrung auf fast jedes Ding und jede Tätigkeit anwenden lässt, gibt es keine Lebenssphäre, die dieser Logik nicht untergeordnet werden kann: von der Gesundheitsversorgung bis zu Strom und Wasser, von der Liebe bis zum Co2-Emissions-Handel, von Teilen der Kunst bis zum Hype: Alles lässt sich als Ware produzieren und in Profit.

Quelle: www.theaterheidelberg.de

Dienstag, 4. Oktober 2011

Schauspielstudenten gastierten beim Straßentheaterfest


Die Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim und die Schauspielerin Miriam Grimm gastierten erfolgreich auf dem Theaterfest des Chawwerusch in Herxheim.
Die Theaterakademie Mannheim folgte der Einladung durch das Chawwerusch Theater und präsentierte Monologe klassischer und zeitgenössischer Autoren.
Das Straßentheaterfest "Augenschmaus" eröffnet traditionell die Spielzeit des Theaters im Herbst und erfreut sich mittlerweile auch überregional großer Beliebtheit.


Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
www.schauspielschule-mannheim.de
http://www.chawwerusch.de

Montag, 26. September 2011

Premiere am Theater Felina-Areal "Fräulein Braun"

Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub

Regie: Silvana Kraka
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold

eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet 
in Zusammenarbeit mit dem Theater Felina-Areal

„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.

Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de

Samstag, 23. Oktober 2010

Reifeprüfung auf der Bühne

 Absolventenwerkschau der Theaterakademie Mannheim begeistert im Felina Areal


Etwas wehmütig ist die Stimmung im Theater Felina Areal, als sich die fünf Studenten der Theaterakademie Mannheim ein letztes Mal in ihren Prüfungsrollen präsentierten. „Nach dreieinhalb Jahren Studium sind wir
bereit. Doch wofür eigentlich? Für die Bretter, die die Welt bedeuten?“, lautet die kollektive Frage im Angesicht einer ungewissen Zukunft. Dass sie auf selbigen längst heimisch geworden sind, stellten die Absolventen in kurzen Szenen eindrucksvoll unter Beweis. Tatsächlich war es nur ein Gastauftritt, mit dem sie bei der vergangenen Werkschau im Frühjahr dem eigentlichen Prüfling Nicolas Menze regelrecht die Schau stahlen: In Martin Sperrs „Jagdszenen aus Niederbayern“ durfte Miriam Grimm nun auch prüfungsrelevant glänzen und brillierte darüber gemeinsam mit Andreas Krüger in Shakespeares „Der Widerspenstigen  Zähmung“. Dieser kam erst über Umwege nach Mannheim: Dutzende Absagen trennten ihn von seinem Traum, Schauspieler zu werden. Sieht man ihn heute als traumatisierten Kriegsheimkehrer in Borcherts  „Draußen vor der Tür“ verzweifeln oder meisterhaft Palmetshofers elliptischen Sprachstil handhaben, mag man diese Leidensgeschichte kaum glauben.  

„Natürlich das Thalia Theater“ Ein ehrgeiziges Ziel hat sich auch Judith Achner gesetzt: „Das Thalia Theater in Hamburg, natürlich!“ Als wahnsinnige Ada aus Dacia Marainis „Stravaganza“, aber auch als aufmüpfiges Dienstmädchen in Jean Genets „Die Zofen“ weiß sie zu gefallen. Allein auf die Zentrale  Auslandsund Fachvermittlung (ZAV), in die alle diesjährigen Absolventen aufgenommen wurden, wollen sie sich nicht verlassen: Gemeinsam mit Ivona Puseljic und Daniel Baczyk werden sie in Gruppenvorspielen um die Gunst der Schauspielhäuser Deutschlands werben. Dabei können sie auch nach ihrem Abschied auf die
Unterstützung der Akademie zählen: „Die Dozenten und die Schulleitung helfen uns, wo sie können“, lobt  Achner. Stefan Deege hat bereits konkrete Vorstellungen von seiner nahen Zukunft: „Ich habe erkannt, dass es mich eher zur Selbstdarstellung, denn zum Schauspiel zieht.“ Mit seinem kurpfälzischen Mundart- Kabarettprogramm „Graf Rotz“ bewarb er sich bereits am Theater Sapperlot in Lorsch. Auch Helene  Bohrmann verfolgt einen Plan: Als Mitbegründerin der freien Theatergruppe „Der Petunientopf“, schreibt und inszeniert sie schon seit 2003 eigene Stücke: „Ich hatte das Projekt lange hinten angestellt, da ich mich ganz und gar auf meine Ausbildung konzentrieren wollte. Nun werde ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe.“ Ganz gleich, wohin es die jungen Mimen verschlagen wird: Dass sie für den hart umkämpften  Arbeitsmarkt gerüstet sind, belegte ein mehr als unterhaltsamer Abschlussabend. Und so wohnt auch ihrem neuen Anfang gewiss ein Zauber inne.

Quelle: Mannheimer Morgen
Dennis Baranski

Sonntag, 10. Oktober 2010

Erfolgreiches ZAV Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim





Herzlichen Glückwunsch an Miriam Grimm, Judith Achner, Leni Bohrmann, Andreas Krüger, zur Aufnahme in die Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Ein toller Theatermarathon, der mit tosendem Beifall und Bravos belohnt wurde. Merci. Euer M.H.Jaillet

Freitag, 30. Juli 2010

Fulminante Abschlussinszenierung

Absolventen der Schauspielschule Mannheim verabschieden sich mit fulminanter Abschlussinszenierung





„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger


Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim

Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com

weitere Vorstellungen: MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de