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Sonntag, 4. November 2012

Schauspiel: Beifallssturm für die Theaterproduktion der Theaterakademie Mannheim "Fräulein Braun"


Beifallssturm am Chawwerusch Theater in Herxheim für die Produktion der Theaterakademie Mannheim  "Fräulein Braun". Miriam Grimm und Felix Berchtold zogen das Publikum in ihren Bann. Ich bedanke mich für diese aussergewöhnlich erfolgreichen Abend bei den beiden Protagonisten, dem Team vom Chawwerusch Theater, Canan Kir und dem Publikum in Herxheim.

Mario Heinemann Jaillet/künstlerische Leitung der Theaterakademie Mannheim

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Vogelscheuche, Löwe und Blechmann

Schauspiel: Regiestudentin Ramona Ries inszeniert Frank Baums Erzählung "Der Zauberer von Oz" am Theater Felina Areal


22.12., 17 Uhr, 23.12., 14 und 17 Uhr. Karten: 0621/12 47 24 5.

"Hier wimmelt es nur so von Hexen", bemerkt Glinda gleichsam beiläufig wie selbstverständlich, und man glaubt ihr gerne, schließlich zählt sie sich selbst zu dieser zweifelhaften Zunft. Aus dem Herzen der USA trug ein Wirbelsturm die kleine Dorothy hinein in diese eigentümliche Gesellschaft, wobei ihr spektakulärer Auftritt sogleich ein erstes Opfer forderte: Die böse Hexe des Ostens wurde auf der Bühne des Theater Felina Areal effektvoll unter Dorothys herabstürzendem Haus begraben.

Regiestudentin Ramona Ries verwirklichte mit den Schauspielschülern der Theaterakademie Mannheim ihre Sicht auf Lyman Frank Baums Erzählung "Der Zauberer von Oz" und übernahm damit erstmals die Verantwortung für einen ganzen Theaterabend. Erlöst von der unleidlichen Tyrannin, überreichen Munchkins Bewohner feierlich der unfreiwilligen Heroin das Paar Zauberschuhe der Hexe, ohne jedoch von dessen Kraft oder der von ihm ausgehenden Gefahr kundzutun: Die Schwester der Verstorbenen, welche im Westen ihrem unheilvollen Wirken nachgeht, soll noch Anspruch auf ihr Erbe erheben. Davon ahnen eine herrlich kindlich-naive Melina Schöfer in der Rolle Dorothys und Hund Toto, ein possierlicher, kulleraugenbesetzter Staubwedel, nichts. So schnell wie möglich wollen sie nach Hause ins beschauliche Kansas, von dem in der Fremde noch niemand gehört hat. Einzig Magier Oz, wohnhaft in der glamourösen Smaragdstadt, traut man die Lösung dieses Problems zu.

Auf dem Weg dorthin soll sich die Wunschliste jedoch deutlich verlängern. Eine aufgegabelte Vogelscheuche (Dennis Rehner) wünscht sich Verstand, ein feiger Löwe (Sebastian Borucki) Mut und der bezaubernde Blechmann ein Herz - hinreißend von Yaroslava Gorobey gespielt, wird gerade bei ihm eines offenbar: Keineswegs mangelt es den Gefährten am Beklagten, sondern lediglich an Selbstbewusstsein. Tapfer trotzt der Tross allen gesandten Gefahren, schlägt Krähen und eine Armee geflügelter Affen (Diana Matthess, Laura Schäfer und Sabrina Czink) in die Flucht und erfüllt die ihm gestellte Aufgabe.
Bravouröses Debüt

Eher zufällig gelingt Dorothy eine "Hexenschmelze", um die böse Hexe des Westens (Frederike Howe) zu bezwingen. Lediglich einige wenige Requisiten benötigt Ries zur Ausgestaltung ihrer kunterbunten Phantasiewelt. Ideenreich und humorvoll führt sie das engagierte Ensemble durch kurzweilige eineinhalb Märchen-Stunden und macht sich damit wohl selbst das schönste (Vor-)Weihnachtsgeschenk: Ihr Regiedebüt gelingt mit Bravour.

Quelle: Mannheimer Morgen
22. Dezember 2011
Foto: Wolfgang Detering

Dienstag, 15. November 2011

Ein hervorragender Theaterabend und Ovationen im Stehen.


Am 11.11.11 hatte das Stück "Fräulein Braun" von Ulrich Hub Premiere.
weitere Spieltermine: 3.12., 9.12.11 & 16.12.2011, jeweils 20.00 Uhr
Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet 
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund
Eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet mit freundlicher Unterstützung durch das Theater Felina-Areal und dem Kulturamt der Stadt Mannheim

"„Zwischen vier von der Decke herabhängenden Gewändern wechselt eine großartige Miriam Grimm als lebendige Figurine die Rollen der Braun, gibt sie zunächst kindlich-naiv, verwirrt von den ihr bislang unbekannten Gefühlen, und lässt bis zur Pause schlicht keinerlei Antipathien seitens des Publikums zu. Doch auch den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungslosen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. Daneben erweist sich Felix Berchtold in gleich mehreren Rollen als ausdauernder Garant für wohltuende Leichtigkeit. Sein bisweilen absurd-komisches Spiel entwickelt sich dabei gegenläufig, reicht von anfänglicher Faszination über Verbissenheit bis hin zur verzweifelten Resignation. Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011

Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de

Graphik: Ursula Ingmanns

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schauspielschule ist Kooperationspartner

Die Schauspielsaison des Theaters der Stadt Heidelberg, unter der neuen Leitung des Intendanten Holger Schultze, wird auf eine ganz besondere Art und Weise eröffnet. Mit insgesamt acht Stücken an drei Tagen und an acht Orten in ganz Heidelberg, stellt sich das neue Schauspielensemble vor. “Don’t Believe The Hype” nennt sich die Reihe. Die künstlerische Leitung hat Regisseur Veit Güssow.



Assistenz Miriam Horwitz
Produktionsleitung Anne Pöhlmann
Assistenz Caroline Thiemann
Ausstattung Anna-Maria Klein,
Berit Schog, Alex Vermeulen
Schauspielerin Miriam Grimm

Studierende der Theaterakademie Mannheim:
Felix Berchtold
Sebastian Blum
Edgar Diel
Yaroslava Gorobey
Canan Kir
Eva Sauter
Laura Schäfer
Melina Schöfer
Svetlana Wall



Don’t believe the HypeHype als Ware – ein kleiner Bogen von DSDS zum Uraufführungs-Wahnsinn im Theater, Lena, DSDS, Iphone X und Knut der Eisbär:

Hype lässt sich produzieren und in Profit umwandeln. Eine Popsängerin, ein Telefon oder ein Tierbaby interessieren nicht einfach viele Menschen, so dass ein Hit, ein Verkaufsschlager oder ein Rummel entsteht, vielmehr wird die mediale Aufmerksamkeit vorweg erregt bis sich eine riesige Interessentenmenge ansammelt, die dann als Käufer der nachgelieferten Produkte auftritt. Hype-Produktion ist auch Werbung. Aber der Hype bewirbt nicht einfach ein Produkt, seine kommerzielle Ausschlachtung beginnt erst richtig, wenn er gelungen ist. Dann sind der Fantasie bei der passenden Produktentwicklung keine Grenzen gesetzt: Apps, CDs und eine Produktpalette die fast selbstironisch »Zur-Verkaufs- förderung«-Artikel (Merchandising) heißt sowie die in der Hype-Berichterstattung platzierbaren Werbeflächen. Die Hype-Produktion selbst ist das Ziel gigantischer Marketingstrategien und wird so selbst zum Produkt der entsprechenden Branche. Diese Umkehrung des normalen Verhältnisses von Gefallen am Gegenstand und Attraktion der Aufmerksamkeit ist faszinierend und gleichzeitig in ihrer (Un)logik alltäglich.
Die Hype-Produktion ist Abziehbild kapitalistischer Warenproduktion, in der die Ablösung des Produktionszwecks vom Nutzen des Produkts das gängige Prinzip darstellt. Die Ware kommt zum Zweck des Profits auf die Welt, ihr sachlicher Nutzen ist zum Mittel degradiert. Da sich diese Verkehrung auf fast jedes Ding und jede Tätigkeit anwenden lässt, gibt es keine Lebenssphäre, die dieser Logik nicht untergeordnet werden kann: von der Gesundheitsversorgung bis zu Strom und Wasser, von der Liebe bis zum Co2-Emissions-Handel, von Teilen der Kunst bis zum Hype: Alles lässt sich als Ware produzieren und in Profit.

Quelle: www.theaterheidelberg.de

Montag, 26. September 2011

Premiere am Theater Felina-Areal "Fräulein Braun"

Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub

Regie: Silvana Kraka
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold

eine Produktion von S.Kraka und M.H.Jaillet 
in Zusammenarbeit mit dem Theater Felina-Areal

„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.

Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de

Freitag, 11. Dezember 2009

Dozentin und Schauspielerin ausgezeichnet

Schauspielerin Dascha Trautwein vom Nationaltheater Mannheim erhält heute Abend den Arnold-Petersen-Preis 2009. Es gibt sie ja, die Menschen mit dem inneren Leuchten. Dascha Trautwein, Mitglied des Mannheimer Schauspiel-Ensembles, gehört zu ihnen. Vielleicht hat sie die Jury des Petersen-Preises gerade auch dadurch überzeugt, und vielleicht hat dieses Leuchten auch der von ihr verkörperten Figur der Schillerschen „Jungfrau von Orléans“ den besonderen Ton gegeben. Neben einer begabten Schauspielerin lässt sich in der 1978 Geborenen auch mühelos eine sympathische junge Frau mit der richtigen Mischung aus gesundem Selbstvertrauen, kreativer Vielfalt und beruflicher wie privater Neugier entdecken. Dass sie auch trefflich kämpfen kann, hat sie bisher nicht nur mit Schillers Johanna, sondern auch in Dietmar Daths „Waffenwetter“, dem Uraufführungsprojekt „4×4″, „Ehemänner“, dem Erfolgsstück „August: Osage County“ und Jan Neumanns „Königs Moment“ bewiesen, wo sie auch mit Textmassen, Entwicklungsstücken oder auch mal widrigen Produktionsbedingungen glänzend zurecht kam. Wie alle begabten Schauspieler sieht sie den Umgang mit Textmengen gelassen: „Der Text ist nur das Oberkleid, dass man sich zum Schluss überstreift, wenn man die Figur gefunden hat“, bekennt sie ganz in russischer Stanislawski-Tradition. All das rechtfertigt die Entscheidung des Gremiums, ihr heute im Schauspielhaus den Arnold-Petersen-Preis 2009 zu verleihen. Kreative Vielfalt Der Weg zur Bühne zeichnete sich bei der 1978 im kasachischen Uralsk („am Fluss, an der kleinen Biegung zum kaspischen Meer, also quasi in der Steppe“) geborenen Wolga-Deutschen schon mit 13 ab. Vom malenden Vater wurde sie an die bildende Kunst herangeführt, doch bald entschied sie sich für deren darstellende Schwester: „Beim Malen war ich zu sehr für mich, ich brauchte die Bühne und das Publikum, das war schnell klar“, sagt sie über ihre frühen Schauspielaktivitäten, die sie, gerade auf dem Sprung in das Erwachsenen-Ensemble, wegen der Übersiedlung der Familie nach Bonn unterbrechen musste. Ohne Deutschkenntnisse, doch getrieben zum Spiel mit Sprache und Körper, setzte sie gleich auf dem deutschen Internat die Bühnenarbeit fort, und schloss („Das war völlig klar“) nach Theaterkursen in Düsseldorf eine Schauspielausbildung an der Folkwang-Schule in Essen an. Danach brachte sie das erste Engagement an Deutschlands kleinstes Stadttheater nach Aalen. Dennoch keine schlechte Entscheidung, denn hier erwarb sie nicht nur drei Jahre Spielpraxis, sondern verknüpfte ihre Vita unbewusst mit Mannheimer Theatergeschichte. Sie arbeitete mit dem legendären ehemaligen Nationaltheater-Schauspieldirektor Jürgen Bosse, Schauspieler Berthold Toetzke und dem späteren NT-Hausautor Jan Neumann zusammen. Auch den Namensgeber der ihr jetzt zuerkannten Ehrung, den ehemaligen Generalintendanten Arnold Petersen, lernte sie bei einem seiner Premieren-Besuche in Aalen kennen, freilich, wie sie charmant lächelnd bekennt, „ohne jede Ahnung, dass ich einmal da landen sollte.“ Mit Bosse probte sie Kleists “ Der zerbrochne Krug“ und Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“, mit Autor Jan Neumann lernte sie bei den Produktionen „Die Nacht dazwischen“ und „Vom Ende der Glut“ dessen Stückentwicklungsverfahren kennen, das sie später mit ihm und dem Mannheimer Ensemble mit „Königs Moment“ fortsetzen sollte. Voll des Lobes ist sie über den hiesigen Ensemblegeist, der dazu führe, dass „man sich als junge Schauspielerin schnell gut aufgehoben“ fühle. Vielleicht einer der Gründe, warum sie ihren Vertrag bereits für das dritte Jahr verlängert hat. „Ich bin kein großer Planer, eher spontan“, sagt Trautwein über sich, die sich auf Lieblingsrollen nicht festlegen mag, sondern „unterschiedliche Sachen am liebsten spielt“. Ihre Begabung in verschiedenen Ästhetiken hat sie nicht nur auf der Bühne, sondern unlängst mit einer Foto-Ausstellung im Mannheimer Atelierhaus bewiesen, wo in Schaufenstern aller Welt „gespiegelte, fast durchsichtige Menschen ebenfalls Geschichten erzählen.“ Dass ihr das besonders liegt, belegt auch ihre Nominierung zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres bei der Kritikerumfrage von „Theater heute“. Beim Petersen-Preis ist es indes erfreulicherweise nicht bei einer Nominierung geblieben. Wir gratulieren.

Ralf-Carl Langhals

Mannheimer Morgen 11. Dezember 2009

Freitag, 5. Juni 2009

Absolventen Werkschau am 19.06 und 30.06 um 20.00 UHR



Liebe Freunde der Theaterakademie,
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten. Die
Ergebnisse können sich sehen lassen.

Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unsere Nestflüchter sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen.
Die Werkschau ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressenten, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben. In dem Fall besonders, denn Sie sehen unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Erarbeitet wurden Szenen von Wedekind, Tschechov, Stevensen, Schimmelpfennig Schnitzler, Walsh ....durch unsere Dozenten: Thorsten Danner, Ronald Funke, Silja von Kriegstein,Ragna Pitoll, Nadine Schwitter.
Die Absolventen Werkschau findet erstmals im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung


Karten ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch: 0621/12 47 127

Samstag, 2. Mai 2009

Schauspielschule begeistert mit Werkschau


Schöne Aussichten inklusive

In den knapp über zehn Jahren ihrer Existenz hat die Mannheimer Theaterakademie
einige Sturmböen und Dürrezeiten überstehen müssen. Man denke nur an die turbulenten Vorgänge, die den Leitungswechsel vor zwei Jahren begleiteten, der dem Ausbildungshaus eine wohltuende Neuorientierung brachte.
Beim Spiel der Schüler auf der „Semester Werkschau“ war von vergangenen Scherereien allerdings nichts zu merken.In zehn gemeinsam von Schülern und Dozenten erarbeiteten Kurzszenen zeigte der schauspielerische Nachwuchs im frisch eröffneten Theater Felina Areal großzügiges Mimentheater.
Schule für den harten Alltag. „Wir wissen, wie schwer es Schauspieler im Alltag haben können und wollen sie alle gut darauf vorbereiten“ sagt Mario Heinemann Jaillet von der Schulleitung. Die gute Vorbereitung ist auch ein Grund dafür, dass man hier mit den Eleven schon früh in der Ausbildung direkt in die szenische Rollenarbeit einsteigt. Das ist nicht unbedingt üblich an Theaterschulen, doch konnte der Abend diesem Ansatz nur recht geben.
Vom Erstsemester bis zu Mitgliedern der Abschlussklasse stellte sich die Mannschaft solide und bisweilen großartig den szenischen Herausforderungen. Herrliche Wechselbäder besorgten Helene Bohrmann mit ihrem lauten Monolog aus „Ganze Tage – Ganze Nächte“ und Elisabeth Schlicksupp als Schnitzlers Fräulein Else in einer dicht abgesteckten Sofanummer. Daniel Baczyk bestellte als überaus ordnungsliebender Malvolio amüsantes Shakespearetum auf dem Dielenboden, derweil Andreas Krüger und Ildiko Preszly sich im schwülen Streit an der „Endstation Sehnsucht“ trafen. Nicht zu vergessen ein drollig verclowntes und präzise intoniertes „What Shall We Do With The Drunken Sailor“ vom jüngst gegründeten Chorprojekt der Akademie. Großer Applaus dementsprechend auch aus den begeisterten Stuhlreihen
für einen mehr als unterhaltenden Abend und die schönen Aussichten der Nachwuchsmimen.

Bernd Mand
Mannheimer Morgen

Dienstag, 29. Juli 2008

Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Mannheim

Am 10.10.09 ab 14.30 Uhr findet in der Theaterakademie Mannheim, staatlich anerkannte Schauspielschule in Baden-Württemberg, die Aufnahmeprüfung statt.

Anmeldung ab sofort unter www.theaterakademie-mannheim.de
Tel.:
0621 1247127
E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Hier können Sie das Anmeldeformular direkt herunterladen:
als  Word-Datei

Donnerstag, 14. Februar 2008

Neues von der ThaM

















Zur Zeit arbeitet der Choreograph Mario Heinemann Jaillet mit Stefan Deege (Student der Theaterakademie Mannheim) und Tanja Probst (Studentin der Akademie des Tanzes Mannheim) an einer Umsetzung des Kurzprosa-Texts von Robert Musil: "Das Fliegenpapier".
Heinemann Jaillet´s künstlerische Arbeiten zeichneten sich bisher durch hohe Präzision und gedanklicher Vielschichtigkeit aus. Robert Musils "Fliegenpapier" lässt dafür viel Freiraum und mit den beiden Protagonisten darf man wohl auf das Ergebnis gespannt sein. Der Choreograph alias "MS Tanzwerk" ist bereits mit dem Choreography Award des Fringe Festivals in New York ausgezeichnet worden.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

Gastspiel des Theater im Trafohaus mit 'Die Grönholm-Methode'


PREMIERE in der Theaterakademie Mannheim
Die Grönholm-Methode

von

Jordi Galceran

Vier Bewerber haben sich zur Endrunde eines Auswahlverfahrens für eine äußerst attraktive Managerposition eingefunden. Sie werden mit einer höchst ungewöhnlichen Bewerbungssituation konfrontiert: es gilt, unterschiedliche Aufgaben zu lösen, wobei die vier ganz auf sich gestellt sind. Jeder einzelne muss sich bewähren, ohne wirklich zu wissen, mit welchem Ziel die Aufgaben gestellt wurden oder was von den Bewerbern erwartet wird. Schon die erste Aufgabe sät Misstrauen: unter den Bewerbern scheint sich ein Vertreter der Personalabteilung zu befinden. Beim Kampf um den begehrten Posten, der immer ungewöhnlichere Mittel fordert, wird auch das Privatleben der Bewerber nicht ausgespart.

So beschreibt Jordi Galcerans Stück eine Situation, die von der unerbittlichen Konkurrenz zwischen Arbeitssuchenden und gleichzeitig sehr unterhaltsam vom Wahn um die Resource Mensch erzählt.

Regie: Rainer Escher
Mit: Elisabeth Auer, Sascha Koal, Gerhard Piske, Mathias Wendel

Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8
68167 Mannheim

Karten unter:
Tel.: 0621/336 48 86
oder per Email:
info@trafohaus.de