Die Schauspielschüler der ThaM nahmen zum
ersten Mal am Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit in Mannheim
teil. Viel Applaus gab es für den Beitrag der Schauspielschule.
... Die Theaterakademie Mannheim stürzt sich mit ihrer spartenübergreifenden Versuchsanordnung "Außer Kontrolle" in eine brachial-komische Zwischenwelt des absoluten Kontrollverlusts ...
... eigene Ansichten und Erzähltemperaturen, die an diesem Abend einen
überzeugenden Querschnitt der regionalen freien Theater- und
Performanceszene zeichneten und viel Platz zum Austausch boten. Und mit
dieser vierten (und im Übrigen komplett ausverkauften) Ausgabe dürfte
sich "97m überm Meer" als offene Plattform für darstellende Freidenker
endgültig seinen festen Platz im Kulturkalender gesichert haben.
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.06.2013
Euer Mario Heinemann Jaillet
staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
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Montag, 10. Juni 2013
Schauspielschüler der Theaterakademie lustvoll und überzeugend beim Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit
Sonntag, 11. November 2012
Schauspiel: Die Theaterakademie Mannheim präsentiert "Alice im Wunderland"
Die ersten beiden Vorstellungen der diesjährigen Märchenproduktion der Theaterakademie Mannheim waren bereits restlos ausverkauft. Die Vorstellungsreihe geht am Sonntag, den 18. November um 15.00 Uhr im Theater Felina-Areal weiter. ( SO 25., MI 28. & FR 30. November, 15 Uhr)
Termine im Dezember sind: SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Karten unter: info@theater-felina-areal. de
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Fotos: © www.wolfgang-detering.de
Termine im Dezember sind: SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Karten unter: info@theater-felina-areal.
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Fotos: © www.wolfgang-detering.de
Samstag, 10. November 2012
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim begeistert junges Publikum mit Theaterinszenierung für Kinder "Alice im Wunderland"
Viel Beifall und leuchtende Kinderaugen nach der gelungenen Märchenproduktion der Theaterakademie Mannheim "Alice im Wunderland". Die Schauspielschule Mannheim geht auch in diesem Jahr erneut mit 2 Theaterinszenierungen für Kinder in die Vorweihnachtssaison. "Alice im Wunderland" und "Der Zauberer von Oz" als Gastspiel am Chawwerusch in Herxheim. Informationen zum Kartenvorverkauf findet ihr unter dem Veranstaltungskalender der Theaterakademie Mannheim, dem Theater Felina-Areal und dem Chawwerusch Theater.
Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und große Zuschauer.
Euer Mario Heinemann Jaillet
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 60621 12 47 245Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)Theater Felina-ArealHolzbauerstr. 6-8Mannheim / Neckarstadt-Ost
Euer Mario Heinemann Jaillet
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 60621 12 47 245Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)Theater Felina-ArealHolzbauerstr. 6-8Mannheim / Neckarstadt-Ost
Montag, 10. September 2012
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim glänzt mit "Lieblingsmenschen"
Kurznachricht mit Tiefgang überzeugt am Felina-Theater
Die SMS ist unbestritten das Medium der Unverbindlichkeit. Man antwortet, wann es eben passt, oder auch gar nicht, wohl wissend, dass 160 Zeichen ohnehin keinen passenden Rahmen für eine ernstzunehmende Unterhaltung stellen. Auf dieser Grundlage begegnet die Schauspielerin und Autorin Laura de Weck ihrer eigenen Generation. Kurz angebunden und distanziert reden auch ihre "Lieblingsmenschen": junge Studierende zwischen Prüfungsstress und der diffusen Angst, jenseits von Hörsaal und Bibliothek ein Stückchen Jugend zu versäumen, ziellos aneinander vorbei. Das 2007 am Theater Basel uraufgeführte Schauspiel konfrontiert nun unter der Regie von Boris C. Motzki die Absolventen der Theaterakademie Mannheim nicht nur mit einem fein geschliffenen Wort-Reigen, sondern " so scheint es " auch mit sich selbst.
Kämpfen gegen Einsamkeit
Denn haben die im Theater Felina Areal durch den Bühnenboden bedeckenden Leergut-Teppich watenden Nachwuchsdarsteller erst einmal ins Spiel gefunden, gehen sie allesamtherrlich komisch darin auf. Ob nun die einfältige Schauspielschülerin Jule (Svetlana Wall), die seltsam geerdete Philosophiestudentin Anna (Katrin Reuter), der trottelige Mitläufer Sven (Dennis Rehner) oder die angehende Psychologin Lilli, welcher Marion Bott glanzvolle Spielmomente schenkt – sie treffen einander an der Oberfläche und kämpfen kopulierend gegen die allen gemeine Einsamkeit an. Ohne Erfolg. Zusehens tun sich hinter den Belanglosigkeiten der Kommunikations-Versager tiefenmenschliche Abgründe auf, werden ausgerechnet die grandios von Motzki rhythmisierten SMS-Episoden zu Chronisten einer Katastrophe, der allein Darius (Gast: Roman Kimmich) entkommt, und die letztlich den nie anwesenden aber stets thematisierten
Außenseiter Philipp gar in den Selbstmord treibt seine sechsjährige Beziehung zu Anna endet vernichtend mit einer Kurznachricht.
Denis Baranski
Quelle: Mannheimer Morgen
Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved
weitere Vorstellungen: SO 09., SA 22., SO 23. & MI 26. September sowie FR 05., SO 07., SO 21. & SO 28. Oktober, jeweils um 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
Regie: Boris C. Motzki
mit Marion Bott, Katrin Reuter, Svetlana Wall, Roman Kimmich und Dennis Rehner
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Donnerstag, 22. Dezember 2011
Vogelscheuche, Löwe und Blechmann
Schauspiel: Regiestudentin Ramona Ries inszeniert Frank Baums Erzählung "Der Zauberer von Oz" am Theater Felina Areal22.12., 17 Uhr, 23.12., 14 und 17 Uhr. Karten: 0621/12 47 24 5.
"Hier wimmelt es nur so von Hexen", bemerkt Glinda gleichsam beiläufig wie selbstverständlich, und man glaubt ihr gerne, schließlich zählt sie sich selbst zu dieser zweifelhaften Zunft. Aus dem Herzen der USA trug ein Wirbelsturm die kleine Dorothy hinein in diese eigentümliche Gesellschaft, wobei ihr spektakulärer Auftritt sogleich ein erstes Opfer forderte: Die böse Hexe des Ostens wurde auf der Bühne des Theater Felina Areal effektvoll unter Dorothys herabstürzendem Haus begraben.
Regiestudentin Ramona Ries verwirklichte mit den Schauspielschülern der Theaterakademie Mannheim ihre Sicht auf Lyman Frank Baums Erzählung "Der Zauberer von Oz" und übernahm damit erstmals die Verantwortung für einen ganzen Theaterabend. Erlöst von der unleidlichen Tyrannin, überreichen Munchkins Bewohner feierlich der unfreiwilligen Heroin das Paar Zauberschuhe der Hexe, ohne jedoch von dessen Kraft oder der von ihm ausgehenden Gefahr kundzutun: Die Schwester der Verstorbenen, welche im Westen ihrem unheilvollen Wirken nachgeht, soll noch Anspruch auf ihr Erbe erheben. Davon ahnen eine herrlich kindlich-naive Melina Schöfer in der Rolle Dorothys und Hund Toto, ein possierlicher, kulleraugenbesetzter Staubwedel, nichts. So schnell wie möglich wollen sie nach Hause ins beschauliche Kansas, von dem in der Fremde noch niemand gehört hat. Einzig Magier Oz, wohnhaft in der glamourösen Smaragdstadt, traut man die Lösung dieses Problems zu.
Auf dem Weg dorthin soll sich die Wunschliste jedoch deutlich verlängern. Eine aufgegabelte Vogelscheuche (Dennis Rehner) wünscht sich Verstand, ein feiger Löwe (Sebastian Borucki) Mut und der bezaubernde Blechmann ein Herz - hinreißend von Yaroslava Gorobey gespielt, wird gerade bei ihm eines offenbar: Keineswegs mangelt es den Gefährten am Beklagten, sondern lediglich an Selbstbewusstsein. Tapfer trotzt der Tross allen gesandten Gefahren, schlägt Krähen und eine Armee geflügelter Affen (Diana Matthess, Laura Schäfer und Sabrina Czink) in die Flucht und erfüllt die ihm gestellte Aufgabe.
Bravouröses Debüt
Eher zufällig gelingt Dorothy eine "Hexenschmelze", um die böse Hexe des Westens (Frederike Howe) zu bezwingen. Lediglich einige wenige Requisiten benötigt Ries zur Ausgestaltung ihrer kunterbunten Phantasiewelt. Ideenreich und humorvoll führt sie das engagierte Ensemble durch kurzweilige eineinhalb Märchen-Stunden und macht sich damit wohl selbst das schönste (Vor-)Weihnachtsgeschenk: Ihr Regiedebüt gelingt mit Bravour.
Quelle: Mannheimer Morgen
22. Dezember 2011
Foto: Wolfgang Detering
Samstag, 10. Dezember 2011
Artmetropol.TV zum Schauspiel "Fräulein Braun"
Das WebTV aus der Metropolregion Rhein-Neckar berichtet über die erfolgreiche Schauspielproduktion von S.Kraka und M.Heinemann Jaillet. Die Regisseurin und der Choreograph inszenierten für die Schauspielerin Miriam Grimm und dem Schauspielstudenten der Schauspielschule Mannheim, Felix Berchtold, das Stück "Fräulein Braun" des Autors Ulrich Hub. Am 16.12.2011 um 20.00 Uhr wird die Produktion im Theater Felina-Areal in Mannheim zu sehen sein.
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012 um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
ArtmetropolTV Beitrag zu "Fräulein Braun"
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Sie finden uns über:
www.theaterakademie-mannheim.de
http://fraeulein-braun.blogspot.com
Pressestimme:
»...eine großartige Miriam Grimm…
...den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. … Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«
Mannheimer Morgen
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012 um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
ArtmetropolTV Beitrag zu "Fräulein Braun"
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Sie finden uns über:
www.theaterakademie-mannheim.de
http://fraeulein-braun.blogspot.com
Pressestimme:
»...eine großartige Miriam Grimm…
...den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. … Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«
Mannheimer Morgen
Dienstag, 6. Dezember 2011
Theatertipp in Mannheim-Die Frau an des Führers Seite
Ulrich Hubs Bühnenerfolg „Fräulein Braun“ mit Miriam Grimm im Mannheimer Theater Felina-Areal
„Fräulein Braun“ war das erste Theaterstück des Schauspielers
und Regisseurs Ulrich Hub. Seit der Uraufführung 1995 am Thalia Theater
in Hamburg ist es ein Dauerbrenner auf den Bühnen. Im Mannheimer
Felina-Areal gibt jetzt Miriam Grimm Hitlers Geliebte und Ehefrau
für einen Tag: eine Eva Braun, die vom feschen Mädel zur Figur
dunkler Geschichte wird.
Vier Kleider hängen an langen Schnüren auf der Bühne, die Outfits für unterschiedliche Lebenslagen. Das blau-weiße Schürzenkleid für das deutsche Mädel, dem man früher gerne das Adjektiv „blitzsauber“ gegeben hat. Ein langweiliges Blumenmuster für den Alltag im Schatten des Führers. Ein Nachthemd für die einsamen Stunden auf dem Obersalzberg. Und am seltensten trägt sie die silbern schimmernde Abendrobe. Schauspielerin wollte sie eigentlich werden und sich im Glamour sonnen. Ein Traum, aus dem bekanntlich nichts geworden ist. Als alle Kleider abgehängt sind, baumeln lauter lange Schnüre im Raum herum. In Silvana Krakas Inszenierung ist das ein Symbol dafür, dass nach 15 Jahren an der Seite Adolf Hitlers nur der Strick bleiben wird. Oder vielmehr das Gift. Der Zuschauer erlebt, wie eine junge Frau mit ganz normalen Mädchenträumen immer schwerere Schuld auf sich lädt. Es ist eine ganz feine Linie, die Miriam Grimm mit ihrem Spiel zieht: von der ersten Leberkäs-Semmel in München bis zum gemeinsamen Suizid in Berlin. Mehr und mehr definiert sich das Leben des blonden Naivchens darüber, was der Führer möchte und befiehlt. Während sie am Anfang „ums Verrecken nicht“ in die Partei eintreten möchte, maßregelt sie später alle, die kritische Bemerkungen machen, und verweigert einer Bekannten ihre Hilfe, deren Ehemann aus dem Lager zu holen. An Fräulein Brauns Seite ist „ein Deutscher Schäferhund“. Felix Berchtold spielt diese Rolle, in der sich ganz viele Figuren sammeln: der Hund, ein Hitlerjunge in kurzen Hosen, der Soldat mit Sturmhelm, Eva Brauns Gefährte. Überdies hat die Rolle die Funktion, Tempo in die Geschichte zu bringen, aus dem Monolog ein Bühnenereignis zu machen. Wenn Berchtold im Gleichschritt durch den Raum marschiert oder die beiden in sorgfältig austarierten Bewegungen miteinander eine Kampf- Performance hinlegen (Choreografie: Mario Heinemann Jaillet), ist viel Getöse in der Inszenierung. Aber dabei geht das psychologische Sezieren einer extrem ambivalenten Persönlichkeit, das der Autor in dem Stück angelegt hat, nie verloren. Eindringlich demonstriert Miriam Grimm die Zerrissenheit einer Frau, die alle Vorzüge ihrer Situation ausnutzt, ohne sich dem Grauen zu stellen, das in ihrer Umgebung verantwortet wird. Mit jeder Szene werden die Intervalle zwischen Depression und Hochgefühl kürzer, und schließlich helfen nicht einmal mehr die vor dem Führer verheimlichten Zigaretten. Die bitterste Erkenntnis kommt Eva Braun kurz vor dem Tod, ein Satz, der die Zerrissenheit dieser Figur zusammenfasst: „Ich bin nicht immer meiner Meinung."
TERMINE
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012 um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Quelle: RP
Foto: www.wolfgang-detering.de
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Freitag, 18. November 2011
Schauspielschule begeistert mit Kinderstück
Premiere von „Urmel aus dem Eis“.
Das Urmel schlüpft wieder
Auf der Südseeinsel Titiwu führen die Inselbewohner ein unkompliziertes Leben, denn dort hausen Mensch und Tier friedlich nebeneinander. Ping, der Pinguin, ist ständig auf der Suche nach einem gemütlichen Schlafplatz. Besonders angetan hat es ihr die Muschel, in der jetzt Wawa, der Waran, haust. „Eine Mupfel, das wär’ was“, stößt sie begeistert aus. Ping kann nämlich zwar reden, hat aber leider einen kleinen Sprachfehler, so wie alle anderen Inselbewohner auch. Die Theaterakademie Mannheim präsentierte jetzt erstmals das Kinderstück „Urmel aus dem Eis“ im Theater Felina-Areal, das nach dem bekannten Kinderbuch von Max Kruse adaptiert wurde. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die tierischen Inselbewohner und ein Professor, der den Tieren Sprachunterricht erteilt hat. Ihr Leben gerät völlig durcheinander, als ein Urmelei in einem Eisberg an Land gespült wird – dabei gelten Urmel als längst ausgestorbenes Bindeglied zwischen Dinosauriern und Säugetieren.Von dieser seltenen Spezies bekommt auch Pumponell der 55., Hobbyjäger und König von Pumpelonien, zu hören und macht sich auf nach Titiwu. Gemeinsam müssen die Inselbewohner nun versuchen, das Urmel vor dem gierigen König zu retten. Bis auf den letzten Platz gefüllt Bei der Prämiere lockte die beliebte Kindergeschichte so viele Zuschauer in die kleine Spielhalle, dass bereits vor dem ersten Akt improvisiert werden musste: Kissen wurden zusammengerückt und Stühle angestellt, bis auch der letzte Platz gefunden hatte. In den vorderen Reihen drängten sich Kinder und schauten gebannt zu, als das Urmel aus seinem Ei schlüpft und quengelnde Laute von sich gibt. Für Kinder ab vier Jahren ist das Stück geeignet, aber ebenso auch für Erwachsene. Silvana Kraka, die zusammen mit Mario Heinemann Jaillet die Schauspielschule leitet, freut sich über den Prämierenerfolg. „Das Kindertheater verfolgt ganz andere Gesetze als Theater für Erwachsene“, sagt sie und erklärt: „Hier kommt es hauptsächlich auf die Fantasie an, und davon haben Kinder zum Glück genug.“ Und die jungen Schauspieler der Theaterakademie schaffen es problemlos, mit einfachen Requisiten und viel Witz, jeden in die wundersame Welt von Titiwu mitzunehmen; eine Welt, in der das saubere Hausschwein Wutz Mannemerisch redet und Wawa morgendliche Yogaübungen macht. Jeder Charakter besitzt einen individuellen Charme, der aus dem eineinhalbstündigen Stück ein witzig- unterhaltsames Theatererlebnis macht. Edgar Diel, der den immer melancholischen See-Elefanten Seelefant spielt, ist mit dem Ablauf der Prämiere zufrieden, obwohl gerade für ihn die platzbedingte Verzögerung zu Beginn nicht leicht war. „Meine Aufgabe war es, am Anfang die ganze Zeit zu singen. Und bis endlich alle saßen, habe ich einfach weiter gesungen“, sagt er schmunzelnd. Regisseur Patrick Borchardt studiert seit Mai an der Theaterakademie und hat mit „Urmel aus dem Eis“ sein erstes Werk inszeniert. Dabei wurde das Drehbuch auf kreative Weise umgesetzt. „Wir haben zum Beispiel mit viel Rhythmik und eigenen Choreographien gearbeitet. Und Seelefant mit seinem Gesang als Rahmen des Stücks ist komplett improvisiert“, sagt Borchardt. Gerade die musikalische Inszenierung der Inselwelt kam beim Publikum gut an. „Urmel aus dem Eis“ holt in jedem das Kind hervor und vermittelt gleichzeitig noch Werte. „Urmel befindet sich am Anfang in einer Außenseiterrolle, aber auch wer anders ist, wird in die Gemeinschaft aufgenommen“, fasst Borchardt zusammen. Die sechsjährige Linda hat Urmel auch in ihr Herz geschlossen. „Er ist das beste Tier und wichtig fürs ganze Theaterstück“, findet sie.
Mannheimer Morgen
Von unserer Mitarbeiterin
Corinna Hiss
Das Urmel schlüpft wieder
Auf der Südseeinsel Titiwu führen die Inselbewohner ein unkompliziertes Leben, denn dort hausen Mensch und Tier friedlich nebeneinander. Ping, der Pinguin, ist ständig auf der Suche nach einem gemütlichen Schlafplatz. Besonders angetan hat es ihr die Muschel, in der jetzt Wawa, der Waran, haust. „Eine Mupfel, das wär’ was“, stößt sie begeistert aus. Ping kann nämlich zwar reden, hat aber leider einen kleinen Sprachfehler, so wie alle anderen Inselbewohner auch. Die Theaterakademie Mannheim präsentierte jetzt erstmals das Kinderstück „Urmel aus dem Eis“ im Theater Felina-Areal, das nach dem bekannten Kinderbuch von Max Kruse adaptiert wurde. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die tierischen Inselbewohner und ein Professor, der den Tieren Sprachunterricht erteilt hat. Ihr Leben gerät völlig durcheinander, als ein Urmelei in einem Eisberg an Land gespült wird – dabei gelten Urmel als längst ausgestorbenes Bindeglied zwischen Dinosauriern und Säugetieren.Von dieser seltenen Spezies bekommt auch Pumponell der 55., Hobbyjäger und König von Pumpelonien, zu hören und macht sich auf nach Titiwu. Gemeinsam müssen die Inselbewohner nun versuchen, das Urmel vor dem gierigen König zu retten. Bis auf den letzten Platz gefüllt Bei der Prämiere lockte die beliebte Kindergeschichte so viele Zuschauer in die kleine Spielhalle, dass bereits vor dem ersten Akt improvisiert werden musste: Kissen wurden zusammengerückt und Stühle angestellt, bis auch der letzte Platz gefunden hatte. In den vorderen Reihen drängten sich Kinder und schauten gebannt zu, als das Urmel aus seinem Ei schlüpft und quengelnde Laute von sich gibt. Für Kinder ab vier Jahren ist das Stück geeignet, aber ebenso auch für Erwachsene. Silvana Kraka, die zusammen mit Mario Heinemann Jaillet die Schauspielschule leitet, freut sich über den Prämierenerfolg. „Das Kindertheater verfolgt ganz andere Gesetze als Theater für Erwachsene“, sagt sie und erklärt: „Hier kommt es hauptsächlich auf die Fantasie an, und davon haben Kinder zum Glück genug.“ Und die jungen Schauspieler der Theaterakademie schaffen es problemlos, mit einfachen Requisiten und viel Witz, jeden in die wundersame Welt von Titiwu mitzunehmen; eine Welt, in der das saubere Hausschwein Wutz Mannemerisch redet und Wawa morgendliche Yogaübungen macht. Jeder Charakter besitzt einen individuellen Charme, der aus dem eineinhalbstündigen Stück ein witzig- unterhaltsames Theatererlebnis macht. Edgar Diel, der den immer melancholischen See-Elefanten Seelefant spielt, ist mit dem Ablauf der Prämiere zufrieden, obwohl gerade für ihn die platzbedingte Verzögerung zu Beginn nicht leicht war. „Meine Aufgabe war es, am Anfang die ganze Zeit zu singen. Und bis endlich alle saßen, habe ich einfach weiter gesungen“, sagt er schmunzelnd. Regisseur Patrick Borchardt studiert seit Mai an der Theaterakademie und hat mit „Urmel aus dem Eis“ sein erstes Werk inszeniert. Dabei wurde das Drehbuch auf kreative Weise umgesetzt. „Wir haben zum Beispiel mit viel Rhythmik und eigenen Choreographien gearbeitet. Und Seelefant mit seinem Gesang als Rahmen des Stücks ist komplett improvisiert“, sagt Borchardt. Gerade die musikalische Inszenierung der Inselwelt kam beim Publikum gut an. „Urmel aus dem Eis“ holt in jedem das Kind hervor und vermittelt gleichzeitig noch Werte. „Urmel befindet sich am Anfang in einer Außenseiterrolle, aber auch wer anders ist, wird in die Gemeinschaft aufgenommen“, fasst Borchardt zusammen. Die sechsjährige Linda hat Urmel auch in ihr Herz geschlossen. „Er ist das beste Tier und wichtig fürs ganze Theaterstück“, findet sie.
Mannheimer Morgen
Von unserer Mitarbeiterin
Corinna Hiss
Samstag, 8. Oktober 2011
Viel Beifall für Schauspielstudenten
Die Baustelle des Theaters der Stadt Heidelberg zur Eröffnung der neuen Spielzeit und des neuen Schauspielensembles unter Leitung von Holger Schultze, bot den Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim am ersten Tag des Theatermarathons "don't believe the hype" eine hervorragende Kulisse zum experimentieren und improvisieren. Veit Güssow und Miriam Horwitz leitet die Perfomances. Ein gelungener Einstieg für das Schauspiel der Stadt Heidelberg und ein großartiger Auftakt der Kooperation mit der Schauspielschule Mannheim.
Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
Donnerstag, 14. Juli 2011
Glücksgefühle beim Tanzen
Tanzen, Choreografieren, Unterrichten – Gaelle Morello hat zu allem Lust. Sie ist gerade dabei, sich selbst
zu entdecken und von Mannheim aus ihre unterschiedlichen Ansätze zu erproben. Eines jedoch weiß sie genau: Sie möchte nicht wieder im festen Engagement tanzen, sondern in der freien Szene tätig sein.In Deutschland gebe es dafür bessere Voraussetzungen als in ihrem Heimatland Frankreich. Eine dieser Voraussetzungen heißt Mario Heinemann Jaillet. Gaelle Morello tanzt in seiner Compagnie MSTanzwerk und macht mit ihm das Projekt „Tanz bewegt Schule“. Gemeinsam suchen sie zweimal in der Woche zwei Grundschulen in Mannheim-Waldhof auf. In jeweils zwei Doppelstunden heißt es dann für die Zweitklässler nicht Schreiben, Lesen, Rechnen oder Turnen, sondern: Wie bewege ich meinen Körper? Rhythmische Körperbewegung hält Leib und Seele zusammen, wo sie durch Bewegungsarmut und Hyperaktivität auseinanderdriften. Wenn daraus Tanz wird, führt sie zu Glücksgefühlen, die sogar das Leben verändern können.
Quelle: www.rheinpfalz.de
zu entdecken und von Mannheim aus ihre unterschiedlichen Ansätze zu erproben. Eines jedoch weiß sie genau: Sie möchte nicht wieder im festen Engagement tanzen, sondern in der freien Szene tätig sein.In Deutschland gebe es dafür bessere Voraussetzungen als in ihrem Heimatland Frankreich. Eine dieser Voraussetzungen heißt Mario Heinemann Jaillet. Gaelle Morello tanzt in seiner Compagnie MSTanzwerk und macht mit ihm das Projekt „Tanz bewegt Schule“. Gemeinsam suchen sie zweimal in der Woche zwei Grundschulen in Mannheim-Waldhof auf. In jeweils zwei Doppelstunden heißt es dann für die Zweitklässler nicht Schreiben, Lesen, Rechnen oder Turnen, sondern: Wie bewege ich meinen Körper? Rhythmische Körperbewegung hält Leib und Seele zusammen, wo sie durch Bewegungsarmut und Hyperaktivität auseinanderdriften. Wenn daraus Tanz wird, führt sie zu Glücksgefühlen, die sogar das Leben verändern können.
Quelle: www.rheinpfalz.de
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