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Mittwoch, 5. September 2012

Premiere der Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim

Theaterakademie Mannheim

LIEBLINGSMENSCHEN Theaterstück von Laura de Weck

Premiere: SA 08. September, 20 Uhr SO 09., SA 22., SO 23. &  MI 26. September sowie FR 05., SO 07., SO 21. &  SO 28. Oktober, 20 Uhr
Eintrittspreis: 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt)

Regie: Boris C. Motzki
mit Marion Bott, Katrin Reuter, Svetlana Wall, Roman Kimmich und Dennis Rehner

Anna ist seit sechs Jahren mit Philip zusammen. Außerdem studiert sie fleißig Philosophie. Darius ist mit etwas ganz Großem beschäftigt und scheint darüber sein Studium zu vergessen. Er hat was mit Lili, deren beste Freundin Jule ist. Früher war Jule mit Darius zusammen, aber mittlerweile konzentriert sie sich vor allem auf eine Schauspielkarriere, vielleicht auch in Hollywood. Und aus Mitleid schläft sie auch mal mit Sven. Der wiederum will die Frauen verstehen, kann einem aber nur leidtun. Und er hätte eigentlich auch gern mal mit Lili. Aber eigentlich lieben alle Philipp... Laura de Wecks Debütstück ist ein moderner Reigen. Die Kommunikation läuft mittlerweile vorrangig über SMS. Dabei bleibt das Problem nach zwanghafter Anpassung zeitlos: Der Mensch ist hier ein Rudeltier, mit dem unumgänglichen Bedürfnis dazu zu gehören. Er passt sich seinem Umfeld an und verliert sich dabei. Wie kann er es schaffen sich einzubringen, ohne auf sich verzichten zu müssen? Wer ist er, im Vergleich zu den Anderen? Gefangen in Verirrungen, Verwirrungen, alten Erinnerungen und Leidenschaften sind de Wecks LIEBLINGSMENSCHEN auf der ewigen Suche nach dem wirklichen Ich.

Es spielt die Abschlussklasse 2012/2 der Theaterakademie Mannheim.


Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de


Fotos: Copyright © Wolfgang Detering
www.wolfgang-detering.de

Donnerstag, 5. April 2012

MANNHEIM. Marius von Mayenburgs Komödie „Der Hässliche“ am Theater Felina-Areal

MANNHEIM. Marius von Mayenburgs Komödie „Der Hässliche“ feiert am Freitag, 30. März, 20 Uhr, Premiere im Theater Felina Areal (Holzbauerstr. 6-8). Die Produktion mit der Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim wurde von NTM-Schauspieler und Petersen-Preisträger Sven Prietz inszeniert.

Weitere Aufführungen des Spiels um Wahr- und Schönheit sind am 15.04│ 22.04 │ 09.05│10.05│26.05│27.05 │
zu sehen. Karten (12/6 Euro) unter 0621/33 64 88 6 oder per Mail an info@Theater-Felina-Areal.de.
— mit Markus Schultz und Canan Kir  Felix Berchtold und Benjamin Dami : Theater Felina-Areal.
Eine Produktion der Theaterakademie Mannheim

Foto: Simone Cihlar

Montag, 5. März 2012

Premiere des Kinderstücks "die Kuh Rosmarie" am 18.03.2012

Die Premiere des Kinderstücks "die Kuh Rosmarie" steht vor der Tür. Die beiden Schauspielerinnen Judith Achner und Miriam Grimm sind im Kinderstück (ab 6 Jahren) von Andri Beyeler zu erleben.

Regie: Jürgen Flügge
mit Judith Achner und Miriam Grimm

Termine Hof-Theater-Tromm
Odenwald:
18.03.12, 15 Uhr (Premiere)
01.04.12, 15 Uhr
www.hof-theater-tromm.de

Termine Theater-Felina-Areal
Mannheim:
15.04.12, 15 Uhr
21.04.12, 15 Uhr
www.theater-felina-areal.de




Die Kuh Rosmarie

Ein Dorf wie andere Dörfer.
Um das Dorf herum: Felder und Wiesen.
Zwischen diesen Feldern und Wiesen: ein Bauernhof.

Auf dem Bauernhof:
Ein Schwein, das nichts lieber tut, als sich im Schlamm zu wälzen.
Ein Hund, der voller Vergnügen schmatzt, schlingt und sabbert.
Ein Huhn, das gerne Opernsängerin wäre.

Ein Bauernhof also wie jeder andere?

Warum schwimmt da ein Krokodil im Brunnen? Warum brüllt da ein Löwe im Stall und turnt ein Äffchen im Birnbaum? Und wo ist eigentlich die Kuh Rosmarie, die doch sonst immer überall auf dem Hof zur Stelle ist, um an allem und jedem herumzunörgeln?

Das erzählen die zwei Schauspielerinnen Judith Achner und Miriam Grimm und schlüpfen dabei mal in die Rolle der Kuh, mal in die des Huhns, bis der ganze Bauernhof und halb Afrika auf der Bühne versammelt sind und der Hof aus allen Nähten platzt.

Es ist eine Geschichte über Leben und Leben lassen, über Toleranz und Besserwissertum. Über die Suche nach einem Weg, trotz aller Unterschiedlichkeit einander respektvoll zu begegnen und miteinander zu leben.

Die Leitung der Theaterakademie Mannheim wünscht Euch viel Erfolg, Spaß und volle Häuser.
Euer Mario Heinemann Jaillet

Dienstag, 24. Januar 2012

Schauspiel - Die Komödie "Der Hässliche" von Marius von Mayenburg wird an der Theaterakademie Mannheim geprobt

Die Abschlussinszenierung der AK 2012 "Der Hässliche" von Marius von Mayenburg wird am 30.3.2012 im Theater Felina-Areal Premiere haben. Die Studenten der Schauspielschule hier mit Sven Prietz vom Nationaltheater Mannheim bei einer Leseprobe.


Dienstag, 17. Januar 2012

Fräulein Braun am Theater Felina Areal in Mannheim

Am 21.2.2012 und am 22.02.2012, jeweils um 20.00 Uhr, gibt es das gefeierte Schauspiel im Theater Felina-Areal zu sehen.

Regie: Silvana Kraka
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold
Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub


Pressestimme:
»...eine großartige Miriam Grimm…
...den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. … Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreographien runden den hervorragenden Theaterabend ab.«
Mannheimer Morgen

„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.

Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de 

Die Produktion wurde durch das Kulturamt der Stadt Mannheim unterstützt.


Dienstag, 6. Dezember 2011

Theatertipp in Mannheim-Die Frau an des Führers Seite


Ulrich Hubs Bühnenerfolg „Fräulein Braun“ mit Miriam Grimm im Mannheimer Theater Felina-Areal
„Fräulein Braun“ war das erste Theaterstück des Schauspielers
und Regisseurs Ulrich Hub. Seit der Uraufführung 1995 am Thalia Theater
in Hamburg ist es ein Dauerbrenner auf den Bühnen. Im Mannheimer
Felina-Areal gibt jetzt Miriam Grimm Hitlers Geliebte und Ehefrau
für einen Tag: eine Eva Braun, die vom feschen Mädel zur Figur
dunkler Geschichte wird.

Vier Kleider hängen an langen Schnüren auf der Bühne, die Outfits für unterschiedliche Lebenslagen. Das blau-weiße Schürzenkleid für das deutsche Mädel, dem man früher gerne das Adjektiv „blitzsauber“ gegeben hat. Ein langweiliges Blumenmuster für den Alltag im Schatten des Führers. Ein Nachthemd für die einsamen Stunden auf dem Obersalzberg. Und am seltensten trägt sie die silbern schimmernde Abendrobe. Schauspielerin wollte sie eigentlich werden und sich im Glamour sonnen. Ein Traum, aus dem bekanntlich nichts geworden ist. Als alle Kleider abgehängt sind, baumeln lauter lange Schnüre im Raum herum. In Silvana Krakas Inszenierung ist das ein Symbol dafür, dass nach 15 Jahren an der Seite Adolf Hitlers nur der Strick bleiben wird. Oder vielmehr das Gift. Der Zuschauer erlebt, wie eine junge Frau mit ganz normalen Mädchenträumen immer schwerere Schuld auf sich lädt. Es ist eine ganz feine Linie, die Miriam Grimm mit ihrem Spiel zieht: von der ersten Leberkäs-Semmel in München bis zum gemeinsamen Suizid in Berlin. Mehr und mehr definiert sich das Leben des blonden Naivchens darüber, was der Führer möchte und befiehlt. Während sie am Anfang „ums Verrecken nicht“ in die Partei eintreten möchte, maßregelt sie später alle, die kritische Bemerkungen machen, und verweigert einer Bekannten ihre Hilfe, deren Ehemann aus dem Lager zu holen. An Fräulein Brauns Seite ist „ein Deutscher Schäferhund“. Felix Berchtold spielt diese Rolle, in der sich ganz viele Figuren sammeln: der Hund, ein Hitlerjunge in kurzen Hosen, der Soldat mit Sturmhelm, Eva Brauns Gefährte. Überdies hat die Rolle die Funktion, Tempo in die Geschichte zu bringen, aus dem Monolog ein Bühnenereignis zu machen. Wenn Berchtold im Gleichschritt durch den Raum marschiert oder die beiden in sorgfältig austarierten Bewegungen miteinander eine Kampf- Performance hinlegen (Choreografie: Mario Heinemann Jaillet), ist viel Getöse in der Inszenierung. Aber dabei geht das psychologische Sezieren einer extrem ambivalenten Persönlichkeit, das der Autor in dem Stück angelegt hat, nie verloren. Eindringlich demonstriert Miriam Grimm die Zerrissenheit einer Frau, die alle Vorzüge ihrer Situation ausnutzt, ohne sich dem Grauen zu stellen, das in ihrer Umgebung verantwortet wird. Mit jeder Szene werden die Intervalle zwischen Depression und Hochgefühl kürzer, und schließlich helfen nicht einmal mehr die vor dem Führer verheimlichten Zigaretten. Die bitterste Erkenntnis kommt Eva Braun kurz vor dem Tod, ein Satz, der die Zerrissenheit dieser Figur zusammenfasst: „Ich bin nicht immer meiner Meinung."

TERMINE
Schauspiel : Die Wiederaufnahme von "Fräulein Braun" ist am 21.02 und 22.02.2012  um jeweils 20.00 Uhr im Theater Felina-Areal . Die Kartenvorbestellung läuft unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Quelle: RP

Donnerstag, 10. November 2011

Premiere "Fräulein Braun" in Mannheim

Schauspiel: Premiere im Felina-Theater


"Temporeich und präzise setzt Kraka und Heinemann Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.“ Mannheimer Morgen vom 15.11.2011 


Mannheim. Was haben Eva Braun und ein Schäferhund gemeinsam? Die Liebe zum Theater. Jedenfalls in Ulrich Hubs Stück "Fräulein Braun", das am Freitag, 11. November, 20 Uhr, seine Premiere im Theater Felina-Areal in der Neckarstadt feiert. Unter der Regie von Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet kommt eine irrwitzige Produktion mit Miriam Grimm und Felix Berchthold in den beiden Hauptrollen auf die Bühne.

Regie: Silvana Kraka/Mario Heinemann Jaillet
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
Licht: Kevin Rigby/Mario Heinemann Jaillet
Video: Mario Heinemann Jaillet
Es spielen Miriam Grimm und Felix Berchtold
Premiere am 11.11.2011 Theater Felina-Areal
© foto: M.H.Jaillet

weitere Informationen unter www.theater-felina-areal.de
und  http://fraeulein-braun.blogspot.com

Freitag, 24. Juni 2011

Rollenvoranschau an der Schauspielschule

Die interne Rollenvoranschau findet am 24.6. um 15.00 Uhr statt. Die Dozenten der Schauspielschule entscheiden über die Rollen und Szenen , die dann u.a beim "ZAV-Vorsprechen" präsentiert werden.

Freitag, 30. Juli 2010

Fulminante Abschlussinszenierung

Absolventen der Schauspielschule Mannheim verabschieden sich mit fulminanter Abschlussinszenierung





„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger


Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.

„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)

Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.

Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.

Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.

Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.

Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.

Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!

Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim

Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com

weitere Vorstellungen: MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de