Posts mit dem Label performance werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label performance werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Freitag, 14. Oktober 2011

Mannheimer Schauspielstudenten überzeugen in Heidelberg

Roter Teppich für die Zuschauer

Don’t believe the Hype
... ganz besonders haben dem Berichterstatter Volker Oesterreich über alle Tage hinweg die Performances der Mannheimer Schauspielstudenten gefallen...


Die Resonanzen zur Kooperation mit dem Theater der Stadt Heidelberg, bestärkt die künstlerische Leitung der Schauspielschule (Mario Heinemann und Silvana Kraka).
... Der Weg ist auch hier das Ziel, und so sorgen Schauspielstudenten der Mannheimer Theaterakademie unter der Leitung von Veit Güssow glänzend dafür, dass einem das bisweilen anstrengende Getrappel nicht langweilig wird. So reihen sich die in Gruppen schwadronierenden Zuschauer auf rotem Teppich in Richtung Stadtteil Bergheim, einem inszenierten Einlass nach Berlins Kultdisco "Berghain" zu. Passiert man die grimmigen Türsteher jauchzt vom Balkon eine Opernchorsängerin "Hyper, Hyper". Kein Schritt ohne Performance um Autorenschnellverwertung: Hinter dem Romanischen Seminar tippen Jungautoren in "Autorenburnout 2011" an Schreibmaschinen, um Texte schnell dem mittigen Feuer anheimzugeben....

Quelle: www.nachtkritik.de
© Fotografie: Mario Heinemann Jaillet

Mittwoch, 5. Oktober 2011

Schauspielschule ist Kooperationspartner

Die Schauspielsaison des Theaters der Stadt Heidelberg, unter der neuen Leitung des Intendanten Holger Schultze, wird auf eine ganz besondere Art und Weise eröffnet. Mit insgesamt acht Stücken an drei Tagen und an acht Orten in ganz Heidelberg, stellt sich das neue Schauspielensemble vor. “Don’t Believe The Hype” nennt sich die Reihe. Die künstlerische Leitung hat Regisseur Veit Güssow.



Assistenz Miriam Horwitz
Produktionsleitung Anne Pöhlmann
Assistenz Caroline Thiemann
Ausstattung Anna-Maria Klein,
Berit Schog, Alex Vermeulen
Schauspielerin Miriam Grimm

Studierende der Theaterakademie Mannheim:
Felix Berchtold
Sebastian Blum
Edgar Diel
Yaroslava Gorobey
Canan Kir
Eva Sauter
Laura Schäfer
Melina Schöfer
Svetlana Wall



Don’t believe the HypeHype als Ware – ein kleiner Bogen von DSDS zum Uraufführungs-Wahnsinn im Theater, Lena, DSDS, Iphone X und Knut der Eisbär:

Hype lässt sich produzieren und in Profit umwandeln. Eine Popsängerin, ein Telefon oder ein Tierbaby interessieren nicht einfach viele Menschen, so dass ein Hit, ein Verkaufsschlager oder ein Rummel entsteht, vielmehr wird die mediale Aufmerksamkeit vorweg erregt bis sich eine riesige Interessentenmenge ansammelt, die dann als Käufer der nachgelieferten Produkte auftritt. Hype-Produktion ist auch Werbung. Aber der Hype bewirbt nicht einfach ein Produkt, seine kommerzielle Ausschlachtung beginnt erst richtig, wenn er gelungen ist. Dann sind der Fantasie bei der passenden Produktentwicklung keine Grenzen gesetzt: Apps, CDs und eine Produktpalette die fast selbstironisch »Zur-Verkaufs- förderung«-Artikel (Merchandising) heißt sowie die in der Hype-Berichterstattung platzierbaren Werbeflächen. Die Hype-Produktion selbst ist das Ziel gigantischer Marketingstrategien und wird so selbst zum Produkt der entsprechenden Branche. Diese Umkehrung des normalen Verhältnisses von Gefallen am Gegenstand und Attraktion der Aufmerksamkeit ist faszinierend und gleichzeitig in ihrer (Un)logik alltäglich.
Die Hype-Produktion ist Abziehbild kapitalistischer Warenproduktion, in der die Ablösung des Produktionszwecks vom Nutzen des Produkts das gängige Prinzip darstellt. Die Ware kommt zum Zweck des Profits auf die Welt, ihr sachlicher Nutzen ist zum Mittel degradiert. Da sich diese Verkehrung auf fast jedes Ding und jede Tätigkeit anwenden lässt, gibt es keine Lebenssphäre, die dieser Logik nicht untergeordnet werden kann: von der Gesundheitsversorgung bis zu Strom und Wasser, von der Liebe bis zum Co2-Emissions-Handel, von Teilen der Kunst bis zum Hype: Alles lässt sich als Ware produzieren und in Profit.

Quelle: www.theaterheidelberg.de

Dienstag, 4. Oktober 2011

Schauspielstudenten gastierten beim Straßentheaterfest


Die Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim und die Schauspielerin Miriam Grimm gastierten erfolgreich auf dem Theaterfest des Chawwerusch in Herxheim.
Die Theaterakademie Mannheim folgte der Einladung durch das Chawwerusch Theater und präsentierte Monologe klassischer und zeitgenössischer Autoren.
Das Straßentheaterfest "Augenschmaus" eröffnet traditionell die Spielzeit des Theaters im Herbst und erfreut sich mittlerweile auch überregional großer Beliebtheit.


Fotografie: Mario Heinemann Jaillet © All rights reserved
www.schauspielschule-mannheim.de
http://www.chawwerusch.de

Dienstag, 13. September 2011

MS TANZWERK bei FREIER TANZ IM DELTA II

MS TANZWERK ist auch diesmal wieder beim Tanzwochenende im Theater Felina-Areal dabei.
"SOMEBODY’S ALWAYS HUNGRY" heißt die neue Kreation. UA am 18. 09. 2011 um 19.00 Uhr.
Es tanzt und spielt die Schauspielerin Miriam Grimm
Fotografie: Mario Heinemann Jaillet/MS TANZWERK © All rights reserved









Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Erleben Sie das Potential der Freien Tanzszene!
ChoreographInnen und TänzerInnen des Rhein-Neckar-Deltas sowie Gäste gestalten ein gemeinsames Wochenende.
Es erwarten Sie viele Premieren, Stücke von 5 – 20 Minuten Länge von der Klassik über Modern bis zur Danceperformance.
Außerdem begehen wir an diesem Wochenende den 300. Geburtstag des Komponisten und Dirigenten Ignaz Holzbauer, dem Namenspatron der Straße, in der sich unser Eingang befindet.
Deshalb gibt es am 18. September zwei seiner Sinfonien mit Choreographien von Mario Heinemann Jaillet alias MS TANZWERK und Luches Huddleston JR zu sehen, die musikalische Leitung hat Michael Sekulla.
Eintritt: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de

Montag, 15. August 2011

Vom Tänzer zum Choreographen




TANZSZENE RHEIN-NECKAR
Mario Heinemann Jaillet ist Leiter von MS-Tanzwerk

Mario Heinemann Jaillet ist Leiter der von ihm gegründeten Compagnie MS-Tanzwerk, seit etwa vier Jahren auch der Theaterakademie Mannheim sowie Dozent an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.
Nach einer von radikalen Wechseln geprägten Laufbahn als Tänzer und Choreograph hat er in Mannheim gefunden, was er verwirklichen
wollte.

Mario Heinemann ist Absolvent der renommierten Palucca Schule in Dresden. Schon als Neunjähriger war er ins Ballett-Internat gesteckt worden; mit 13 war ihm klar, dass er Tänzer werden wollte. "Ich bin ein Gewächs der DDR pur", lächelt er heute, "als hoffnungsvoller Künstler privilegiert, aber in ein enges Korsett gezwängt." Nach der Ausbildung trater, wie die meisten jungen Tänzer, ins EWE ein, ins Erich-Weinert-Ensemble in Ostberlin. Die Mitglieder mussten nicht in der Nationalen Volksarmee dienen, aber vor ihr zur Erbauung tanzen und die rote Fahne schwingen. Während seiner Ausbildungszeit in Dresden nahm Mario Heinemann an einem Treffen ostdeutscher und französischer Choreographen teil. Es war das prägende Erlebnis seiner Jugend. Nach dem Fall der Mauer gründete er mit Holger Bey das Freie Tanztheater Berlin. Gleichzeitig studierte er Choreographie an der Hochschule Ernst Busch und schloss mit Auszeichnung ab. Es drängte ihn in die künstlerische Freiheit des Choreographierens und in die räumliche Freiheit der weiten Welt. Er tanzte in vielen Ländern und stellte eigene Choreographien vor. Pina Bausch und Johann Kresnik waren seine Leitbilder.Er macht aber kein choreographisches Theater, sondern Tanztheater,in dem die Betonung auf Tanz liegt. In einem festen Engagement hielt es Mario Heinemann nie lange. In Cottbus und Greifswald war er eine Weile als Tänzer und Choreograph beschäftigt. "Es war das Eingespielte", sagt er. "Ich kriege mein Geld, komme über die Runden. Aber warum mache ich das?" Mit dem "Mut der Verzweiflung" habe er sich wieder in die freie Szene gestürzt.1995 folgte Mario Heinemann einer Einladung des französischen Kulturministers Jacques Lang nach Paris. Dort verliebte er sich und heiratete die Tänzerin Sophie Jaillet aus der Suisse Romande. Gemeinsam gründeten sie 2000 in Heidelberg die freie Compagnie MS-Tanzwerk. Sie wurde auf viele Festivals eingeladen und errang in New York den begehrten Fringe Award für Choreographie. 2006 gewann Mario Heinemann Jaillet den Stuttgarter Theaterpreis. Mario kümmert sich um die Choreographie, Sophie um die Produktion. Äußerst kritisch gegenüber der Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers, haben sie aufgehört, selbst zu tanzen. Sie arbeiten mit wechselnden professionellen Tänzerinnen und Tänzern. Nach dem Tänzer Mario Heinemann Jaillet ist jetzt nicht nur der Choreograph am Ball, sondern auch der Pädagoge. In Stuttgart an der Staatlichen Hochschule und an der Theaterakademie Mannheim. Er ist hier für den Bereich Tanz und Bewegung zuständig und teilt sich mit der Regisseurin Silvana Kraka in die Leitung.Aus der pädagogischen Arbeit wurde eine neue Leidenschaft. Zusammen mit der Tänzerin und Tanzpädagogin Gaelle Morello hat Mario Heinemann Jaillet das Projekt "Tanz bewegt Schule" ins Leben gerufen. In zwei Grundschulen in Mannheim- Waldhof erproben Kinder der zweiten Klasse, was Tanz ist. Mario Heinemann Jaillet fühlt sich in Mannheim wohl mit allem, was er hier tut. Ein sicheres Auskommen? "Das hat man als freier Künstler nie", sagt er, "aber die Freiheit künstlerischer Arbeit. Ich sage schon meinen Studenten: Es ist eure persönliche Entscheidung, ob ihr im festen Engagement in einer Compagnie tanzen oder euch selbständig durchschlagen wollt." Für letzteres gebe es in der Rhein-Neckar-Region mancherlei Möglichkeiten. Nach Berlin zieht es ihn im Moment nicht zurück.

Quelle: Rheinpfalz
Foto: Kunz-Hartmann

Freitag, 17. Juni 2011

Die Schauspielschule begeistert mit Sommerproduktion


 
“Eine heisse Geschichte, Frau Rötter“
Viel Beifall und Bravos gab es bei der Premiere der Sommerproduktion der Schauspielschule Mannheim im Theater Felina-Areal.

Google Street View ist online gegangen. Und wirklich keiner braucht zu behaupten, er hätte nicht auch zumindest einmal nachgesehen. Nach dem in “Eine lange Geschichte, Frau Rötter“, die Reise zum Rötterstraßenbewohner von innen nach außen war und die Menschen in ihrer unmittelbaren, privaten Umgebung beleuchtet wurden. Begeben wir uns jetzt auf die Straße, um eine kurze heiße Liebesgeschichte zu erzählen. Das tun wir natürlich genau wie ihre Bewohner: streitend, schmachtend, tanzend, singend und total verliebt . Es wird heiß, kommt vorbei!


Regie: Silvana Kraka/ Gabriel Marrer

Choreografie: Mario Heinemann Jaillet

Bühne: Silvana Kraka/ Mario Heinemann Jaillet / Gabriel Marrer

Textmitarbeit/ Regieassistenz: Ramona Ries

Regieassistenz/ Bühne: Patrik Borchart

Bühne/ Technik: Wilhelm Werner

Es spielen: Sebastian Borucki, Sabrina Czink, Laura Fetter, Yaroslava Gorobey, Lorenz Kandzior, Roman Kimmich, Laura Schäfer, Melina Schöfer, Markus Schultz, Bastian Steinmassl, Svetlana Wall, Alex Wilkowski

Die Produktion wird gefördert durch das Kulturamt der Stadt Mannheim
und dem Landesverband Freier Theater Baden Württemberg e.V.


weitere Vorstellungen: Fr. 17. Juni, Fr. 15. Juli, Sa. 16. Juli, Fr. 22. Juli, Sa. 23. Juli.
Alle Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.

Eintritt:
12 €, ermäßigt 6 €

Theater Felina-Areal
Holzbauerstraße 6 – 8
Mannheim Neckarstadt-Ost

www.theaterakademie-mannheim.de
www.Theater-Felina-Areal.de

Karten unter:
0621 22 64 886 oder 0621 12 47 245
info@Theater-Felina-Areal.de 

Sonntag, 13. Februar 2011

Drei Tolle Tage in der Schauspielschule

Wir bieten Euch:
Drei Tage lang das volle Unterrichtsprogramm an der Schauspielschule
Ihr erlebt den Alltag eines Schauspielschülers und lernt unsere Dozenten kennen.

Auf dem Stundenplan stehen:
☛ Schauspielgrundlagen
☛ Schauspieltraining
☛ Fechten
☛ Akrobatik
☛ Tanzen
☛ Ballett
☛ Körperarbeit
☛ Gesang
☛ Improvisation …

Außerdem könnt Ihr in den Pausen mit Schauspielstudenten
quatschen, wie das so läuft an
der Theaterakademie und im Beruf später.




7.-9. März 2011 10:00 - 15:00 Uhr
Kosten: 30,- €
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8 (unter dem Jugendamt)
68167 Mannheim Neckarstadt Ost
www.theaterakademie-mannheim.de
Bitte bringt leichte Klamotten mit, in denen Ihr euch gut bewegen könnt.

Anmeldungen bitte bis 2. März 2011 an:
office@theaterakademie-mannheim.de

Danach würden wir, auf Wunsch, ein Feedback geben und Euch bei Interesse Möglichkeiten der Ausbildung aufzeigen.

Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!

Sonntag, 18. Juli 2010

„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

Regie: Andreas Manz
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger

preparadise-sorry-now.blogspot.com

weitere Vorstellungen: SO 18., FR 23. & SA 24. Juli sowie MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de

PREPARADISE SORRY NOW ist ein Reigen, der die sich immer wiederholenden Mechanismen von Unterdrückung und Unterwerfung zeigt, von Gewalt und Opferbereitschaft, von Macht und Abhängigkeit.
Wohin führen die Einteilung in wertvolle und wertlose Menschen, christliche Gedankenmuster als disponierendes Moment der Unterdrückung...
"Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen. Es bewusst zu tun, bedeutet das Glück für den Menschen. Nichts anderes im Leben kann Glück bedeuten."

Dienstag, 1. Juni 2010

„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder
















… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 intensiv am Stück „Preparadise sorry now“ von R.W. Fassbinder.

PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.

Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 um 20.00 Uhr, findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.

weitere Vorstellungen am:
18.7.2010
23.7.2010
24.7.2010
06.10.2010
07.10.2010
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 10 € / 7 € (ermäßigt)
Karten: 0621 - 33 64 88 6
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim Neckarstadt-Ost
info@theater-felina-areal.de

preparadise-sorry-now.blogspot.com

Mittwoch, 5. Mai 2010

Werkschau der Schauspielschule Mannheim

Bei der Werkschau zeigen die Studenten im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.

Wir bewirten Sie in unserem Foyer und freuen uns auf Gespräche nach der Vorstellung.



Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de

Karten unter
0621 / 33 64 88 6

oder:
info@theater-felina-areal.de

Datum:
Mittwoch, 19. und 21.Mai 2010
Zeit:
jeweils 20:00 – 21:30
Ort:
Theater Felina-Areal
Straße:
Holzbauerstr. 6-8
Stadt/Ort:
Mannheim, Germany

Dienstag, 16. Februar 2010

Schauspielschule zeigt Woyzeck


















Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim
wir freuen uns Sie auf die Premiere unserer Abschlussklasse aufmerksam machen zu dürfen, die am 19. Februar um 20 im Theater im Felina-Areal stattfindet. Gezeigt wird „Woyzeck“ von Georg Büchner in der Bearbeitung und unter der Regie von Konstanze Kappenstein, die bereits mit zwei Inszenierungen im Nationaltheater Mannheim zu sehen war.

Was bewegt junge Menschen heute ein Stück wie „Woyzeck“ zu bearbeiten? Auch heute werden Menschen aus Eifersucht ermordet. Auch heute führt eine ganze Industrie Versuche an mittellosen Menschen durch. Der Tod, der will erzappelt sein und bei Woyzeck zappeln zwei aneinander vorbei. Sie versuchen aus ihren Umständen auszubrechen und scheitern daran, heute wie vor 170 Jahren.

Weitere Spieltermine sind der 20.2./ 26.2./ 27.2./ 21.3./ 23.3.ebenfalls Im Theater Felina-Areal.

Was macht unsere Abschlussklasse so besonders? Sie übernehmen Verantwortung für ihr Leben und für ihre Arbeit. Sie tanzen, preschen vor und überschlagen sich und finden sich bald auf den Brettern, die die Welt bedeuten, davon sind wir überzeugt.

Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen, um mit Ihnen zusammen diesen wichtigen Schritt zum Abschluss mit den Studenten gemeinsam feiern zu können.

Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet




Leitung der Theaterakademie Mannheim

Freitag, 11. Dezember 2009

Dozentin und Schauspielerin ausgezeichnet

Schauspielerin Dascha Trautwein vom Nationaltheater Mannheim erhält heute Abend den Arnold-Petersen-Preis 2009. Es gibt sie ja, die Menschen mit dem inneren Leuchten. Dascha Trautwein, Mitglied des Mannheimer Schauspiel-Ensembles, gehört zu ihnen. Vielleicht hat sie die Jury des Petersen-Preises gerade auch dadurch überzeugt, und vielleicht hat dieses Leuchten auch der von ihr verkörperten Figur der Schillerschen „Jungfrau von Orléans“ den besonderen Ton gegeben. Neben einer begabten Schauspielerin lässt sich in der 1978 Geborenen auch mühelos eine sympathische junge Frau mit der richtigen Mischung aus gesundem Selbstvertrauen, kreativer Vielfalt und beruflicher wie privater Neugier entdecken. Dass sie auch trefflich kämpfen kann, hat sie bisher nicht nur mit Schillers Johanna, sondern auch in Dietmar Daths „Waffenwetter“, dem Uraufführungsprojekt „4×4″, „Ehemänner“, dem Erfolgsstück „August: Osage County“ und Jan Neumanns „Königs Moment“ bewiesen, wo sie auch mit Textmassen, Entwicklungsstücken oder auch mal widrigen Produktionsbedingungen glänzend zurecht kam. Wie alle begabten Schauspieler sieht sie den Umgang mit Textmengen gelassen: „Der Text ist nur das Oberkleid, dass man sich zum Schluss überstreift, wenn man die Figur gefunden hat“, bekennt sie ganz in russischer Stanislawski-Tradition. All das rechtfertigt die Entscheidung des Gremiums, ihr heute im Schauspielhaus den Arnold-Petersen-Preis 2009 zu verleihen. Kreative Vielfalt Der Weg zur Bühne zeichnete sich bei der 1978 im kasachischen Uralsk („am Fluss, an der kleinen Biegung zum kaspischen Meer, also quasi in der Steppe“) geborenen Wolga-Deutschen schon mit 13 ab. Vom malenden Vater wurde sie an die bildende Kunst herangeführt, doch bald entschied sie sich für deren darstellende Schwester: „Beim Malen war ich zu sehr für mich, ich brauchte die Bühne und das Publikum, das war schnell klar“, sagt sie über ihre frühen Schauspielaktivitäten, die sie, gerade auf dem Sprung in das Erwachsenen-Ensemble, wegen der Übersiedlung der Familie nach Bonn unterbrechen musste. Ohne Deutschkenntnisse, doch getrieben zum Spiel mit Sprache und Körper, setzte sie gleich auf dem deutschen Internat die Bühnenarbeit fort, und schloss („Das war völlig klar“) nach Theaterkursen in Düsseldorf eine Schauspielausbildung an der Folkwang-Schule in Essen an. Danach brachte sie das erste Engagement an Deutschlands kleinstes Stadttheater nach Aalen. Dennoch keine schlechte Entscheidung, denn hier erwarb sie nicht nur drei Jahre Spielpraxis, sondern verknüpfte ihre Vita unbewusst mit Mannheimer Theatergeschichte. Sie arbeitete mit dem legendären ehemaligen Nationaltheater-Schauspieldirektor Jürgen Bosse, Schauspieler Berthold Toetzke und dem späteren NT-Hausautor Jan Neumann zusammen. Auch den Namensgeber der ihr jetzt zuerkannten Ehrung, den ehemaligen Generalintendanten Arnold Petersen, lernte sie bei einem seiner Premieren-Besuche in Aalen kennen, freilich, wie sie charmant lächelnd bekennt, „ohne jede Ahnung, dass ich einmal da landen sollte.“ Mit Bosse probte sie Kleists “ Der zerbrochne Krug“ und Yasmina Rezas „Gott des Gemetzels“, mit Autor Jan Neumann lernte sie bei den Produktionen „Die Nacht dazwischen“ und „Vom Ende der Glut“ dessen Stückentwicklungsverfahren kennen, das sie später mit ihm und dem Mannheimer Ensemble mit „Königs Moment“ fortsetzen sollte. Voll des Lobes ist sie über den hiesigen Ensemblegeist, der dazu führe, dass „man sich als junge Schauspielerin schnell gut aufgehoben“ fühle. Vielleicht einer der Gründe, warum sie ihren Vertrag bereits für das dritte Jahr verlängert hat. „Ich bin kein großer Planer, eher spontan“, sagt Trautwein über sich, die sich auf Lieblingsrollen nicht festlegen mag, sondern „unterschiedliche Sachen am liebsten spielt“. Ihre Begabung in verschiedenen Ästhetiken hat sie nicht nur auf der Bühne, sondern unlängst mit einer Foto-Ausstellung im Mannheimer Atelierhaus bewiesen, wo in Schaufenstern aller Welt „gespiegelte, fast durchsichtige Menschen ebenfalls Geschichten erzählen.“ Dass ihr das besonders liegt, belegt auch ihre Nominierung zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres bei der Kritikerumfrage von „Theater heute“. Beim Petersen-Preis ist es indes erfreulicherweise nicht bei einer Nominierung geblieben. Wir gratulieren.

Ralf-Carl Langhals

Mannheimer Morgen 11. Dezember 2009

Dienstag, 29. September 2009

Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte


"Der neue Tanzabend der Compagnie ms-tanzwerk „Expected Overlaps“ macht optisch auf der Bühne einiges her. Begeisterter Applaus für dramatische und bildmächtige Geschichte.
"

"Die lyrische Expressivität der Tänzerin Gaelle Morello wird in den düsteren Bannkreis des Allroundtalents von Nicolas Menze gezogen."



"Mario Heinemann Jaillet, Choreograf und Mitleiter der Mannheimer Theaterakademie, ist ein Fachmann für Schnittstellen. Für die zwischen Tanz und Bewegung, zwischen Performance und Provokation, manchmal auch für die zwischen Kunst und Behauptung. „Expected Overlaps“ (erwartete Überschneidungen) ist daher ein kluger Titel für eine zweiteilige Produktion im Felina-Areal. Zwischen den Prädikaten plakativ und kryptisch balanciert der reflektierte Theatermann manche Überraschungund diesmal Kleist aus.
Ein Mann in Rüstung stakst klappernd und kreisend um die Bühnenmitte, an der Wand und im Gewand wie hingegossen wirkend steht sie. Sie heißt Gaelle Morello, ist Tänzerin,Käthchen von Heilbronn, Marionette und Kleists Geliebte Henriette Vogel. Der Ritter von der eher traurigen Gestalt ist auch der Kleistsche Ritter vom Strahl, der Dichter selbst, Puppen- und Schauspieler, (exzellenter) Schlagzeuger wie neuerdings auch Tänzer – und als Nicolas Menze vielversprechender Student der Theaterakademie." ...

Quelle: Mannheimer Morgen, DIE RHEINPFALZ
Fotos: Günter Krämmer
© All rights reserved


Vorstellungstermine und weitere Infos:

Fr. 23. Okt. 09, 20:00
Sa. 24. Okt. 09, 20:00

http://expected-overlaps.blogspot.com