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Samstag, 11. Juli 2015

Die Schauspielschule Mannheim präsentiert “Wie es euch gefällt” von William Shakespeare


Weitere Vorstellungen So 12. Juli // 20 Uhr Fr 17. Juli // 20 Uhr Sa 18. Juli // 20 Uhr So 19. Juli // 20 Uhr
Erwachsene 12 €
ermäßigt 6 €
Kartenbestellungen
Per E-Mail an: office@theaterakademie-mannheim.de
Telefonisch unter: 0621 12 47 245
Theaterakademie Mannheim e.V
Holzbauerstraße 6 – 8
68167 Mannheim

Fotos: © W.Detering

Montag, 6. Juli 2015

Theaterakademie Mannheim lädt zum Sommertheater ein. Wie es euch gefällt von William Shakespeare



Premiere am Sa 11. Juli // 20 Uhr
Weitere Vorstellungen
So 12. Juli // 20 Uhr
Fr 17. Juli // 20 Uhr
Sa 18. Juli // 20 Uhr
So 19. Juli // 20 Uhr
Wie es euch gefällt von William Shakespeare
ein musikalisches Sommerabendhofspektakel der Theaterakademie Mannheim, es spielen und singen Schauspielstudenten des 5. – 7. Semesters
Ein Herzog ist von seinem Bruder entmachtet worden und in den Ardenner Wald geflohen. Rosalind, die Tochter des verbannten Herzogs, musste ebenfalls fliehen. Sie verkleidet sich als Mann, nennt sich Ganymed und kauft mit ihrer Cousine Celia und dem Narren Probstein eine Schäferei, wo sie mit den Schäferinnen Corinna und Audrey die Seele baumeln lassen. Hier findet sie an den Bäumen Zettel mit Liebesgedichten. Sie stammen von ihrem Geliebten Orlando, der, gleichfalls von seinem Bruder Oliver betrogen, in den Wald geflohen ist und Rosalind nicht vergessen kann. Rosalind beginnt mit ihrem Geliebten ein raffiniertes Versteckspiel. Obendrein hat sich die Schäferin Phoebe in »Ganymed« verliebt, die vom melancholischen Jaques demütig verehrt wird, der die Welt für eine Bühne hält. Wie soll das bloß enden? Wie es euch gefällt!
Wir freuen uns auf euch. Euer Mario Heinemann Jaillet
Erwachsene 12 €
ermäßigt 6 €
Kartenbestellungen
Per E-Mail an: office@theaterakademie-mannheim.de
Telefonisch unter: 0621 12 47 245
Theaterakademie Mannheim e.V
Holzbauerstraße 6 – 8
68167 Mannheim

Mittwoch, 1. Juli 2015

"Die Drei Tollen Tage" 2016 an der Schauspielschule Mannheim

"Die Drei Tollen Tage" an der Schauspielschule Mannheim gaben Einblicke in die Ausbildung an der ThaM. Auf dem Stundenplan standen: - Schauspielgrundlagen - Schauspieltraining - Fechten - Akrobatik - Tanzen - Körperarbeit - Gesang - Sanford Meisner.



Die nächsten "Drei Tollen Tage" gibt es am 08. bis 10.02.2016
jeweils 9.30 bis 16.00 Uhr
Kosten für die drei Tage: 70 €.
Bitte bringt leichte Kleidung mit, in der Ihr Euch gut bewegen könnt.
Anmeldung per Mail unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de

Teilnehmerstimmen der letzten drei tollen Tage: "große Vielfalt der Kurse", "Begeisterung & Engagement der Dozenten und Schüler", "viel gelernt für kleines Geld", „tolle Atmosphäre, in der man gerne lernt“, „jetzt hab ich noch mehr Lust, noch mehr Theater zu spielen“, …

Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!

Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim

Fotos: Wolfgang Detering

Dienstag, 19. August 2014

Theaterakademie Mannheim begeistert mit Gastspiel "Crash Kids" beim Trommer Sommer











































Rasantes Tempo in der Theaterscheuer
Trommer Sommer – Mannheimer Ensemble zeigt Zweipersonen-Stück „Crash Kids“ – Wirkliche Fälle sind die Vorlage

Ein kleines Ensemble der Theaterakademie Mannheim gastierte am Samstag beim Trommer Sommer. Mit „Crash Kids“ präsentierten die Studenten eine rasante Coming-of-Age-Story, die Festivalleiter Jürgen Flügge nicht ohne Grund in die Region geholt hat.
TROMM.

Ein Reifenstapel türmt sich vor einem Gitter auf. Ein Auspuff liegt quer davor – auf der anderen Seite der Bühne ein Lenkrad und ein Autositz. Dieses Bühnenbild hat der junge Regisseur Patrick Borchardt für seine Inszenierung des Stücks „Crash Kids“ gewählt. Ein unfertiger Guckkasten, der die Zuschauer in der Theaterscheune auf der Tromm begrüßt. Ein Szenario, das schon vorausahnen lässt, was sich in diesen Wänden abspielen wird: Liebe, Übermut, Gewalt, Verantwortung – dazwischen bewegt sich das Stück des englischen Autors Marcus Romer.

Die Geschichte von Colly und Viper beginnt mit Liebe. Mit zwei Jugendlichen, die anbändeln, sich erst schüchtern, dann stürmisch näher kommen, die erste Abenteuer erleben. „Ich wollte so sein wie Sebastian Vettel, mit ’nem Mädel im Arm“, ruft Colly zu Beginn der einstündigen Aufführung. Und das meint er wörtlich, denn Colly ist ein „Crash Kid“. Vor allem in den 1990ern machten Jugendliche, die Autos knackten und damit Rennen fuhren, Schlagzeilen. Echte Fälle – etwa von einem jungen Mann, der mit einem gestohlenen Lastwagen einen Polizisten überrollte – bilden die Vorlage für die Geschichte. Doch die ist jenseits der Fahrbahn vor allem eine Coming-of-Age-Story, bei der es um Verantwortung geht. Darum, den richtigen Weg zu erkennen. Und darum, die Reißleine zu ziehen.
Darstellern wird viel abverlangt

Rasant ist daher auch das Tempo des Zweipersonen-Stücks. Borchardt verlangt seinen Darstellern Hanna Gandor und Julian Lehr dabei einiges ab, nicht nur körperlich. Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt lässt Hanna Gandor (Jahrgang 1993) die Zuschauer die gesamte Bandbreite ihres Gefühlschaos hautnah erleben. Julian Lehr (geboren im Jahr 1990), der durchtrainierte Schauspielstudent, scheint die Idealbesetzung für Colly zu sein. Denn spricht seine Rolle vom Autoknacken, von schnellen Marken und steigendem Tacho, nimmt man ihm den Fahrzeug-Junkie auf der Suche nach dem Kick ohne Frage ab. Lehr und Gandor brillieren auf sehr persönliche Weise in den Rollen, wie es wohl nur Schauspieler können, die sich an ihr eigenes Erwachsenwerden noch gut erinnern.

Dass die Studenten sich ausgerechnet für das Stück „Crash Kids“ entschieden haben, mag man für Zufall oder Schicksal halten: Jürgen Flügge, der nicht nur Leiter des Hoftheaters auf der Tromm ist, sondern auch als Dozent an der Theaterakademie Mannheim lehrt, war 1998 Regisseur der deutschen Erstaufführung im Theater Kiel.

Er hatte das Stück (Original: „Taken without consent“) auch ins Deutsche übersetzt. Dass Flügge die Studenten Gandor, Lehr und Borchardt für den 19. Trommer Sommer engagierte, habe neben der Inszenierung auch inhaltliche Gründe. „Das Stück muss man im Odenwald sehen. Junge Leute fahren hier oft haarsträubend, die vielen Kreuze am Straßenrand zeigen es“, sagte Flügge.

Weitere Aufführungen

In anderer Besetzung wird Borchardts Inszenierung der „Crash Kids“ im Herbst in Mannheim gezeigt: am 27. und 28. September, 10., 15., 19. und 26. Oktober, jeweils um 20 Uhr im Akademietheater (Holzbauerstraße 6-8). Tickets kosten zwölf Euro (ermäßigt sechs Euro) und sind unter www.theaterakademie-mannheim.de/termine/spielplan erhältlich.

Quelle: Darmstädter Echo

Schauspiel in Mannheim: Die nächste Abschlusswerkschau der Theaterakademie Mannheim findet am 24.10.2014 statt

 

Jetzt bereits notiert. Am Freitag, den 24.10.2014 um
19.00 Uhr gibt es die Werkschau der Abschlussklasse
der Theaterakademie . Anmeldung: Karten: +49 621 124 72 45 oder per E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de .

Foto:W.Detering

Sonntag, 13. Juli 2014

Schauspiel Mannheim: Am 16.07. um 19.00 Uhr präsentiert die Theaterakademie Mannheim die Werkschau

Haben Sie Lust, hinter die Kulissen der Theaterakademie Mannheim
zu schauen? 





Dann sind Sie herzlich zur WERKSCHAU DER THEATERAKADEMIE am MI 16. Juli um 19 Uhr eingeladen!

Bei der Werkschau zeigen die Schüler im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.

Ort:
Theaterakademie Mannheim – die Schauspielschule in Baden- Württemberg
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Kartenreservierung unter:
Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de

Dienstag, 8. Juli 2014

"Viel Lärm um Nichts" von William Shakespeare (Open Air)

Am Donnerstag, den 10.07.2014 um 19.00 Uhr ist es wieder soweit. "Viel Lärm um Nichts" von William Shakespeare (Open Air). Kartenbestellung unter: Telefon: 0621 12 47 245 oder unter: office@theaterakademie-mannheim.de


weitere Termine:
Freitag, 11.07.2014, 19.00 Uhr
Samstag, 19.07.2014, 19.00 Uhr
Sonntag, 20.07.2014, 19.00 Uhr
Wir freuen uns auf Euch. Euer Mario Heinemann Jaillet

Schauspiel Mannheim: “Lärm eben um ein ideenreich inszeniertes und überzeugend dargestelltes Nichts.”

Auszug aus dem “Mannheimer Morgen” zur Schauspiel-Produktion der Theaterakademie Mannheim “Viel Lärm um Nichts” von William Shakespeare






….
Mit Bar und Liegestühlen
Dieses „Nichts“ haben die Schauspielstudenten der Mannheimer Theaterakademie unter der Regie von Silvana Kraka zum Inhalt einer Aufführung gemacht, in der in Zeitsprüngen zwischen dem 16. Jahrhundert und der Moderne die Allgegenwärtigkeit der Liebe mit ihren so unterschiedlichen Gefühlsäußerungen zum Ausdruck kommt. Was bei William Shakespeare in den aristokratischen Kreisen des alten Messina spielt, setzt Silvana Kraka beim Theater Felina Areal an einen Strand mit Bar und Liegestühlen, über den laute Hits hallen und auch Tennis gespielt wird. So wie sich die acht Darsteller mal in der poetischen Sprache Shakespeares, mal in heutiger salopper Ausdrucksweise hitzige Rededuelle liefern, wechseln auch die Kostüme vom schlichten Adelshemd über goldglitzernde Anzüge bis hin zum Bikini oder Sportdress. Aufgeheizt wird das dramatische Geschehen um Liebe und Intrigen am Hof des  Gouverneurs Leonato von Sekt durchtränkten Festen, kleinen Schlägereien und wortreichen Liebeserklärungen, von gekonnten Tänzen und coolen Modeschauen ähnlichen Revuen (Choreographie: Mario Heinemann Jaillet) – viel Lärm eben um ein ideenreich inszeniertes und überzeugend dargestelltes Nichts.
Quelle: Mannheimer Morgen

Die Termine für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Mannheim stehen fest

Termine der Aufnahmeprüfung:

am 10.10.2014 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2014/15 um 14:30 Uhr



Geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 siehe auch Kontakt.



Mittwoch, 12. März 2014

Beitrag von artmetropol.tv zum Schauspiel "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim

Schauspiel: Die aktuelle Abschlussklasse 2014 der Theaterakademie Mannheim überzeugte mit dichtem Spiel.

Schauspiel: „Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal

Bissige Meute
„Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal
VON HEIKE MARX





















Das Theater ist hier ganz nah dran an der Realität: Die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie spielt die Abschlussklasse in dem aufrührenden Stück „Punk Rock“ von Simon Stephens.
In der Inszenierung von Boris C.Motzki im Felina-Areal können die Darsteller durch ihre Authentizität anrühren.
Wo sonst die Zuschauertribüne ist, stehen sieben traurige Jugendliche verloren zwischen leeren Stuhlreihen, halten rote Luftballons in die Höhe und singen. In dieser zugleich realistischen und abstrakten Tribühnensituation werden sie dann höchst lebendig agieren. Sie steigen über Stuhllehnen, um sich ständig umzugruppieren, rücken zur Seite, nach oben oder nach unten. Wer sitzt bei wem? Wer sitzt allein und wo? Der britische Dramatiker Simon Stephens greift in seinen Stücken harte soziale Themen auf. In „Punk Rock“ lässt er die Gruppendynamik in einer Eliteschule bis zum Amoklauf eskalieren. Teure Privatschulen haben in Deutschland nicht die Bedeutung wie in Großbritannien, aber auf deutschen Schulhöfen,wo „Du,Opfer!“ als gängiges Schimpfwort kursiert, ist eine ähnliche Ausgangslage zu vermuten. Unter den Upper Ten spielen materieller Neid und Erpressung keine Rolle. Ein Geldklau wird fingiert, um den Beschuldigten zu demütigen. Dafür beherrschen Sex und elterlicher Erwartungsdruck alles Sinnen und Trachten der Schüler. In „Punk Rock“ stehen dabei die Jungen im Fokus. Die Mädchen tragen als eine Art Schuluniform zu bunten Sneakers provozierend enge und kurze schwarze Röcke mit knappenweißen Blusen, an denen sie ständig herumziehen, um sie noch aufreizender zumachen. Mit „du bist zu dick“ wird das Selbstbewusstsein heruntergemacht; mit „ich bin zu dick“ machen sich die Mädchen selbst herunter. Lilly, gespielt von Ekaterina Ivanova, kommt neu in die Klasse. Sie sitzt zunächst ganz unten, steigt aber rasch auf. Der sanfte, sensible William (Edgar Diehl) sucht sich ihr schüchtern zu nähern, doch siemacht sich an den klobigen Nicholas (Benjamin Wendel) heran. Für den dünnhäutigen William ist das ein schwerer Schlag. Obwohl er selten direkte Zielscheibe von Angriffen ist, reagiert er zunehmend heftiger. Lilly ist ein liebes, harmloses Mädchen, aber psychisch labil. Psychisch resistent ist einzig der robuste Sportler Nicholas in seiner roten Jacke. Tanja (Laura Kaiser) ist eine, die sich kümmert und Wogen glättet, auch dann noch, wenn ihre Freundin sie hintergeht. Gegen den Frust futtern sie gemeinsam. Es ist die einzige Situation, in der das Mauerblümchen Tanja einmal nicht allein ist. Freundin Cissy (Selina Böhm) ist eine konturlose Mitläuferin, die aber in allem die Beste sein will: beste Noten, beste Figur, bester Freund. Dieser ist Bennett (Ralph Opferkuch). Er reißt am lautesten den Mund auf, intrigiert am abgefeimtesten, grapscht am gröbsten, mal bei Cissy,mal beiNicholas, terrorisiert alle, aber ammeisten den armen Chadwick (Roman Kimmich). Seine Welt, in die er sich selbstvergessen hineinsteigern kann, ist die Astrophysik. Sie gibt ihm das dicke Fell, um in dieser bissigen Meute als Underdog zu überleben. Die Schüsse am Ende fallen im Dunkeln und lassen ratlos zurück.
Foto: Wolfgang Detering
Quelle: Rheinpfalz

Samstag, 1. März 2014

Schauspiel: Punk Rock von Simon Stephens in Mannheim






































PUNK ROCK
von Simon Stephens

Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet

eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1

Premiere: MI 05. März 2014, 20.00 Uhr

Die nächsten Termine sind:

12.3./ 13.3./ 9.4./ 10.4/ 29.4

jeweils 20.00 Uhr

Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)

Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de

Besetzung:

William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Lorenz Kandzior

An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)


Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de


Die Abschlussinszenierung der AK2014 : "Punk Rock"

Leseprobe mit Boris Motzki und der AK2014. (Selina Böhm, Katja Ivanova, Edgar Diel, Ralph Opferkuch, Lorenz Kandzior und die beiden Schauspielschüler, Laura Kaiser und Benjamin Wendel) ... "Ernste Töne schlägt auch die Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim an. Unter der Regie von Boris Motzki werden die Absolventen Machtkonstellationen auf einer Privatschule in Simon Stephens’ „Punk Rock“ (Premiere: 5.3.) nachgehen – ein Weg, der direkt in die Katastrophe führt. (Mannheimer Morgen, Baranski)

Schauspiel: Boris C. Motzki inszeniert "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim

Zum Stück


Probenfoto: B.C.Motzki (Edgar Diel und Ekaterina Ivanova)




















An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)

Montag, 10. Juni 2013

Gastspiel der Absolventen der Theaterakademie Mannheim am Gallus Theater in Frankfurt a. M

Das Gastspiel " Der Goldene Drache" in Frankfurt a. M am Gallus Theater begeisterte Veranstalter und Publikum gleichermaßen. Wenn auch die Zuschauerzahl nicht gerade üppig ausfiel. Aber auch das Gallus Theater kämpft wie viele vergleichbare Spielstätten um jeden Zuschauer. Ich bedanke mich für den freundlichen Empfang und freu mich auf ein Wiedersehen. 
Mario Heinemann Jaillet

Fotos: Wolfgang Detering

Montag, 25. Februar 2013

Schauspiel: Theaterakademie Mannheim zeigt Schimmelpfennig

Der Zahn in der Thai-Suppe

Schauspiel: Theaterakademie Mannheim zeigt Schimmelpfennig







Mannheim. In der engen Küche des Asia-Schnellrestaurants "Der Goldene Drache" quält sich ein illegaler junger Chinese, der seine verschollene Schwester sucht, mit unmenschlichen Zahnschmerzen. Während Eiernudeln im Wok brutzeln, sehen sich die anderen Köche gezwungen, den kariösen Schneidezahn mit der Rohrzange zu entfernen. Dieser landet dann in einer Thai-Suppe und später im Mund einer Stewardess, die im Haus über dem Schnellrestaurant lebt.

Und neben ein paar anderen Bewohnern desselben Hauses gibt es da auch noch eine hungrige Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat und jetzt die geschäftstüchtige Ameise anbettelt, ihr über den Winter zu helfen. Diese Grille hat übrigens einige Ähnlichkeit mit der Schwester des jungen Chinesen mit der blutenden Zahnlücke . . .

Das Stück wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und in einer Inszenierung des Wiener Burgtheaters beim Berliner Theatertreffen gezeigt.

Im Theater Felina Areal (Holzbauerstr. 6) übernimmt die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie (ThAM) am 22. und 23. Februar, jeweils 20 Uhr, Roland Schimmelpfennings absurden Reigen. Regie führt Anna-Lena Kühner.
Karten (12/6 Euro)gibt es telefonisch unter 0621/33 64 88 6.
Quelle: Mannheimer Morgen

Die nächsten Termine sind:

Sa 09. Mär 20:00-21:30
So 10. Mär 20:00-21:30
Sa 16. Mär 20:00-21:30
So 17. Mär 20:00-21:30

Mi 17. Apr 20:00-21:30

Do 18. Apr 20:00-21:30
im Theater Felina-Areal 

Foto: Wolfgang Detering

Pressestimme des Mannheimer Morgen zu "Der Goldene Drache" die Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim

Schauspiel: Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim reüssiert im Felina

Hauptspeise mit Biss



Es ist angerichtet. Thaisuppe mit Hühnerfleisch und dem blutigen, kariösen Zahn eines illegalen Asiaten, scharf: Absolventen der Theaterakademie Mannheim (THAM) wagten sich bei ihrer Abschlussinszenierung an Roland Schimmelpfennigs Sozialdrama „Der goldene Drache“.
Ein flaches Podest markiert im Theater Felina Areal die Spielfläche, um die herum Requisiten und Kostüme an Fleischerhaken einsatzbereit von der Decke baumeln.
Wie in der engen Küche des Asia- Restaurants gilt auch in Anna-Lena Kühners Inszenierung Schnelligkeit als oberstes Gebot. Sechs Schauspielerinnen und zwei Schauspieler rotten sich immer wieder chorisch zusammen, zerfallen in Lager, um im steten Wechsel in zerrütteten Paar beziehungen, als Großvater und Enkelin oder einer erdenden Tierparabel aus der Menge hervorzutreten.

Nah am Text und präzise pointiert jagt Kühner das starke Ensemble durch die vielen Rollen und lässt den Darstellern dabei genügend Raum, ihre Fähigkeiten unter Beweis zustellen.

Derart temporeich in Szene gesetzt, scheint Schimmelpfennigs komplexe Dramaturgie der Abschlussklasse dieses Jahres regelrecht als Ventil für ihre aufgestaute Spielwut zu dienen und zu einem herausragenden Abgang.

db
Quelle: Mannheimer Morgen
Foto: Wolfgang Detering

Pressestimme der Rheinpfalz zu "Der Goldene Drache" die Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim

Fabelhaft und märchenhaft

Roland Schimmelpfennigs Stück „DerGoldeneDrache“

VON HANS-ULRICH FECHLER

Roland Schimmelpfennig zählt zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der Gegenwart. Sein Stück „Der Goldene Drache“ wurde nun von der Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim für ihre Prüfung ausgewählt und hatte im Theater Felina-Areal Premiere.

Die sehenswerte Aufführung erzählt eine traurige Geschichte.




Schauplatz ist der China-Schnellimbiss „Der Goldene Drache“, Personen der Handlung sind dessen Beschäftigte und weitere Hausbewohner. Ein junger Chinese, der in der Küche des Restaurants arbeitet, hat unerträgliche Zahnschmerzen. Ohne Aufenthaltserlaubnis wagt er esnicht, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich brechenihm seine Kollegen denZahn mit einer Rohrzange heraus. Der kleine Chinese verblutet. Er war auf der Suche nach seiner Schwester, ohne sie je gefunden zu haben. Dabei war sie ganz nah. Aber auch der Zuschauer erfährt erst nach und nach ihr Schicksal. Zuerst nämlich wird eine alte Fabel erzählt.Während die fleißige Ameise den ganzen Sommer über Vorräte in ihren Bau schafft, macht die Grille Musik und fiedelt. Als der Winter kommt, hat die Grille Hunger, aber die Ameise will ihr nur zu essen geben, wenn sie für sie arbeitet. So wird die Ameise zum Zuhälter, und die Grille von vielen Ameisen heimgesucht. Zu ihren Freiern gehören der alte Mann aus dem Haus des „Goldenen Drachen“, der sich noch einmal jung fühlen möchte, und auch der Freund seiner schwangeren Enkelin,der das Kind nicht will. Langsam erkennt der Zuschauer in der Grille die kleine Schwester des kleinen Chinesen, in der Ameise den Lebensmittelhändler im Haus des „GoldenenDrachen“.Und als die Grille den dunklen Bau der Ameise verlassen will,fällt sie dem Saufkumpan des Händlers in die Hände, der sie endgültig„kaputt“macht.So märchenhaft diese Elemente des Stücks sind, so märchenhaft fällt die Schlusserzählung aus. Die Kollegen im „Goldenen Drachen“ wickeln die Leiche des Chinesen in einen Teppich und werfen sie in den Fluss. So schwimmt sie bis nach China, und im Tod kehrt der Chinese zurück in die Heimat. Seinen Zahn findet eine Stewardess in Nr. 6, Thaisuppe mit Hühnerfleisch und Zitronengras, und wirft auch den Zahn in den Fluss. Kritiker haben nach der Uraufführung viel Brecht und viel episches Theater in Schimmelpfennigs Stück entdeckt. Die Liedzeile aus der „Dreigroschenoper“ könnte über seinem Stück stehen: „Wir wären gut – anstatt so roh,doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.“ Und der Brechtsche Verfremdungseffekt ist hier auf die Spitze getrieben: Frauen spielen Männer,Männer spielenFrauen.Aber Regisseurin Anna-Lena Kühner, bis vor zwei Jahren Regieassistentin am Nationaltheater,macht aus dem traurigen Stück kein Betroffenheitstheater,sondern eine schnelle, bisweilen auch besinnliche Aufführung mit Slapstickelementen. Alle acht Absolventen der Theaterakademie bekommen Gelegenheit, in verschiedenen Rollen ins Rampenlicht zu treten. Und wie die Fabel von der Ameise und der Grille erzählt wird, das ist zauberhaft.

Quelle: Rheinpfalz
Foto: Wolfgang Detering

Freitag, 25. Januar 2013

Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim beginnen mit den Proben zur diesjährigen Abschlussinzenierung

In der engen Küche des Asia-Schnellrestaurants "Der Goldene Drache" quält sich ein illegaler junger Chinese, der seine verschollene Schwester sucht, mit unmenschlichen Zahnschmerzen. Während Eiernudeln mit Hähnchenbrustfilet im Wok brutzeln, sehen sich die anderen Köche gezwungen, den schwer kariösen Schneidezahn mit der Rohrzange zu entfernen.
Aus Versehen landet der dann auf dem Umweg über eine Thai-Suppe im Mund einer Stewardess und Stammkundin, die im Haus über dem Schnellrestaurant lebt. Im selben Haus leben auch der Verlassene, der sich wünscht, dass seine Freundin niemals den Anderen kennengelernt hätte, der Opa, der noch einmal jung sein will und es nicht kann, das glückliche Paar, deren Schwangerschaft immer weiter hinein ins Unglück führt.

Und dann gibt es auch noch die Fabel von der hungrigen Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat und jetzt die geschäftstüchtige Ameise anbettelt, ihr über den Winter zu helfen. Die Ameise nutzt die Not der Grille gnadenlos aus und so wird die Grille von der Ameise und deren Freunden missbraucht. Und das, obwohl es gar nicht mehr Winter, sondern schon längst Frühling ist.
Doch die Grille ist nicht nur eine Grille und die netten Bewohner aus dem Haus über dem „Goldenen Drachen“ sind auch nicht die freundlichen Nachbarn von nebenan. Nach und nach kommen die dunklen Geheimnisse der Bewohner ans Licht und auch der blutende Chinese ist von seiner verschwundenen Schwester nicht so weit entfernt wie es zunächst scheint.

Das Stück wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet. Das surreale Stück mit 15 Figuren in 48 Szenen ist eine Steilvorlage für eine spielfreudige Abschlussklasse.

Der goldene Drache
Theaterstück von Roland Schimmelpfennig

Premiere: FR 22. Februar 2013, 20.00 Uhr
SA 23. Februar 2013, 20.00 Uhr sowie im März & April 2013
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de


weitere Informationen unter:  http://der-goldene-drache.blogspot.de/

Regie: Anna-Lena Kühner
mit Sabrina Czink, Laura Fetter, Yaroslava Gorobey, Diana Matthess, Laura Schäfer, Melina Schöfer, Sebastian Borucki und Roman Kimmich