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| Prof. Gerhard Neubauer Geboren 1939. Regiestudium (Diplom) 1961-1966 am GITIS Moskau. 1966-1977: Regisseur & Oberspielleiter für Schauspiel in Gera, Potsdam und Weimar. Seit 1977 an der Theaterhochschule Leipzig. Gastinszenierungen in Magdeburg, Senftenberg, Fernsehen der DDR, Temesvar (Rumänien), St. Petersburg (u.a. Gastprofessor an der Staatlichen Akademie für Theaterkunst). Umfangreiche Übersetzertätigkeit für Stücke und Theater- Fachliteratur aus dem Russischen. |
staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
Freitag, 1. Juli 2011
Prof. Gerhard Neubauer an der Schauspielschule Mannheim
Dienstag, 28. Juni 2011
Schauspielstudent der ThaM überzeugte im TiG7
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| Fotografie: Quelle TiG7 |
TiG7 beendet Spielzeit mit Maja das Guptas „Zappen!“
Erzählung mit knackigem Humor
Die Linie zwischen den Dingen ist bekanntermaßen sehr schmal. Zwischen Gut und Böse. Zwischen Wahrheit und Lüge. Zwischen Gestern und Heute. Ähnlich schmal wie die schwarze Linie, die hier auf der Bühne die Kostüme der beiden Darsteller und auch ihre Papprequisiten umrandet. Ein kleiner schwarzer Rand, der dem Weiß in seinen Grenzen seine Form und Bedeutung gibt. Beinahe wie aus einem Comic. Und wie in einem Comic fließen auch die einzelnen Szenen und zeitlichen Erzählebenen in Pascal Wieandts Inszenierung immer wieder flink ineinander. Mut zum Übermut Das Ergebnis ist eine temporeiche und mit knackigem Humor gespickte Erzählung, die mit Lässigkeit und auch dem Mut zum Übermut für einen knapp unter 70 Minuten dauernden Theaterabend sorgt, der auch den Abschluss des über die Spielzeit angelegten Autorenporträts darstellt. ...
bma
Quelle: Mannheimer Morgen
Freitag, 24. Juni 2011
Werkschau der Schauspielschule Mannheim
Am FR 8. & SA 9. Juli 2011 gibt es jeweils um 19 Uhr die Werkschau der diesjährigen Abschlussklasse. Bei der Werkschau zeigen die Studenten im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.
Wir bewirten Sie in unserem Foyer und freuen uns auf Gespräche nach der Vorstellung.
Karten ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch: 0621/12 47 127
Preise: 10,-/5,-
Rollenvoranschau an der Schauspielschule
Sonntag, 19. Juni 2011
Theaterakademie zeigt "Eine heiße Geschichte . . ."
Von unserem Mitarbeiter Dennis Baranski
Sie hat 96 Hausnummern und 49 Mülleimer, keinen einzigen Zebrastreifen aber vier Ampeln, sie verfügt über sechs Friseure und vier Apotheken und ist vor allem eines: Lebensmittelpunkt ihrer Bewohner. Bereits zum zweiten Mal weckt die Lange Rötterstraße den Spieltrieb der Theaterakademie Mannheim.
Ausgelassen planschen und toben sie, zaubern durch eine performative Freibad-Sequenz den Hochsommer auf die längs angeordnete Theater-Felina-Areal-Bühne - "Eine heiße Geschichte, Frau Rötter" wird heuer erzählt. Und der Sommer bleibt. Als die Badeanzüge Alltagsoutfits weichen und der Beckenrand zum Bordstein wird, tragen die Schülerinnen und Schüler ihre Frühlingsgefühle in die Stadt hinein. Nicht Alltägliches, sondern das Paarungsverhalten geschlechtsreifer Neckarstädter steht diesmal im Mittelpunkt.
Verträumt (Melina Schöfer und Markus Schultz), distanziert (Sebastian Borucki und Yaroslava Gorobey) und leidenschaftlich (Sabrina Czink und Roman Kimmich) leben die Paare ihre Gefühle in kurzen Episoden, argwöhnisch wird sich da beäugt (Svetlana Wall und Alex Wilkowski), schmerzhaft getrennt (Laura Schäfer und Bastian Steinmassl) und kurz darauf doch wieder ganz einander hingegeben (Laura Fetter und Lorenz Kandzior). Eines ist dabei allen gemein: die Intensität ihrer Empfindungen. Denn zusammen zeichnen sie die zahllosen Facetten einer aufkeimenden Liebe, jene zwischen dem Bankkaufmann aus der Hausnummer 49 und der Einzelhandelskauffrau aus dem Bio-Laden.
Stilecht lassen Silvana Kraka und Gabriel Marrer ihre Schützlinge in schrägen Musical-Gesang verfallen (Klavier: Matthias Eschli), fügen sich chorische Elemente und Mario Heinemann Jaillets Choreographien zu einem beinahe schmerzhaft kitschigen Stück heile Welt, das sich, nicht zuletzt dank des spielfreudigen Nachwuchs-Ensembles, als absurd-komischer Theaterabend erweist. Und das Wichtigste: Am Ende kriegen sie sich.
Mannheimer Morgen
18. Juni 2011
Alle Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr.
Eintritt:
12 €, ermäßigt 6 €
Theater Felina-Areal
Holzbauerstraße 6 – 8
Mannheim Neckarstadt-Ost
www.theaterakademie-mannheim.de
www.Theater-Felina-Areal.de
Karten unter:
0621 22 64 886 oder 0621 12 47 245
info@Theater-Felina-Areal.de
Freitag, 17. Juni 2011
Die Schauspielschule begeistert mit Sommerproduktion
Donnerstag, 19. Mai 2011
Aufnahmeprüfung Studiengang Schauspiel
Die nächsten Termine zur Aufnahmeprüfung sind:
am 10. 10 2014 ab 14.30 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der ThAM zu entrichten?
25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Übrigens:
Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127
weitere Infos zum Ablauf der Aufnahmeprüfung findet ihr auf unserer Homepage.
Ort:
Theaterakademie Mannheim
Straße:
Holzbauerstr. 6-8
Stadt/Ort:
Mannheim, Germany
Donnerstag, 5. Mai 2011
Mario H. Jaillet am Wilhelma Theater
Mario Heinemann Jaillet (Leiter der Theaterakademie Mannheim) choreographiert zur Zeit mit den Studenten der Opernschule der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart am Wilhelma Theater in Stuttgart für die Produktion Orphée et Eurydice.
ORPHÈE AUX ENFERS (ORPHEUS IN DER UNTERWELT)
Operette
Jaques Offenbach wollte eine Parodie auf den Orpheus-Mythos schreiben. Genauer gesagt, sollte es ein Portrait des zweiten Kaiserreiches werden, gemalt im Gewand der griechischen Götter. Und waren die Bewohner des Olymps schon aus mythologischer Sicht nicht gerade zimperlich, so wurden sie bei Offenbach und seinen beiden Librettisten Halévy und Cremieux aller ihnen noch verbliebenen Anständigkeit und moralischen Integrität beraubt.
Im Sinne einer Radikalaufklärung dürfen wir bei „Orphée aux enfers“ hinter die Kulissen schauen und erfahren, dass die ach so rührenden Geschichten um treue Liebe, echte Keuschheit und moralischen Anstand nichts sind, als pädagogische Erbauungsliteratur für die faibles mortelles. Doch auch bei diesen sieht es nicht viel besser aus. Orpheus und Eurydice wären froh sich gegenseitig loszuwerden, doch braucht die Nachwelt wenigstens ein Beispiel einer treuen Liebe bis über den Tod hinaus und ihre Wahl fällt auf eben jenes Paar, dessen wahres Leben uns erst die Operette zeigen durfte.
Orpheus fürchtet um seine Lektionen, Jupiter droht mit seiner Reputation die Deckung zu verlieren und die ganze Göttertruppe könnte auf Nimmerwiedersehen im Orkus versinken. Nur Eurydice scheint nichts zu verlieren zu haben und schert sich einen feuchten Kehricht. Gegen die Gefahr durch die Öffentliche Meinung ist ein Aufstand der Götter gegen Jupiter ein Klacks. Der Allvater wehrt ihn mit der linken Hand ab, indem er seinen verzuckerten Nektarnagern einen Ausflug in die Hölle inklusive Party spendiert und schlägt so allerlei Fliegen mit einer Klappe.
Text von Hector Crémieux unter Mitarbeit von Ludovic Halévy
Musik von Jacques Offenbach
Version von 1858
Gesungen in französischer Sprache mit deutschen Dialogen
Mit Gunta Cese, Ramona d’Uva, Silvia Häntsche, Zografia Madesi, Tanja Kuhn, Tatjana Prybura, Melanie Schlerf, Haruna Yamazaki,
Sven Jüttner, Christopher Kaplan, Nico Lindheimer, Daniel Raschinsky, Hitoshi Tamada, Christian Wilms, Patrick Zielke
Es spielt das Orchester der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart
Musikalische Leitung: Per Borin
Regie: Bernd Schmitt
Bühne und Kostüme: Kersten Paulsen
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet
Dramaturgie: Bettina Stiller-Weishaupt
Premiere am 27. Mai, 19:30 Uhr
weitere Vorstellungen:
So, 29 Mai, 18 Uhr
Mi, 1. Juni, 19:30 Uhr
So, 5. Juni, 18 Uhr
Fr, 10. Juni, 19:30 Uhr
So, 12. Juni, 18 Uhr
Preiskategorie D (30,-/ 25,-/ 20,-€)
http://www.wilhelma-theater.de
Theaterakademie bekennt Farbe !
Tanz und Kleist in Kempten
Mittwoch, 20. April 2011
Mannheimer Tanzszene / MS TANZWERK
Die Compangnie MS Tanzwerk unterwegs
Felina-Tanz erfolgreich
Die Wiederaufbauarbeit einer freien Mannheimer Tanzszene ...durch das Theater Felina Areal weist Erfolge auf: Gleich zweimal sind Produktionen des Choreographen Mario Heinemann-Jaillet, die dort erarbeitet wurden, auf Festivals eingeladen. Die Produktion „Expected Overlaps“ ist am 29. April im Stadttheater Kempten (www.theaterinkempten.de) zu sehen. Das Tanzstück „Phi“ ist am 23. April bei der Tanzwoche in Dresden (www.tanzwoche.de) eingeladen. Mannheimer Morgen
Fotografie: Günter Krämmer © All rights reserved
http://www.heidelberg-fotograf
Samstag, 16. April 2011
Abschlussinszenierung der AK2011
Die Sieben Todsünden ist das diesjährige Stück der Abschlussklasse.
Komödie von Andreas Schmidt und Luci van Org
Premiere: FR 6. Mai, 20 Uhr
weitere Vorstellungen: SA 7., FR 13., SA 14., FR 20. & SA 21. Mai, 20 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Regie: Tino Lindenberg
mit Marion Bott, Jacqueline Griesser, Gina Müller, Nadine Münger, Katrin Reuter, Eva Sauter und Katharina Wenz
Dass Frauen und Sünde zusammengehören, ist schon seit Adam und Eva kein Geheimnis mehr. Deswegen gehören in "Die Sieben Todsünden" selbige auch zu sieben Frauen, die noch dazu unterschiedlicher nicht sein könnten.
Anlässlich der eigentlich perfekt geplanten Traumhochzeit des Konzernerben Rex Reinmann mit Wetterfee Vanessa Schulte treffen sie alle auf der Damentoilette des dafür angemieteten Märchenschlosses zusammen.
Doch es herrscht Ausnahmezustand: Vanessa hat sich kurz vor der Zeremonie in einer der WC-Kabinen eingeschlossen. Durch nichts und niemanden lässt die Braut sich jetzt dazu bewegen, wieder herauszukommen oder wenigstens den Grund für ihr Verhalten zu äußern.
Die Hochzeit droht zu platzen. Auch deshalb, weil jede der Frauen ihr eigenes, schmutziges Geheimnis mit sich herumträgt. Abgründe tun sich auf!
Die Inszenierung gewährt Einblicke in tiefste Handtaschengeheimnisse und gibt Preis, was wir schon immer über Frauen wissen wollten.
weitere Informationen zur Abschlussinszenierung der AK 2011 der Schauspielschule Mannheim unter :
http://die-sieben-todsuenden.blogspot.com
Quelle: Theatertexte.de/ Tino Lindenberg
Fotografie: Damian Irzik © All rights reserved
Grafik: leporella-design.de ©
Samstag, 19. Februar 2011
Schauspielstudenten beim Projekt BunteZungen_WorteKlang.
Das Licht im Café Filsbach geht aus, die Scheinwerfer richten sich auf die schwarz ausgekleidete Bühne, ein elektronischer Klangteppich breitet sich über den Raum und der junge Mann auf dem Podium beginnt, das Publikum in den Bann seiner “inneren” Auseinandersetzungen mit der “bleichen” Realität seiner Existenz und der Sehnsucht nach einem bunten, aufregenden Leben zu ziehen. So der Auftakt zu einem literarisch-musikalischen Abend der nicht ganz gewöhnlichen Art.
Zur Vorgeschichte: Im Jahr 2009 waren junge Menschen im Alter von zwölf bis 20 Jahren in der Metropolregion Rhein-Neckar eingeladen, sich an dem Schreibwettbewerb „BunteZungen_WorteFluss“ zu beteiligen. Sie konnten literarische Texte gleich welchen Genres und Inhalts einreichen. Von über 300 Arbeiten wurden 65 ausgewählt und im Frühjahr 2010 in einem gleichnamigen Sammelband veröffentlicht.
Aus dem Schreibwettbewerb ist nun ein musikalisches Folgeprojekt hervorgegangen: Die Produktivität der jungen Menschen hat die Mannheimer Komponisten Stefan Dürr, Marco Olbert und Peter Tröster inspiriert, ihren persönlichen Assoziationen zu einigen der lyrischen Texte in digital erstellten Kompositionen Ausdruck zu verleihen. Zu zwölf ausgewählten Beiträgen haben sie Klangkreationen geschaffen, die die Texte unter- und ummalen, in mal eher meditative, mal emotional aufwühlende, mal experimentelle Klanggewebe einbetten und so in ihrer Ausdruckskraft noch verstärken. Die Kompositionen wurden auf der CD „BunteZungen_WorteKlang“ aufgenommen und die dazugehörigen Texte zum Teil von den Autorinnen und Autoren selbst, zum Teil von einer Schauspielschülerin und zwei Schauspielschülern der Theaterakademie Mannheim gesprochen.
Am Freitagabend fand nun im voll besetzten Café Filsbach die Live-Präsentation der CD statt, bei der die jungen Verfasserinnen und Verfasser ein Podium zur Lesung ihrer Lyrik in einem dynamischen Dialog mit Klang und Musik erhielten. In einer ausgefeilten Veranstaltungs-Choreografie wechselten musikalisch-literarische Präsentationen mit kurzen Moderationsrunden ab, wobei das junge Moderatoren-Team im Gespräch mit den Autorinnen und Autoren, den Komponisten sowie den angehenden Schauspielern schlaglichtartige Einblicke in die Hintergründe des Projekts eröffnete.
So gestaltete sich ein abwechslungsreiches Abendprogramm, das nicht zuletzt aus der Emotionalität, Direktheit und Authentizität der vorgetragenen und musikalisch bearbeiteten Texte seine Spannung bezog sowie aus dem immer wiederkehrenden Leitmotiv der Sehnsucht nach Freiheit und einem intensiv gelebten, selbstbestimmten Leben. Dass diese Botschaft eindrucksvoll zum Tragen kommen konnte, lag auch an der ebenso einfühlsam wie spannungsvoll arrangierten Musik. Nicht nur für die jungen Lyrikerinnen und Lyriker war die Vortragserfahrung trotz ihrer speziellen Herausforderungen an eine minutiöse Abstimmung mit den Kompositionen “einfach genial”. Großer Beifall für alle Beteiligten der gelungenen Veranstaltung kam ebenso vom jungen wie älteren Publikum.
Beim abschließenden Empfang ließen die Organisatoren – Jugendamt, Kulturamt, Kunsthalle und Stadtbibliothek der Stadt Mannheim sowie die Begegnungsstätte Westliche Unterstadt – das Projekt noch einmal Revue passieren, das so viel Kreativität und Überraschungen hervorgebracht hat. Und auch die noch zu erschließenden weiteren Potenziale kamen zur Sprache. Dazu gehört etwa eine mögliche Tournee durch die Schulen der Metropolregion. Die könnte nach dem Erfolg im Café Filsbach erneut belegen, dass junge Menschen sich nicht bei “Deutschland sucht den Superstar” vorführen lassen müssen, um ihre Talente vor Publikum unter Beweis zu stellen.
Außerdem sind die Autoren eingeladen, ihre Texte am 22. August auf der Bundesgartenschau in Koblenz zu präsentieren.
Weiter Infos unter www.buntezungen.de
Sonntag, 13. Februar 2011
Drei Tolle Tage in der Schauspielschule
Drei Tage lang das volle Unterrichtsprogramm an der Schauspielschule
Ihr erlebt den Alltag eines Schauspielschülers und lernt unsere Dozenten kennen.
Auf dem Stundenplan stehen:
☛ Schauspielgrundlagen
☛ Schauspieltraining
☛ Fechten
☛ Akrobatik
☛ Tanzen
☛ Ballett
☛ Körperarbeit
☛ Gesang
☛ Improvisation …
Außerdem könnt Ihr in den Pausen mit Schauspielstudenten
quatschen, wie das so läuft an
der Theaterakademie und im Beruf später.
7.-9. März 2011 10:00 - 15:00 Uhr
Kosten: 30,- €
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstraße 6-8 (unter dem Jugendamt)
68167 Mannheim Neckarstadt Ost
www.theaterakademie-mannheim.de
Bitte bringt leichte Klamotten mit, in denen Ihr euch gut bewegen könnt.
Anmeldungen bitte bis 2. März 2011 an:
office@theaterakademie-mannheim.de
Danach würden wir, auf Wunsch, ein Feedback geben und Euch bei Interesse Möglichkeiten der Ausbildung aufzeigen.
Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!
Samstag, 23. Oktober 2010
Reifeprüfung auf der Bühne
Etwas wehmütig ist die Stimmung im Theater Felina Areal, als sich die fünf Studenten der Theaterakademie Mannheim ein letztes Mal in ihren Prüfungsrollen präsentierten. „Nach dreieinhalb Jahren Studium sind wir
bereit. Doch wofür eigentlich? Für die Bretter, die die Welt bedeuten?“, lautet die kollektive Frage im Angesicht einer ungewissen Zukunft. Dass sie auf selbigen längst heimisch geworden sind, stellten die Absolventen in kurzen Szenen eindrucksvoll unter Beweis. Tatsächlich war es nur ein Gastauftritt, mit dem sie bei der vergangenen Werkschau im Frühjahr dem eigentlichen Prüfling Nicolas Menze regelrecht die Schau stahlen: In Martin Sperrs „Jagdszenen aus Niederbayern“ durfte Miriam Grimm nun auch prüfungsrelevant glänzen und brillierte darüber gemeinsam mit Andreas Krüger in Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“. Dieser kam erst über Umwege nach Mannheim: Dutzende Absagen trennten ihn von seinem Traum, Schauspieler zu werden. Sieht man ihn heute als traumatisierten Kriegsheimkehrer in Borcherts „Draußen vor der Tür“ verzweifeln oder meisterhaft Palmetshofers elliptischen Sprachstil handhaben, mag man diese Leidensgeschichte kaum glauben.
„Natürlich das Thalia Theater“ Ein ehrgeiziges Ziel hat sich auch Judith Achner gesetzt: „Das Thalia Theater in Hamburg, natürlich!“ Als wahnsinnige Ada aus Dacia Marainis „Stravaganza“, aber auch als aufmüpfiges Dienstmädchen in Jean Genets „Die Zofen“ weiß sie zu gefallen. Allein auf die Zentrale Auslandsund Fachvermittlung (ZAV), in die alle diesjährigen Absolventen aufgenommen wurden, wollen sie sich nicht verlassen: Gemeinsam mit Ivona Puseljic und Daniel Baczyk werden sie in Gruppenvorspielen um die Gunst der Schauspielhäuser Deutschlands werben. Dabei können sie auch nach ihrem Abschied auf die
Unterstützung der Akademie zählen: „Die Dozenten und die Schulleitung helfen uns, wo sie können“, lobt Achner. Stefan Deege hat bereits konkrete Vorstellungen von seiner nahen Zukunft: „Ich habe erkannt, dass es mich eher zur Selbstdarstellung, denn zum Schauspiel zieht.“ Mit seinem kurpfälzischen Mundart- Kabarettprogramm „Graf Rotz“ bewarb er sich bereits am Theater Sapperlot in Lorsch. Auch Helene Bohrmann verfolgt einen Plan: Als Mitbegründerin der freien Theatergruppe „Der Petunientopf“, schreibt und inszeniert sie schon seit 2003 eigene Stücke: „Ich hatte das Projekt lange hinten angestellt, da ich mich ganz und gar auf meine Ausbildung konzentrieren wollte. Nun werde ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe.“ Ganz gleich, wohin es die jungen Mimen verschlagen wird: Dass sie für den hart umkämpften Arbeitsmarkt gerüstet sind, belegte ein mehr als unterhaltsamer Abschlussabend. Und so wohnt auch ihrem neuen Anfang gewiss ein Zauber inne.
Quelle: Mannheimer Morgen
Dennis Baranski
Sonntag, 10. Oktober 2010
Erfolgreiches ZAV Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Herzlichen Glückwunsch an Miriam Grimm, Judith Achner, Leni Bohrmann, Andreas Krüger, zur Aufnahme in die Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV). Ein toller Theatermarathon, der mit tosendem Beifall und Bravos belohnt wurde. Merci. Euer M.H.Jaillet
Freitag, 30. Juli 2010
Fulminante Abschlussinszenierung
„Preparadise sorry now“ von Rainer Werner Fassbinder
Regie: Andreas Manz
Choreografie: Mario Heinemann Jaillet
mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger
Junge Menschen, die kurz vor dem Ende einer Ausbildung stehen und bereit sind für ein großes Experiment, das Experiment Leben … wach, kritisch, lustvoll, eigensinnig, konsequent und interessiert an diesem Stoff, den Fassbinder vor 41 Jahren geschrieben hat. Heißhungrig auf spannende Arbeitsweisen und bereit neue Wege zu gehen, um diesem Text in Wort und Bewegung Leben einzuhauchen.
„Begrenzungen machen frei. Terror kann nicht so grausam sein wie die Angst vor dem Terror. Oder – verlassen zu werden, kann nicht so einsam machen wie die Angst vor dem ende, denn die Angst vor dem ende schafft ein Klima, in dem hast Du Angst vor dem Terror. Alles in Einzelteile zerlegen und neu zusammensetzen, das müsste schön sein. Man kann immer nur ausgehen von dem, was ist. Keine Utopie ist eine.“ (R.W. Fassbinder, März 1971)
Es sind Menschen in alltäglichen bis extremen Gewaltsituationen und Menschen, die ihre Gewaltphantasien in Perversionen ausleben, die uns bei „Preparadise sorry now“ begegnen und doch sind sie aus dem „Ist“.
Uraufgeführt wurde das Stück im März 1969, Deutschland steht kurz nach dem großen Wirtschaftswunder und immer noch im Schatten des zweiten Weltkrieges.
Jeder Mensch trägt die Schwere des Alltags, die Kleinlichkeit des Moments, den Sadismus des täglichen Miteinanders mit sich. Mechanismen, die erst in ihrer Ritualisierung schmerzhaft und sichtbar werden. Die Angst ist es, die uns zu Raubtieren werden lässt.
Diese Abschlussklasse ist eine besondere, da sie aus wirklich unterschiedlichsten Köpfen besteht. Jeder für sich spannend, mit ureigenen Vorstellungen vom Schauspielerberuf. Ihre Wege gehen mit Sicherheit ab November auseinander, wir wünschen ihnen viel Glück dabei und werden Sie vermissen.
Sie haben immer gerne Verantwortung übernommen und damit zum Wachsen der Theaterakademie beigetragen. Drei von Ihnen sind schon am Nationaltheater Mannheim zu sehen, nun stellen Sie sich mit ihrer Abschlussinszenierung dem Publikum vor.
Mut, Entschlossenheit und Neugier bringen Sie mit an den Start, Bühnenluft haben Sie alle schon geschnuppert, also los geht’s!
Sie sind bereit zu Durchstarten, wir wünschen ihnen dabei alles Gute.
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim
Quelle: http://preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Sonntag, 18. Juli 2010
Von Mördern und Faschisten
Was passiert, wenn man nicht hinschaut? Um die Frage nach Gewalt und faschistoidem Verhalten im Alltag dreht sich die Textcollage "Preparadise Sorry Now" von Rainer Werner Fassbinder. Studenten der Theaterakademie Mannheim haben daraus ein Schauspiel geschaffen, das am Freitag, 16. Juli, um 20 Uhr im Theater Felina-Areal Premiere feiert. Inwiefern Fassbinders Stück nach mehr als 30 Jahren noch aktuell ist, lässt sich aber auch zu anderen Terminen überprüfen. Im Vordergrund stehen Erzählungen über das britische Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley. Die beiden verübten von 1963 bis '66 eine Mordserie, der mindestens fünf Jugendliche zum Opfer fielen. Die Studenten der Theaterakademie bringen fiktive Dialoge der "Moormörder" auf die Bühne. aer
preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: SO 18., FR 23. & SA 24. Juli sowie MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Morgenmagazin
15. Juli 2010
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder
mit Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger
preparadise-sorry-now.blogspot.com
weitere Vorstellungen: SO 18., FR 23. & SA 24. Juli sowie MI 6. & DO 7. Oktober 2010, 20 Uhr
Karten unter 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
PREPARADISE SORRY NOW ist ein Reigen, der die sich immer wiederholenden Mechanismen von Unterdrückung und Unterwerfung zeigt, von Gewalt und Opferbereitschaft, von Macht und Abhängigkeit.
Wohin führen die Einteilung in wertvolle und wertlose Menschen, christliche Gedankenmuster als disponierendes Moment der Unterdrückung...
"Sich zu unterwerfen ist das Beste für die meisten Menschen. Es bewusst zu tun, bedeutet das Glück für den Menschen. Nichts anderes im Leben kann Glück bedeuten."
Dienstag, 1. Juni 2010
„PREPARADISE SORRY NOW“ von Rainer Werner Fassbinder

… trotz Ferien, arbeitet die Absolventenklasse 2010/2 intensiv am Stück „Preparadise sorry now“ von R.W. Fassbinder.
PREPARADISE SORRY NOW ist eine Collage aus Texten: Kurzszenen um faschistisches Grundverhalten im Alltag, Erzählungen über das Mörderpaar Ian Brady und Myra Hindley, fiktive Dialoge zwischen dem Mörderpaar und schließlich Liturgien, Erinnerungen an kultische Kannibalismen.
Regie: Andreas Manz vom Staatstheater Darmstadt
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet alias MS Tanzwerk.
Es spielen Judith Achner, Helene Bohrmann, Miriam Grimm, Daniel Baczyk, Felix Berchtold und Andreas Krüger. Am 16. Juli 2010 um 20.00 Uhr, findet die Premiere im Theater Felina-Areal statt.
weitere Vorstellungen am:
18.7.2010
23.7.2010
24.7.2010
06.10.2010
07.10.2010
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 10 € / 7 € (ermäßigt)
Karten: 0621 - 33 64 88 6
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim Neckarstadt-Ost
info@theater-felina-areal.de
Montag, 17. Mai 2010
Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Erfolgreiches ZAV – Vorsprechen in der Schauspielschule Mannheim
Unsere Absolventen waren erfolgreich beim ZAV Vorsprechen.
Ivona Puseljic
Elisabeth Schlicksupp
Susan Weckauf
Daniel Baczyk
Nicolas Menze
Alle Absolventen diesen Jahrgangs 2010/1 sind nun in der Zentralen Auslands und Fachvermittlung aufgenommen worden. Bravo und Glückwunsch !!!
Mittwoch, 5. Mai 2010
Werkschau der Schauspielschule Mannheim
Bei der Werkschau zeigen die Studenten im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.Wir bewirten Sie in unserem Foyer und freuen uns auf Gespräche nach der Vorstellung.
Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
| Datum: | Mittwoch, 19. und 21.Mai 2010 |
| Zeit: | jeweils 20:00 – 21:30 |
| Ort: | Theater Felina-Areal |
| Straße: | Holzbauerstr. 6-8 |
| Stadt/Ort: | Mannheim, Germany |
Sonntag, 4. April 2010
Schauspielschule präsentiert die Werkschau der AK 10
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren ihre Abschlussarbeiten.
Die Ergebnisse können sich sehen lassen.

Mit Yvonne Puseljic, Elisabeth Schlicksupp, Susan Weckauf,
Daniel Baczyk und Nicolas Menze
Unsere Abschlussklasse ist bereit zum Durchstarten, unsere Nestflüchter sind Flügel gewachsen und sie präsentieren sich ein letztes Mal mit ihren Prüfungsrollen.
Die Werkschau ist eine Plattform um dem Zuschauer Einblicke in den Unterricht zu gewähren. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressenten, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben. In dem Fall besonders, denn Sie sehen unseren Abschlussjahrgang, mit genau den Rollenausschnitten, die sie der Prüfungskommission vorstellten.
Erarbeitet wurden die Szenen von den Dozenten: Thorsten Danner, Sven Prietz, Franz Burkhard, Dascha Trautwein, Anke Schubert, Ragna Pitoll, Nadine Schwitter, Andreas Manz, Hannah von Peinen..
Die Absolventen Werkschau findet im Theater im Felina-Areal statt. Dies
befindet sich direkt hinter der Theaterakademie, in der Holzbauerstraße 6-8.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Schulleitung
Datum: 23. und 24.04.2010
Zeit: jeweils 20:00 Uhr
Ort: Theater Felina-Areal
Karten ab sofort unter :
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.schauspielschule-mannheim.de
Dienstag, 16. Februar 2010
Schauspielschule zeigt Woyzeck


Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim
wir freuen uns Sie auf die Premiere unserer Abschlussklasse aufmerksam machen zu dürfen, die am 19. Februar um 20 im Theater im Felina-Areal stattfindet. Gezeigt wird „Woyzeck“ von Georg Büchner in der Bearbeitung und unter der Regie von Konstanze Kappenstein, die bereits mit zwei Inszenierungen im Nationaltheater Mannheim zu sehen war.
Was bewegt junge Menschen heute ein Stück wie „Woyzeck“ zu bearbeiten? Auch heute werden Menschen aus Eifersucht ermordet. Auch heute führt eine ganze Industrie Versuche an mittellosen Menschen durch. Der Tod, der will erzappelt sein und bei Woyzeck zappeln zwei aneinander vorbei. Sie versuchen aus ihren Umständen auszubrechen und scheitern daran, heute wie vor 170 Jahren.
Weitere Spieltermine sind der 20.2./ 26.2./ 27.2./ 21.3./ 23.3.ebenfalls Im Theater Felina-Areal.
Was macht unsere Abschlussklasse so besonders? Sie übernehmen Verantwortung für ihr Leben und für ihre Arbeit. Sie tanzen, preschen vor und überschlagen sich und finden sich bald auf den Brettern, die die Welt bedeuten, davon sind wir überzeugt.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen, um mit Ihnen zusammen diesen wichtigen Schritt zum Abschluss mit den Studenten gemeinsam feiern zu können.
Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet
Leitung der Theaterakademie Mannheim
Donnerstag, 4. Februar 2010
Premiere Woyzeck frei nach Georg Büchner
Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim 2010Eine kleine illustre Dorfgemeinde und Woyzeck als deren Randfigur. Abhängig von Geld und dem Wunsch seine Familie zu sammen zu halten, wird er als Spielball der Menschheit ausgenutzt und missbraucht. diese Abhängigkeit führt soweit, dass er, getrieben von Eifersucht
und dem Zwang seine vermeintliche Familien-idylle aufrechterhalten zu wollen, einen gewaltsamen Fehler begeht.
Bearbeitung & Regie: Konstanze Kappenstein
Mit Daniel Baczyk / Nicolas Menze / Ivona Puseljic / Elisabeth Schlicksupp / Susan Weckauf
Eintrittspreis: 10 € / 8 € (ermäßigt)
Holzbauerstr. 6-8 / Mannheim Neckarstadt-Ost / 0621 - 33 64 88 6
info@theater-felina-areal.de
weitere Vorstellungen:
20.02.2010
26.02.2010
27.02.2010
21.03.2010
23.03.2010
jeweils 20.00 Uhr
mit freundlicher Unterstützung: Theater Felina-Areal , Nationaltheater Mannheim, H + M Maxdorfer Bauträger, Komota Solutions, Nadine Tischler

















