Bissige Meute
„Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal
VON HEIKE MARX
Das Theater ist hier ganz nah dran an der Realität: Die
Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie spielt die
Abschlussklasse in dem aufrührenden Stück „Punk Rock“ von Simon
Stephens.
In der Inszenierung von Boris C.Motzki im Felina-Areal können die Darsteller durch ihre Authentizität anrühren.
Wo sonst die Zuschauertribüne ist, stehen sieben traurige Jugendliche
verloren zwischen leeren Stuhlreihen, halten rote Luftballons in die
Höhe und singen. In dieser zugleich realistischen und abstrakten
Tribühnensituation werden sie dann höchst lebendig agieren. Sie steigen
über Stuhllehnen, um sich ständig umzugruppieren, rücken zur Seite, nach
oben oder nach unten. Wer sitzt bei wem? Wer sitzt allein und wo? Der
britische Dramatiker Simon Stephens greift in seinen Stücken harte
soziale Themen auf. In „Punk Rock“ lässt er die Gruppendynamik in einer
Eliteschule bis zum Amoklauf eskalieren. Teure Privatschulen haben in
Deutschland nicht die Bedeutung wie in Großbritannien, aber auf
deutschen Schulhöfen,wo „Du,Opfer!“ als gängiges Schimpfwort kursiert,
ist eine ähnliche Ausgangslage zu vermuten. Unter den Upper Ten spielen
materieller Neid und Erpressung keine Rolle. Ein Geldklau wird fingiert,
um den Beschuldigten zu demütigen. Dafür beherrschen Sex und
elterlicher Erwartungsdruck alles Sinnen und Trachten der Schüler. In
„Punk Rock“ stehen dabei die Jungen im Fokus. Die Mädchen tragen als
eine Art Schuluniform zu bunten Sneakers provozierend enge und kurze
schwarze Röcke mit knappenweißen Blusen, an denen sie ständig
herumziehen, um sie noch aufreizender zumachen. Mit „du bist zu dick“
wird das Selbstbewusstsein heruntergemacht; mit „ich bin zu dick“ machen
sich die Mädchen selbst herunter. Lilly, gespielt von Ekaterina
Ivanova, kommt neu in die Klasse. Sie sitzt zunächst ganz unten, steigt
aber rasch auf. Der sanfte, sensible William (Edgar Diehl) sucht sich
ihr schüchtern zu nähern, doch siemacht sich an den klobigen Nicholas
(Benjamin Wendel) heran. Für den dünnhäutigen William ist das ein
schwerer Schlag. Obwohl er selten direkte Zielscheibe von Angriffen ist,
reagiert er zunehmend heftiger. Lilly ist ein liebes, harmloses
Mädchen, aber psychisch labil. Psychisch resistent ist einzig der
robuste Sportler Nicholas in seiner roten Jacke. Tanja (Laura Kaiser)
ist eine, die sich kümmert und Wogen glättet, auch dann noch, wenn ihre
Freundin sie hintergeht. Gegen den Frust futtern sie gemeinsam. Es ist
die einzige Situation, in der das Mauerblümchen Tanja einmal nicht
allein ist. Freundin Cissy (Selina Böhm) ist eine konturlose
Mitläuferin, die aber in allem die Beste sein will: beste Noten, beste
Figur, bester Freund. Dieser ist Bennett (Ralph Opferkuch). Er reißt am
lautesten den Mund auf, intrigiert am abgefeimtesten, grapscht am
gröbsten, mal bei Cissy,mal beiNicholas, terrorisiert alle, aber
ammeisten den armen Chadwick (Roman Kimmich). Seine Welt, in die er sich
selbstvergessen hineinsteigern kann, ist die Astrophysik. Sie gibt ihm
das dicke Fell, um in dieser bissigen Meute als Underdog zu überleben.
Die Schüsse am Ende fallen im Dunkeln und lassen ratlos zurück.
Foto: Wolfgang Detering
Quelle: Rheinpfalz
staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
Mittwoch, 12. März 2014
Samstag, 1. März 2014
Schauspiel: Punk Rock von Simon Stephens in Mannheim
PUNK ROCK
von Simon Stephens
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
Premiere: MI 05. März 2014, 20.00 Uhr
Die nächsten Termine sind:
12.3./ 13.3./ 9.4./ 10.4/ 29.4
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal. de
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Lorenz Kandzior
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal. de
von Simon Stephens
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
Premiere: MI 05. März 2014, 20.00 Uhr
Die nächsten Termine sind:
12.3./ 13.3./ 9.4./ 10.4/ 29.4
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Lorenz Kandzior
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.
Die Abschlussinszenierung der AK2014 : "Punk Rock"
Leseprobe mit Boris Motzki und der AK2014. (Selina Böhm, Katja
Ivanova, Edgar Diel, Ralph Opferkuch, Lorenz Kandzior und die beiden
Schauspielschüler, Laura Kaiser und Benjamin Wendel)
... "Ernste Töne schlägt auch die Abschlussklasse der Theaterakademie
Mannheim an. Unter der Regie von Boris Motzki werden die Absolventen
Machtkonstellationen auf einer Privatschule in Simon Stephens’ „Punk
Rock“ (Premiere: 5.3.) nachgehen – ein Weg, der direkt in die
Katastrophe führt. (Mannheimer Morgen, Baranski)
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Schauspiel: Boris C. Motzki inszeniert "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim
Zum Stück
![]() |
| Probenfoto: B.C.Motzki (Edgar Diel und Ekaterina Ivanova) |
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly,
ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf
Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem
darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten
Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett
gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt,
wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den
Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der
Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken,
wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die
Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine
Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
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Montag, 10. Juni 2013
Gastspiel der Absolventen der Theaterakademie Mannheim am Gallus Theater in Frankfurt a. M
Das Gastspiel " Der Goldene Drache" in
Frankfurt a. M am Gallus Theater begeisterte Veranstalter und Publikum
gleichermaßen. Wenn auch die Zuschauerzahl nicht gerade üppig ausfiel.
Aber auch das Gallus Theater kämpft wie viele vergleichbare Spielstätten
um jeden Zuschauer. Ich bedanke mich für den freundlichen Empfang und
freu mich auf ein Wiedersehen.
Mario Heinemann Jaillet
Fotos: Wolfgang Detering
Mario Heinemann Jaillet
Fotos: Wolfgang Detering
Schauspielschüler der Theaterakademie lustvoll und überzeugend beim Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit
Die Schauspielschüler der ThaM nahmen zum
ersten Mal am Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit in Mannheim
teil. Viel Applaus gab es für den Beitrag der Schauspielschule.
... Die Theaterakademie Mannheim stürzt sich mit ihrer spartenübergreifenden Versuchsanordnung "Außer Kontrolle" in eine brachial-komische Zwischenwelt des absoluten Kontrollverlusts ...
... eigene Ansichten und Erzähltemperaturen, die an diesem Abend einen überzeugenden Querschnitt der regionalen freien Theater- und Performanceszene zeichneten und viel Platz zum Austausch boten. Und mit dieser vierten (und im Übrigen komplett ausverkauften) Ausgabe dürfte sich "97m überm Meer" als offene Plattform für darstellende Freidenker endgültig seinen festen Platz im Kulturkalender gesichert haben.
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.06.2013
Euer Mario Heinemann Jaillet
... Die Theaterakademie Mannheim stürzt sich mit ihrer spartenübergreifenden Versuchsanordnung "Außer Kontrolle" in eine brachial-komische Zwischenwelt des absoluten Kontrollverlusts ...
... eigene Ansichten und Erzähltemperaturen, die an diesem Abend einen überzeugenden Querschnitt der regionalen freien Theater- und Performanceszene zeichneten und viel Platz zum Austausch boten. Und mit dieser vierten (und im Übrigen komplett ausverkauften) Ausgabe dürfte sich "97m überm Meer" als offene Plattform für darstellende Freidenker endgültig seinen festen Platz im Kulturkalender gesichert haben.
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.06.2013
Euer Mario Heinemann Jaillet
Montag, 18. März 2013
Schnuppertag an der Schauspielschule Mannheim
Am 21.06.13 um 14:30 Uhr in der Theaterakademie Mannheim, Holzbauerstr. 6-8, 68167 Mannheim
Schnuppertag an der ThaM:
Ihr erhaltet zwei Stunden aus unserem Stundenplan bei den Fachdozenten der ThaM.
Diesmal: 1 Stunde Akrobatik und 1 Stunde Gesang.
Außerdem gibt es viel Zeit um Fragen zu stellen, die Räumlichkeiten zu entdecken, mit Dozenten und Schülern zu sprechen.
Teilnahmegebühr: 12 €
Anmeldung mit Kontaktdaten und Alter bitte unter: office@theaterakademie-mannheim.de
Anmeldeschluss: 15.06.2013
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Mario Heinemann Jaillet
Schnuppertag an der ThaM:
Ihr erhaltet zwei Stunden aus unserem Stundenplan bei den Fachdozenten der ThaM.
Diesmal: 1 Stunde Akrobatik und 1 Stunde Gesang.
Außerdem gibt es viel Zeit um Fragen zu stellen, die Räumlichkeiten zu entdecken, mit Dozenten und Schülern zu sprechen.
Teilnahmegebühr: 12 €
Anmeldung mit Kontaktdaten und Alter bitte unter: office@theaterakademie-mannheim.de
Anmeldeschluss: 15.06.2013
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Mario Heinemann Jaillet
Mittwoch, 27. Februar 2013
Montag, 25. Februar 2013
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim zeigt Schimmelpfennig
Der Zahn in der Thai-Suppe
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim zeigt Schimmelpfennig
Mannheim. In der engen Küche des Asia-Schnellrestaurants "Der Goldene Drache" quält sich ein illegaler junger Chinese, der seine verschollene Schwester sucht, mit unmenschlichen Zahnschmerzen. Während Eiernudeln im Wok brutzeln, sehen sich die anderen Köche gezwungen, den kariösen Schneidezahn mit der Rohrzange zu entfernen. Dieser landet dann in einer Thai-Suppe und später im Mund einer Stewardess, die im Haus über dem Schnellrestaurant lebt.
Und neben ein paar anderen Bewohnern desselben Hauses gibt es da auch noch eine hungrige Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat und jetzt die geschäftstüchtige Ameise anbettelt, ihr über den Winter zu helfen. Diese Grille hat übrigens einige Ähnlichkeit mit der Schwester des jungen Chinesen mit der blutenden Zahnlücke . . .
Das Stück wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und in einer Inszenierung des Wiener Burgtheaters beim Berliner Theatertreffen gezeigt.
Im Theater Felina Areal (Holzbauerstr. 6) übernimmt die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie (ThAM) am 22. und 23. Februar, jeweils 20 Uhr, Roland Schimmelpfennings absurden Reigen. Regie führt Anna-Lena Kühner.
Karten (12/6 Euro)gibt es telefonisch unter 0621/33 64 88 6.
Quelle: Mannheimer Morgen
Die nächsten Termine sind:
Sa 09. Mär 20:00-21:30
So 10. Mär 20:00-21:30
Sa 16. Mär 20:00-21:30
So 17. Mär 20:00-21:30
Mi 17. Apr 20:00-21:30
Do 18. Apr 20:00-21:30
im Theater Felina-Areal
Foto: Wolfgang Detering
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim zeigt Schimmelpfennig
Mannheim. In der engen Küche des Asia-Schnellrestaurants "Der Goldene Drache" quält sich ein illegaler junger Chinese, der seine verschollene Schwester sucht, mit unmenschlichen Zahnschmerzen. Während Eiernudeln im Wok brutzeln, sehen sich die anderen Köche gezwungen, den kariösen Schneidezahn mit der Rohrzange zu entfernen. Dieser landet dann in einer Thai-Suppe und später im Mund einer Stewardess, die im Haus über dem Schnellrestaurant lebt.
Und neben ein paar anderen Bewohnern desselben Hauses gibt es da auch noch eine hungrige Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat und jetzt die geschäftstüchtige Ameise anbettelt, ihr über den Winter zu helfen. Diese Grille hat übrigens einige Ähnlichkeit mit der Schwester des jungen Chinesen mit der blutenden Zahnlücke . . .
Das Stück wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet und in einer Inszenierung des Wiener Burgtheaters beim Berliner Theatertreffen gezeigt.
Im Theater Felina Areal (Holzbauerstr. 6) übernimmt die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie (ThAM) am 22. und 23. Februar, jeweils 20 Uhr, Roland Schimmelpfennings absurden Reigen. Regie führt Anna-Lena Kühner.
Karten (12/6 Euro)gibt es telefonisch unter 0621/33 64 88 6.
Quelle: Mannheimer Morgen
Die nächsten Termine sind:
Sa 09. Mär 20:00-21:30
So 10. Mär 20:00-21:30
Sa 16. Mär 20:00-21:30
So 17. Mär 20:00-21:30
Mi 17. Apr 20:00-21:30
Do 18. Apr 20:00-21:30
im Theater Felina-Areal
Foto: Wolfgang Detering
Pressestimme des Mannheimer Morgen zu "Der Goldene Drache" die Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim
Schauspiel: Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim reüssiert im Felina
Hauptspeise mit Biss
Es ist angerichtet. Thaisuppe mit Hühnerfleisch und dem blutigen, kariösen Zahn eines illegalen Asiaten, scharf: Absolventen der Theaterakademie Mannheim (THAM) wagten sich bei ihrer Abschlussinszenierung an Roland Schimmelpfennigs Sozialdrama „Der goldene Drache“.
Ein flaches Podest markiert im Theater Felina Areal die Spielfläche, um die herum Requisiten und Kostüme an Fleischerhaken einsatzbereit von der Decke baumeln.
Wie in der engen Küche des Asia- Restaurants gilt auch in Anna-Lena Kühners Inszenierung Schnelligkeit als oberstes Gebot. Sechs Schauspielerinnen und zwei Schauspieler rotten sich immer wieder chorisch zusammen, zerfallen in Lager, um im steten Wechsel in zerrütteten Paar beziehungen, als Großvater und Enkelin oder einer erdenden Tierparabel aus der Menge hervorzutreten.
Nah am Text und präzise pointiert jagt Kühner das starke Ensemble durch die vielen Rollen und lässt den Darstellern dabei genügend Raum, ihre Fähigkeiten unter Beweis zustellen.
Derart temporeich in Szene gesetzt, scheint Schimmelpfennigs komplexe Dramaturgie der Abschlussklasse dieses Jahres regelrecht als Ventil für ihre aufgestaute Spielwut zu dienen und zu einem herausragenden Abgang.
db
Quelle: Mannheimer Morgen
Foto: Wolfgang Detering
Hauptspeise mit Biss
Es ist angerichtet. Thaisuppe mit Hühnerfleisch und dem blutigen, kariösen Zahn eines illegalen Asiaten, scharf: Absolventen der Theaterakademie Mannheim (THAM) wagten sich bei ihrer Abschlussinszenierung an Roland Schimmelpfennigs Sozialdrama „Der goldene Drache“.
Ein flaches Podest markiert im Theater Felina Areal die Spielfläche, um die herum Requisiten und Kostüme an Fleischerhaken einsatzbereit von der Decke baumeln.
Wie in der engen Küche des Asia- Restaurants gilt auch in Anna-Lena Kühners Inszenierung Schnelligkeit als oberstes Gebot. Sechs Schauspielerinnen und zwei Schauspieler rotten sich immer wieder chorisch zusammen, zerfallen in Lager, um im steten Wechsel in zerrütteten Paar beziehungen, als Großvater und Enkelin oder einer erdenden Tierparabel aus der Menge hervorzutreten.
Nah am Text und präzise pointiert jagt Kühner das starke Ensemble durch die vielen Rollen und lässt den Darstellern dabei genügend Raum, ihre Fähigkeiten unter Beweis zustellen.
Derart temporeich in Szene gesetzt, scheint Schimmelpfennigs komplexe Dramaturgie der Abschlussklasse dieses Jahres regelrecht als Ventil für ihre aufgestaute Spielwut zu dienen und zu einem herausragenden Abgang.
db
Quelle: Mannheimer Morgen
Foto: Wolfgang Detering
Pressestimme der Rheinpfalz zu "Der Goldene Drache" die Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim
Fabelhaft und märchenhaft
Roland Schimmelpfennigs Stück „DerGoldeneDrache“
VON HANS-ULRICH FECHLER
Roland Schimmelpfennig zählt zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der Gegenwart. Sein Stück „Der Goldene Drache“ wurde nun von der Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim für ihre Prüfung ausgewählt und hatte im Theater Felina-Areal Premiere.
Die sehenswerte Aufführung erzählt eine traurige Geschichte.
Schauplatz ist der China-Schnellimbiss „Der Goldene Drache“, Personen der Handlung sind dessen Beschäftigte und weitere Hausbewohner. Ein junger Chinese, der in der Küche des Restaurants arbeitet, hat unerträgliche Zahnschmerzen. Ohne Aufenthaltserlaubnis wagt er esnicht, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich brechenihm seine Kollegen denZahn mit einer Rohrzange heraus. Der kleine Chinese verblutet. Er war auf der Suche nach seiner Schwester, ohne sie je gefunden zu haben. Dabei war sie ganz nah. Aber auch der Zuschauer erfährt erst nach und nach ihr Schicksal. Zuerst nämlich wird eine alte Fabel erzählt.Während die fleißige Ameise den ganzen Sommer über Vorräte in ihren Bau schafft, macht die Grille Musik und fiedelt. Als der Winter kommt, hat die Grille Hunger, aber die Ameise will ihr nur zu essen geben, wenn sie für sie arbeitet. So wird die Ameise zum Zuhälter, und die Grille von vielen Ameisen heimgesucht. Zu ihren Freiern gehören der alte Mann aus dem Haus des „Goldenen Drachen“, der sich noch einmal jung fühlen möchte, und auch der Freund seiner schwangeren Enkelin,der das Kind nicht will. Langsam erkennt der Zuschauer in der Grille die kleine Schwester des kleinen Chinesen, in der Ameise den Lebensmittelhändler im Haus des „GoldenenDrachen“.Und als die Grille den dunklen Bau der Ameise verlassen will,fällt sie dem Saufkumpan des Händlers in die Hände, der sie endgültig„kaputt“macht.So märchenhaft diese Elemente des Stücks sind, so märchenhaft fällt die Schlusserzählung aus. Die Kollegen im „Goldenen Drachen“ wickeln die Leiche des Chinesen in einen Teppich und werfen sie in den Fluss. So schwimmt sie bis nach China, und im Tod kehrt der Chinese zurück in die Heimat. Seinen Zahn findet eine Stewardess in Nr. 6, Thaisuppe mit Hühnerfleisch und Zitronengras, und wirft auch den Zahn in den Fluss. Kritiker haben nach der Uraufführung viel Brecht und viel episches Theater in Schimmelpfennigs Stück entdeckt. Die Liedzeile aus der „Dreigroschenoper“ könnte über seinem Stück stehen: „Wir wären gut – anstatt so roh,doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.“ Und der Brechtsche Verfremdungseffekt ist hier auf die Spitze getrieben: Frauen spielen Männer,Männer spielenFrauen.Aber Regisseurin Anna-Lena Kühner, bis vor zwei Jahren Regieassistentin am Nationaltheater,macht aus dem traurigen Stück kein Betroffenheitstheater,sondern eine schnelle, bisweilen auch besinnliche Aufführung mit Slapstickelementen. Alle acht Absolventen der Theaterakademie bekommen Gelegenheit, in verschiedenen Rollen ins Rampenlicht zu treten. Und wie die Fabel von der Ameise und der Grille erzählt wird, das ist zauberhaft.
Quelle: Rheinpfalz
Foto: Wolfgang Detering
Roland Schimmelpfennigs Stück „DerGoldeneDrache“
VON HANS-ULRICH FECHLER
Roland Schimmelpfennig zählt zu den meistgespielten deutschen Dramatikern der Gegenwart. Sein Stück „Der Goldene Drache“ wurde nun von der Abschlussklasse der Theaterakademie Mannheim für ihre Prüfung ausgewählt und hatte im Theater Felina-Areal Premiere.
Die sehenswerte Aufführung erzählt eine traurige Geschichte.
Schauplatz ist der China-Schnellimbiss „Der Goldene Drache“, Personen der Handlung sind dessen Beschäftigte und weitere Hausbewohner. Ein junger Chinese, der in der Küche des Restaurants arbeitet, hat unerträgliche Zahnschmerzen. Ohne Aufenthaltserlaubnis wagt er esnicht, einen Arzt aufzusuchen. Schließlich brechenihm seine Kollegen denZahn mit einer Rohrzange heraus. Der kleine Chinese verblutet. Er war auf der Suche nach seiner Schwester, ohne sie je gefunden zu haben. Dabei war sie ganz nah. Aber auch der Zuschauer erfährt erst nach und nach ihr Schicksal. Zuerst nämlich wird eine alte Fabel erzählt.Während die fleißige Ameise den ganzen Sommer über Vorräte in ihren Bau schafft, macht die Grille Musik und fiedelt. Als der Winter kommt, hat die Grille Hunger, aber die Ameise will ihr nur zu essen geben, wenn sie für sie arbeitet. So wird die Ameise zum Zuhälter, und die Grille von vielen Ameisen heimgesucht. Zu ihren Freiern gehören der alte Mann aus dem Haus des „Goldenen Drachen“, der sich noch einmal jung fühlen möchte, und auch der Freund seiner schwangeren Enkelin,der das Kind nicht will. Langsam erkennt der Zuschauer in der Grille die kleine Schwester des kleinen Chinesen, in der Ameise den Lebensmittelhändler im Haus des „GoldenenDrachen“.Und als die Grille den dunklen Bau der Ameise verlassen will,fällt sie dem Saufkumpan des Händlers in die Hände, der sie endgültig„kaputt“macht.So märchenhaft diese Elemente des Stücks sind, so märchenhaft fällt die Schlusserzählung aus. Die Kollegen im „Goldenen Drachen“ wickeln die Leiche des Chinesen in einen Teppich und werfen sie in den Fluss. So schwimmt sie bis nach China, und im Tod kehrt der Chinese zurück in die Heimat. Seinen Zahn findet eine Stewardess in Nr. 6, Thaisuppe mit Hühnerfleisch und Zitronengras, und wirft auch den Zahn in den Fluss. Kritiker haben nach der Uraufführung viel Brecht und viel episches Theater in Schimmelpfennigs Stück entdeckt. Die Liedzeile aus der „Dreigroschenoper“ könnte über seinem Stück stehen: „Wir wären gut – anstatt so roh,doch die Verhältnisse, sie sind nicht so.“ Und der Brechtsche Verfremdungseffekt ist hier auf die Spitze getrieben: Frauen spielen Männer,Männer spielenFrauen.Aber Regisseurin Anna-Lena Kühner, bis vor zwei Jahren Regieassistentin am Nationaltheater,macht aus dem traurigen Stück kein Betroffenheitstheater,sondern eine schnelle, bisweilen auch besinnliche Aufführung mit Slapstickelementen. Alle acht Absolventen der Theaterakademie bekommen Gelegenheit, in verschiedenen Rollen ins Rampenlicht zu treten. Und wie die Fabel von der Ameise und der Grille erzählt wird, das ist zauberhaft.
Quelle: Rheinpfalz
Foto: Wolfgang Detering
Sonntag, 10. Februar 2013
Die Theaterakademie Mannheim präsentiert “Der goldene Drache” Theaterstück von Roland Schimmelpfennig
Liebe Freunde der Theaterakademie Mannheim,
es ist vollbracht, unsere Absolventen präsentieren die Abschlussinszenierung “Der goldene Drache” von Roland Schimmelpfennig.
Euer Mario Heinemann Jaillet
“Der goldene Drache”
Theaterstück von Roland Schimmelpfennig
Regie: Anna-Lena Kühner
mit Sabrina Czink, Laura Fetter, Yaroslava Gorobey, Diana Matthess, Laura Schäfer, Melina Schöfer, Sebastian Borucki und Roman Kimmich
Im Mittelpunkt steht das China-Vietnam-Thai-Schnellrestaurant „Der goldene Drache“. Hier wird in der winzigen Küche zwischen zischenden Gaskochern einem jungen Chinesen ohne Aufenthaltsgenehmigung ein furchtbar schmerzender Schneidezahn mit einer Rohrzange gezogen. Und dieser Zahn gelangt auf dem Weg der Thai-Suppe, in der er aus Versehen landete, in den Mund einer Stewardess, Stammkundin im Schnellrestaurant, welches die Anwohner der Umgebung mit seinen asiatischen Schnellgerichten auch als Take-Away zu versorgen weiß.
Und dann erzählt jemand von der hungrigen Grille, die im Winter zum Opfer der geschäftstüchtigen Ameise wird. Die den ganzen dunklen Winter von den anderen Ameisen missbraucht wird, ohne zu merken, dass längst Frühling ist. Und schmerzhaft vertraut erscheint das Schicksal der kleinen Asiatin, die beim Verlassen ihres dunklen Zimmerchens dem betrunkenen Kumpel des Lebensmittelhändlers in die Arme läuft. Der doch nur mal ein bisschen von ihrer Fremdheit kosten wollte. Leider etwas unachtsam. So was Zartes geht halt schnell kaputt. Und als der junge Chinese nach der Rohrzangenoperation verblutet, wickelt man ihn in einen großen Drachenteppich und wirft ihn in den Fluss. Von dort schwimmt er endlich wieder nach Hause, nach China, leider tot und leider ohne die Schwester, die zu finden das erklärte Ziel seiner Reise war.
Premiere: FR 22. Februar 2013, 20.00 Uhr
SA 23. Februar 2013, 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Fotografie: © www.wolfgang-detering.de
weitere Vorstellungen, jeweils 20.00 Uhr:
23.02.13 Sa
09.03.13 Sa
10.03.13 So
16.03.13 Sa
17.03.13 So
17.04.13 Mi
18.04.13 Do
Freitag, 25. Januar 2013
Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim beginnen mit den Proben zur diesjährigen Abschlussinzenierung
Aus Versehen landet der dann auf dem Umweg über eine Thai-Suppe im Mund einer Stewardess und Stammkundin, die im Haus über dem Schnellrestaurant lebt. Im selben Haus leben auch der Verlassene, der sich wünscht, dass seine Freundin niemals den Anderen kennengelernt hätte, der Opa, der noch einmal jung sein will und es nicht kann, das glückliche Paar, deren Schwangerschaft immer weiter hinein ins Unglück führt.
Und dann gibt es auch noch die Fabel von der hungrigen Grille, die den ganzen Sommer über gesungen hat und jetzt die geschäftstüchtige Ameise anbettelt, ihr über den Winter zu helfen. Die Ameise nutzt die Not der Grille gnadenlos aus und so wird die Grille von der Ameise und deren Freunden missbraucht. Und das, obwohl es gar nicht mehr Winter, sondern schon längst Frühling ist.
Doch die Grille ist nicht nur eine Grille und die netten Bewohner aus dem Haus über dem „Goldenen Drachen“ sind auch nicht die freundlichen Nachbarn von nebenan. Nach und nach kommen die dunklen Geheimnisse der Bewohner ans Licht und auch der blutende Chinese ist von seiner verschwundenen Schwester nicht so weit entfernt wie es zunächst scheint.
Das Stück wurde 2010 mit dem Mülheimer Dramatikerpreis ausgezeichnet. Das surreale Stück mit 15 Figuren in 48 Szenen ist eine Steilvorlage für eine spielfreudige Abschlussklasse.
Der goldene Drache
Theaterstück von Roland Schimmelpfennig
Premiere: FR 22. Februar 2013, 20.00 Uhr
SA 23. Februar 2013, 20.00 Uhr sowie im März & April 2013
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
weitere Informationen unter: http://der-goldene-drache.blogspot.de/
Regie: Anna-Lena Kühner
mit Sabrina Czink, Laura Fetter, Yaroslava Gorobey, Diana Matthess, Laura Schäfer, Melina Schöfer, Sebastian Borucki und Roman Kimmich
Dienstag, 4. Dezember 2012
Schauspielkurs für Fortgeschrittene in Mannheim
Schauspiel:
Die Schauspielschule Mannheim beginnt mit neuem Workshopmodul im Fach Schauspiel.
…. in Szene setzen – Schauspielworkshop für Interessierte ab 15 Jahren (Fortgeschrittene)
In diesem Kurs sollen die bereits (bei uns oder woanders) gelernten Grundlagen gefestigt werden und gelernt werden, wie sie innerhalb einer Szene umgesetzt werden können. Wir werden miteinander ins Spiel kommen um gemeinsam an einer Inszenierung zu arbeiten. Dabei werden wir unsere Technik vertiefen, Rollen erarbeiten und an Aktion und Reaktion arbeiten. Zum Ende des Kurses könnt Ihr Gelerntes Freunden und Familie präsentieren
Datum: Beginn: 29.01.2013
Tag: dienstags
Dauer des Kurses: 10 Termine (29.01.2013, 05.02., 19.02., 26.02., 05.03., 12.03., 19.03., 09.04., 16.04., 23.04.2013 – jeweils nicht in den Schulferien)
Uhrzeit: 19.00 – 20.30
Leiterin: Marie Scholz (Schauspielerin und Theaterpädagogin)
Kursgebühr für alle 10 Termine: 100, - €
Das Anmeldeformular zu den Kursen finden Sie hier.
Foto: Copyright © Wolfgang Detering
Mittwoch, 28. November 2012
Schauspielkurs für Anfänger in Mannheim
Schauspiel:
Die Schauspielschule Mannheim beginnt mit neuem Workshopmodul im Fach Schauspiel.
… von der Rolle – Schauspieltraining für Interessierte ab 15 Jahren
Der Kurs will die Ausdrucksfähigkeit und die Präsenz der Teilnehmenden fördern. Wir setzen uns mit unserem Körpergefühl und unserer Wahrnehmung auseinander und suchen nach persönlichen Ausdrucksweisen. Des Weiteren werden das gemeinsame Agieren auf der Bühne und die eigene Beobachtungsgabe trainiert. Außerdem werden wir erste Versuche unternehmen, uns an Texte heranzuspielen.
Datum: Beginn: 30.01.2013
Tag: mittwochs
Dauer des Kurses: 10 Termine (30.01., 06.02., 20.02., 27.02., 06.03., 13.03., 20.03., 10.04., 17.04. und 24.04. – jeweils nicht in den Schulferien)
Uhrzeit: 19.00 – 20.30
Leiterin: Marie Scholz (Schauspielerin und Theaterpädagogin)
Kursgebühr: 100, – €
Voraussetzung: Offenheit, schauspielerisches Talent, keine Vorerfahrung nötig, aber möglich
Das Anmeldeformular zu den Kursen finden Sie hier.
Foto: Copyright © Wolfgang Detering
Die Schauspielschule Mannheim beginnt mit neuem Workshopmodul im Fach Schauspiel.
… von der Rolle – Schauspieltraining für Interessierte ab 15 Jahren
Datum: Beginn: 30.01.2013
Tag: mittwochs
Dauer des Kurses: 10 Termine (30.01., 06.02., 20.02., 27.02., 06.03., 13.03., 20.03., 10.04., 17.04. und 24.04. – jeweils nicht in den Schulferien)
Uhrzeit: 19.00 – 20.30
Leiterin: Marie Scholz (Schauspielerin und Theaterpädagogin)
Kursgebühr: 100, – €
Voraussetzung: Offenheit, schauspielerisches Talent, keine Vorerfahrung nötig, aber möglich
Das Anmeldeformular zu den Kursen finden Sie hier.
Foto: Copyright © Wolfgang Detering
Sonntag, 11. November 2012
Schauspiel: Die Theaterakademie Mannheim präsentiert "Alice im Wunderland"
Die ersten beiden Vorstellungen der diesjährigen Märchenproduktion der Theaterakademie Mannheim waren bereits restlos ausverkauft. Die Vorstellungsreihe geht am Sonntag, den 18. November um 15.00 Uhr im Theater Felina-Areal weiter. ( SO 25., MI 28. & FR 30. November, 15 Uhr)
Termine im Dezember sind: SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Karten unter: info@theater-felina-areal. de
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Fotos: © www.wolfgang-detering.de
Termine im Dezember sind: SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Karten unter: info@theater-felina-areal.
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost

Fotos: © www.wolfgang-detering.de
Samstag, 10. November 2012
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim begeistert junges Publikum mit Theaterinszenierung für Kinder "Alice im Wunderland"
Viel Beifall und leuchtende Kinderaugen nach der gelungenen Märchenproduktion der Theaterakademie Mannheim "Alice im Wunderland". Die Schauspielschule Mannheim geht auch in diesem Jahr erneut mit 2 Theaterinszenierungen für Kinder in die Vorweihnachtssaison. "Alice im Wunderland" und "Der Zauberer von Oz" als Gastspiel am Chawwerusch in Herxheim. Informationen zum Kartenvorverkauf findet ihr unter dem Veranstaltungskalender der Theaterakademie Mannheim, dem Theater Felina-Areal und dem Chawwerusch Theater.
Wir freuen uns auf zahlreiche kleine und große Zuschauer.
Euer Mario Heinemann Jaillet
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 60621 12 47 245Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)Theater Felina-ArealHolzbauerstr. 6-8Mannheim / Neckarstadt-Ost
Euer Mario Heinemann Jaillet
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 60621 12 47 245Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)Theater Felina-ArealHolzbauerstr. 6-8Mannheim / Neckarstadt-Ost
Sonntag, 4. November 2012
Schauspiel: Die Theaterakademie Mannheim startet mit Märchen in die Vorweihnachtszeit
“Alice im Wunderland”
Kinderstück frei nach Lewis Carroll
Für Kinder und Erwachsene ab 5 Jahren
Premiere am 10.11.12 um 15.00 Uhr
Stellt Euch vor es ist Weihnachten und Ihr seid nicht da?
Alice darf vor der gesamten Familie zum Weihnachtsfest singen … aber sie will nicht. Sie flieht ins Wunderland, um dem ganzen Weihnachtsstress zu entkommen und trifft dort all die sympathischen Verrückten … oder doch die verrückten Sympathischen?!
Der Hutmacher, die Grinsekatze, die Raupe und auch das Kaninchen sind nicht die Einzigen, die ihr helfen, ihren Weg und ihr Vertrauen in sich selbst wiederzufinden.
Aber auch Gefahren lauern, wenn Alice auf die böse Herzkönigin trifft, sich aus ihrem eigenen Tränensee retten muss oder sich urplötzlich vor dem ungewöhnlichsten Gericht aller Zeiten wiederfindet.
Alice im Wunderland ist ein buntes Abenteuer quer durchs Wunderland für große und kleine Zuschauer ab 5 Jahren, in dem nicht immer alles so ist wie es scheint.
Die Schauspielschule Mannheim und das Theater Felina- Areal begehen damit auch den 150. “Geburtstag” der Titelheldin aus Lewis Carrolls unsterblichen Kinderbuch, die er sich 1862 während einer Bootsfahrt auf der Themse ausgedacht hat.
Die Weihnachtsmärchen der Theaterakademie erfreuen sich wegen ihrer atmosphärischen, lebensnahen und spartenübergreifenden Umsetzung großer Beliebtheit und werden schon Monate im Voraus von der Bevölkerung Mannheims angefragt.
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Weitere Vorstellungstermine:
SO 11., SO 18., SO 25., MI 28. & FR 30. November, 15 Uhr
SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Kinderstück frei nach Lewis Carroll
Für Kinder und Erwachsene ab 5 Jahren
Premiere am 10.11.12 um 15.00 Uhr
Stellt Euch vor es ist Weihnachten und Ihr seid nicht da?
Alice darf vor der gesamten Familie zum Weihnachtsfest singen … aber sie will nicht. Sie flieht ins Wunderland, um dem ganzen Weihnachtsstress zu entkommen und trifft dort all die sympathischen Verrückten … oder doch die verrückten Sympathischen?!
Der Hutmacher, die Grinsekatze, die Raupe und auch das Kaninchen sind nicht die Einzigen, die ihr helfen, ihren Weg und ihr Vertrauen in sich selbst wiederzufinden.
Aber auch Gefahren lauern, wenn Alice auf die böse Herzkönigin trifft, sich aus ihrem eigenen Tränensee retten muss oder sich urplötzlich vor dem ungewöhnlichsten Gericht aller Zeiten wiederfindet.
Alice im Wunderland ist ein buntes Abenteuer quer durchs Wunderland für große und kleine Zuschauer ab 5 Jahren, in dem nicht immer alles so ist wie es scheint.
Die Schauspielschule Mannheim und das Theater Felina- Areal begehen damit auch den 150. “Geburtstag” der Titelheldin aus Lewis Carrolls unsterblichen Kinderbuch, die er sich 1862 während einer Bootsfahrt auf der Themse ausgedacht hat.
Die Weihnachtsmärchen der Theaterakademie erfreuen sich wegen ihrer atmosphärischen, lebensnahen und spartenübergreifenden Umsetzung großer Beliebtheit und werden schon Monate im Voraus von der Bevölkerung Mannheims angefragt.
Karten unter: info@theater-felina-areal.de
oder Tel.: 0621 33 64 88 6
0621 12 47 245
Eintrittspreis: 8 € (Erwachsene) / 5 € (Kinder)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Weitere Vorstellungstermine:
SO 11., SO 18., SO 25., MI 28. & FR 30. November, 15 Uhr
SA 01., SO 02., SA 08., SO 09., FR 14., SA 15. & SO 16. Dezember, 15 Uhr
Schauspiel: Beifallssturm für die Theaterproduktion der Theaterakademie Mannheim "Fräulein Braun"
Beifallssturm am Chawwerusch Theater in Herxheim für die Produktion der Theaterakademie Mannheim "Fräulein Braun". Miriam Grimm und Felix Berchtold zogen das Publikum in ihren Bann. Ich bedanke mich für diese aussergewöhnlich erfolgreichen Abend bei den beiden Protagonisten, dem Team vom Chawwerusch Theater, Canan Kir und dem Publikum in Herxheim.
Mario Heinemann Jaillet/künstlerische Leitung der Theaterakademie Mannheim
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Absolventen der Theaterakademie Mannheim am Staatstheater Darmstadt engagiert
Die Schulleitung der Theaterakademie Mannh
eim wünscht viel Erfolg und drückt die Daumen.
Euer Mario Heinemann Jaillet
weitere Informationen unter: http://www.staatstheater-darmstadt.de/
Die Geschwister Kay und Gerda sind unzertrennlich. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Unvorstellbar, dass der Eine jemals ohne den Anderen auskommen müsste. Als die wunderschöne, von Eissternen funkelnde Schneekönigin zu Besuch kommt und Kay mitnehmen will, weigert er sich, gibt ihr auf ihren Wunsch hin jedoch zum Abschied einen Kuss. Eine fatale Gefälligkeit. Sein Herz gefriert zu Eis. Der ehemals liebe und clevere Kay verwandelt sich in einen kalten, unbarmherzigen und frechen Jungen. Schließlich entführt ihn die Schneekönigin, und die Erinnerung an sein Zuhause, an seine Schwester und die gemeinsame Zeit schwindet dahin. Doch Gerda ist nicht bereit, ihren Bruder aufzugeben, und macht sich tapferen Herzens auf die Suche nach ihm. Viele fesselnde Abenteuer und außergewöhnliche Begegnungen erwarten sie auf dem Weg zum Palast der Schneekönigin im höchsten Norden. In einem der großen Schneesäle findet sie Kay endlich, blau gefroren vor Kälte. Wird es Gerda gelingen, ihren geliebten Kay aus dem bitterkalten Bann der Schneekönigin zu befreien und sein Herz wieder zu erwärmen?
Die Schneekönigin ist das bekannteste aus dem unerschöpflichen Märchenfundus des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Eine zeitlos schöne Geschichte über Verantwortung und das Einstehen für andere, die Treue der Freundschaft und den Triumph der Liebe über die Widrigkeiten des Bösen.
Quelle: http://www.staatstheater-darmstadt.de/
Fotos: u.a Damian Irzik, Wolfgang Detering © All rights reserved
Euer Mario Heinemann Jaillet
weitere Informationen unter: http://www.staatstheater-darmstadt.de/
Die Geschwister Kay und Gerda sind unzertrennlich. Das war schon immer so und wird auch immer so sein. Unvorstellbar, dass der Eine jemals ohne den Anderen auskommen müsste. Als die wunderschöne, von Eissternen funkelnde Schneekönigin zu Besuch kommt und Kay mitnehmen will, weigert er sich, gibt ihr auf ihren Wunsch hin jedoch zum Abschied einen Kuss. Eine fatale Gefälligkeit. Sein Herz gefriert zu Eis. Der ehemals liebe und clevere Kay verwandelt sich in einen kalten, unbarmherzigen und frechen Jungen. Schließlich entführt ihn die Schneekönigin, und die Erinnerung an sein Zuhause, an seine Schwester und die gemeinsame Zeit schwindet dahin. Doch Gerda ist nicht bereit, ihren Bruder aufzugeben, und macht sich tapferen Herzens auf die Suche nach ihm. Viele fesselnde Abenteuer und außergewöhnliche Begegnungen erwarten sie auf dem Weg zum Palast der Schneekönigin im höchsten Norden. In einem der großen Schneesäle findet sie Kay endlich, blau gefroren vor Kälte. Wird es Gerda gelingen, ihren geliebten Kay aus dem bitterkalten Bann der Schneekönigin zu befreien und sein Herz wieder zu erwärmen?
Die Schneekönigin ist das bekannteste aus dem unerschöpflichen Märchenfundus des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Eine zeitlos schöne Geschichte über Verantwortung und das Einstehen für andere, die Treue der Freundschaft und den Triumph der Liebe über die Widrigkeiten des Bösen.
Quelle: http://www.staatstheater-darmstadt.de/
Fotos: u.a Damian Irzik, Wolfgang Detering © All rights reserved
Montag, 1. Oktober 2012
Einmaliges Gastspiel in Mannheim: ‘Fräulein Braun’ Schauspiel von Ulrich Hub
‘Fräulein Braun’ – Ein Stück für eine Schauspielerin und einen Deutschen Schäferhund von Ulrich Hub
Die umjubelte Schauspielproduktion von S.Kraka und M.H.Jaillet
“Fräulein Braun” von Ulrich Hub gibt es einmalig am 31.10.12 um 20.00
Uhr im Theater Felina-Areal .
mit Miriam Grimm und Felix Berchtold.»Temporeich und präzise setzt Kraka Hubs bittere Komik in Szene und nicht zuletzt Mario Heinemann Jaillets glänzend verschliffene Choreografien runden den hervorragenden Theaterabend ab – Ovationen im Stehen.«
»…eine großartige Miriam Grimm…
…den verblendeten Eifer einer berechnenden, erbarmungs-losen Anhängerin des menschenverachtenden Regimes beherrscht die Theaterakademie-Absolventin grandios. …«
„ … im Sommer geh ich schwimmen, im Winter lauf ich Schlittschuh“ Die junge Eva arbeitet bei einem Fotografen und träumt davon Filmstar zu werden. Sie wird stattdessen der Star am Fotoverkaufsstand ihres Chefs Hoffmann bei den Parteiversammlungen der aufstrebenden NSDAP. Im aufkeimenden Faschismus wurden die Hauptakteure der NSDAP verehrt wie heute Popstars. So verliebt sie sich auch in den Held der damaligen Zeit Adolf Hitler. Aus Schwärmerei wird Erpressung. Aus ihrem persönlichem Sieg und ihrer erzwungenem Partnerschaft zum größten Mann der Weltgeschichte, wird ein Gefängnisaufenthalt auf dem Obersalzberg begleitet von seinem Schäferhund, der mit der „Todesstrafe“ von beiden im Berliner Bunker endet. Ein unfassbares Stück deutsche Geschichte erzählt von der Warte deutscher Unschuld.
weitere Informationen unter : http://fraeulein-braun.blogspot.de
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
www.theater-felina-areal.de
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Fotos: Copyright © Wolfgang Detering
Freitag, 28. September 2012
Schauspielstudenten der Theaterakademie Mannheim absolvieren das ZAV Vorsprechen erfolgreich
Der Abschlussklassenjahrgang 2012/2 der Theaterakademie Mannheim überzeugte auch dieses Jahr die ZAV Fachjury. Am 26.09.2012 präsentierten die Schauspielstudenten ihre erarbeiteten
Monologe und Szenen sowie die Abschlussinszenierung "Lieblingsmenschen" unter der Regie von Boris Motzki. Svetlana Wall, Katrin Reuter, Marion Bott und Dennis Rehner bestätigten damit erneut das hohe Ausbildungsniveau der Theaterakademie Mannheim.
Unter der Leitung von Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet gewann das Ausbildungsinstitut eine Vielzahl von ausgewiesenen Fachdozenten. ( Sven Prietz /Nationaltheater Mannheim, Anke Schubert /Nationaltheater Mannheim, Dascha Trautwein /Nationaltheater Mannheim, Thorsten Danner /Nationaltheater Mannheim, Ragna Pitoll /Nationaltheater Mannheim, Franziska Michel, Claudia Kaske, Andreas Manz-Kozár /Staatstheater Darmstadt).
Die nächsten Termine zur Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule:
am 05.10.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 12/13 um 14:30 Uhr
am 07.12.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 18.01.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 08.03.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 12.04.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 .
Unter der Leitung von Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet gewann das Ausbildungsinstitut eine Vielzahl von ausgewiesenen Fachdozenten. ( Sven Prietz /Nationaltheater Mannheim, Anke Schubert /Nationaltheater Mannheim, Dascha Trautwein /Nationaltheater Mannheim, Thorsten Danner /Nationaltheater Mannheim, Ragna Pitoll /Nationaltheater Mannheim, Franziska Michel, Claudia Kaske, Andreas Manz-Kozár /Staatstheater Darmstadt).
Die nächsten Termine zur Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule:
am 05.10.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 12/13 um 14:30 Uhr
am 07.12.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 18.01.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 08.03.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 12.04.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 .
Sonntag, 23. September 2012
Schauspielschüler der Theaterakademie Mannheim beim Projekt "Im Niemandsland"
Lenz trifft Büchner
Texte von Georg Büchner in einer Bearbeitung von Hubert Habig
Premiere: 6.Oktober 2012 in der HebelHalle
„Den Zwanzigsten ging
Lenz durch`s Gebirg. Es war als ginge ihm was nach, und als müsse ihn
etwas Entsetzliches erreichen, etwas das Menschen nicht ertragen können,
als jage der Wahnsinn auf Rossen hinter ihm. Endlich hörte er Stimmen,
er sah Lichter, es wurde ihm leichter...“
Auf Georg Büchner,
den jung verstorbenen Dichter und bedeutenden Mitbegründer der
literarischen Moderne, richtet sich im laufenden und mehr noch im
kommenden Jahr besondere Aufmerksamkeit. Denn der demokratische
Revolutionär starb vor 175 Jahren und im Oktober 2013 jährt sich sein
Geburtstag zum 200. Mal.
Für die Gruppe [Ak.T] waren es
weniger die Gedenkjahre als vielmehr die Aktualität und Schönheit der
Büchnerschen Texte, die den Impuls für das neue Projekt „Im Niemandsland
– Lenz trifft Büchner“ gegeben haben. Anker der Inszenierung bildet die
Erzählung „Lenz“, die als Beginn der modernen europäischen Prosa gilt.
Dazu kommen Versatzstücke, Bruchteile und Passagen aus den Dramen
„Dantons Tod“, „Leonce und Lena“ und „Woyzeck“.
Die Bühne der
Hebelhalle in Heidelberg wird zu einem herausgehobenen Ort, der
unwirtlich und finster sein, im nächsten Moment aber die tiefsten und
herrlichsten Naturerlebnisse zulassen kann. Hier trifft der sensible
Dichter Lenz auf verschiedene Figuren aus dem dramatischen Werk
Büchners. Allesamt Getriebene, Entwurzelte, Heimatlose, die sich für
Augenblicke gegenseitig fassen können; Halt und Nähe miteinander teilen,
um anschließend wieder in den Kosmos ihrer existentiellen Einsamkeit zu
sinken.
Vier Schauspieler und eine Sängerin entfalten einen
Büchnerschen Sprach- und Klangteppich, der am 6. Oktober in der
HebelHalle Heidelberg Premiere haben wird.
Es spielen:
Die Jazzsängerin Jutta Glaser steht für das improvisatorische
Ausloten aller Möglichkeiten der menschlichen Stimme. Sie singt in verschiedenen
Formationen. Unter anderem mit
Zélia Fonseca, Joao Luis Nogueira und Heidyi
Aydt. Neben anderen Publikationen hat
sie gemeinsam mit Claus Boesser-Ferrari das Album Ajoi aufgenommen.
die sich zwischen "aufregend schönen Stimmungsbildern" (Deutsche Welle)
einerseits, und "ernster, bisweilen impressionistisch malender Musik..." (Die Zeit) bewegt. Sein Programm umfaßt eigene Kompositionen, sowie Jazz-,Rock- und Folktitel,
die in firrenden Klang-Kaskaden oder raffinierten, percussiven Grooves verpackt daherkommen. Er schreibt auch Musik für Theater (Theater Basel, Schaubühne Berlin, Neumarkt Zürich,Nationaltheater Mannheim, u.a.)
Boesser-Ferrari spielte zusammen mit Ralph Towner, Marc Ribot, Marc Ducret u.a.
Elisabeth Schlicksupp studierte 2006-2008 Schauspiel und Sprechkunst unter Prof. D.
Bitterli an der Alanushochschule für Kunst und Gesellschaft in
Alfter und wechselte im Herbst 2008 an die Theaterakademie Mannheim,
wo sie in der Abschlussinszenierung „Woyzeck“ von G.Büchner als
Marie zu sehen war. Mitwirkung u.a. in „Spartakus“, Oper
Heidelberg, bei „Ich- Schiller 2009- Heimat gesucht“ im Rahmen
der Schillertage 2009 sowie „Freie Sicht“, Nationaltheater
Mannheim. Arbeitet uns lebt als freie Schauspielerin in Bayern.
Die Schauspielerin Melina Schöfer absolviert das letzte Semester ihrer Ausbildung an der Thaterakademie Mannheim.Ein erstes Engagment führte sie bereits an das Hof-Theater-Tromm wo sie unter der Regie von Jürgen Flügge die Rolle des Julchen in "Die kleine Flucht - Wer hat Angst vor Engerlingen" spielte.Im Oktober 2011 spielte sie für [Ak.T] Theater unter der Regie von Hubert Habig in WAHR+SCHÖN=GUT
Neben seinem Schauspielstudium an
der Theaterakademie Mannheim stand Edgar Diel bereits in " Schumann in
Heidelberg" unter der Regie von Nele Muenchmeyer für den SWR vor der
Kamera. Er war in mehreren Musiktheaterproduktionen des
Jugendmusiktheaters
Seckach zu sehen und am TiG 7 in der Uraufführung von "Kein Morgen"
von Carsten Brandau unter der Regie von Stefan Grießhaber. Seit 2008 erhält er Unterricht in Stimmbildung bei Erna Diel.
Nach WAHR+SCHÖN=GUT ist IM NIEMANDSLAND seine zweite Produktion mit [Ak.T]-heater. Er wird die Figur des Lenz verkörpern.
Florian Kaiser erhielt seine Ausbildung in Besançon (Frankreich) und in Berlin. Er war für die Komödie Kassel, die Sommerfestspiele Oppenheim, die Schlossfest-Spiele Ettlingen, das Kinder- und Jugendtheater Speyer, das Boulevard Münster und für das Torturmtheater Sommerhausen tätig. Zu seinen gespielten Lieblingsrollen gehören u. a. Jean in „Fräulein Julie“ von August Strindberg, Alceste in „Der Menschenfeind“ von Moliere, Azor in „Der Streit“ von Marivaux. 2007 gründete er mit Roland Heitz die Kleine Komödie Weinheim und ist in dem Lustspiel „fast Faust“ von Albert Frank zu sehen. Florian Kaiser lebt in Heidelberg.
Montag, 10. September 2012
Schauspiel: Theaterakademie Mannheim glänzt mit "Lieblingsmenschen"
Kurznachricht mit Tiefgang überzeugt am Felina-Theater
Die SMS ist unbestritten das Medium der Unverbindlichkeit. Man antwortet, wann es eben passt, oder auch gar nicht, wohl wissend, dass 160 Zeichen ohnehin keinen passenden Rahmen für eine ernstzunehmende Unterhaltung stellen. Auf dieser Grundlage begegnet die Schauspielerin und Autorin Laura de Weck ihrer eigenen Generation. Kurz angebunden und distanziert reden auch ihre "Lieblingsmenschen": junge Studierende zwischen Prüfungsstress und der diffusen Angst, jenseits von Hörsaal und Bibliothek ein Stückchen Jugend zu versäumen, ziellos aneinander vorbei. Das 2007 am Theater Basel uraufgeführte Schauspiel konfrontiert nun unter der Regie von Boris C. Motzki die Absolventen der Theaterakademie Mannheim nicht nur mit einem fein geschliffenen Wort-Reigen, sondern " so scheint es " auch mit sich selbst.
Kämpfen gegen Einsamkeit
Denn haben die im Theater Felina Areal durch den Bühnenboden bedeckenden Leergut-Teppich watenden Nachwuchsdarsteller erst einmal ins Spiel gefunden, gehen sie allesamtherrlich komisch darin auf. Ob nun die einfältige Schauspielschülerin Jule (Svetlana Wall), die seltsam geerdete Philosophiestudentin Anna (Katrin Reuter), der trottelige Mitläufer Sven (Dennis Rehner) oder die angehende Psychologin Lilli, welcher Marion Bott glanzvolle Spielmomente schenkt – sie treffen einander an der Oberfläche und kämpfen kopulierend gegen die allen gemeine Einsamkeit an. Ohne Erfolg. Zusehens tun sich hinter den Belanglosigkeiten der Kommunikations-Versager tiefenmenschliche Abgründe auf, werden ausgerechnet die grandios von Motzki rhythmisierten SMS-Episoden zu Chronisten einer Katastrophe, der allein Darius (Gast: Roman Kimmich) entkommt, und die letztlich den nie anwesenden aber stets thematisierten
Außenseiter Philipp gar in den Selbstmord treibt seine sechsjährige Beziehung zu Anna endet vernichtend mit einer Kurznachricht.
Denis Baranski
Quelle: Mannheimer Morgen
Fotografie: Wolfgang Detering © All rights reserved
weitere Vorstellungen: SO 09., SA 22., SO 23. & MI 26. September sowie FR 05., SO 07., SO 21. & SO 28. Oktober, jeweils um 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
Regie: Boris C. Motzki
mit Marion Bott, Katrin Reuter, Svetlana Wall, Roman Kimmich und Dennis Rehner
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Mittwoch, 5. September 2012
Premiere der Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim
Theaterakademie Mannheim
LIEBLINGSMENSCHEN Theaterstück von Laura de Weck
Premiere: SA 08. September, 20 Uhr SO 09., SA 22., SO 23. & MI 26. September sowie FR 05., SO 07., SO 21. & SO 28. Oktober, 20 Uhr
Eintrittspreis: 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
Regie: Boris C. Motzki
mit Marion Bott, Katrin Reuter, Svetlana Wall, Roman Kimmich und Dennis Rehner
Anna ist seit sechs Jahren mit Philip zusammen. Außerdem studiert sie fleißig Philosophie. Darius ist mit etwas ganz Großem beschäftigt und scheint darüber sein Studium zu vergessen. Er hat was mit Lili, deren beste Freundin Jule ist. Früher war Jule mit Darius zusammen, aber mittlerweile konzentriert sie sich vor allem auf eine Schauspielkarriere, vielleicht auch in Hollywood. Und aus Mitleid schläft sie auch mal mit Sven. Der wiederum will die Frauen verstehen, kann einem aber nur leidtun. Und er hätte eigentlich auch gern mal mit Lili. Aber eigentlich lieben alle Philipp... Laura de Wecks Debütstück ist ein moderner Reigen. Die Kommunikation läuft mittlerweile vorrangig über SMS. Dabei bleibt das Problem nach zwanghafter Anpassung zeitlos: Der Mensch ist hier ein Rudeltier, mit dem unumgänglichen Bedürfnis dazu zu gehören. Er passt sich seinem Umfeld an und verliert sich dabei. Wie kann er es schaffen sich einzubringen, ohne auf sich verzichten zu müssen? Wer ist er, im Vergleich zu den Anderen? Gefangen in Verirrungen, Verwirrungen, alten Erinnerungen und Leidenschaften sind de Wecks LIEBLINGSMENSCHEN auf der ewigen Suche nach dem wirklichen Ich.
Es spielt die Abschlussklasse 2012/2 der Theaterakademie Mannheim.
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.de
Fotos: Copyright © Wolfgang Detering
www.wolfgang-detering.de
LIEBLINGSMENSCHEN Theaterstück von Laura de Weck
Premiere: SA 08. September, 20 Uhr SO 09., SA 22., SO 23. & MI 26. September sowie FR 05., SO 07., SO 21. & SO 28. Oktober, 20 Uhr
Eintrittspreis: 12 Euro / 6 Euro (ermäßigt)
Regie: Boris C. Motzki
mit Marion Bott, Katrin Reuter, Svetlana Wall, Roman Kimmich und Dennis Rehner
Anna ist seit sechs Jahren mit Philip zusammen. Außerdem studiert sie fleißig Philosophie. Darius ist mit etwas ganz Großem beschäftigt und scheint darüber sein Studium zu vergessen. Er hat was mit Lili, deren beste Freundin Jule ist. Früher war Jule mit Darius zusammen, aber mittlerweile konzentriert sie sich vor allem auf eine Schauspielkarriere, vielleicht auch in Hollywood. Und aus Mitleid schläft sie auch mal mit Sven. Der wiederum will die Frauen verstehen, kann einem aber nur leidtun. Und er hätte eigentlich auch gern mal mit Lili. Aber eigentlich lieben alle Philipp... Laura de Wecks Debütstück ist ein moderner Reigen. Die Kommunikation läuft mittlerweile vorrangig über SMS. Dabei bleibt das Problem nach zwanghafter Anpassung zeitlos: Der Mensch ist hier ein Rudeltier, mit dem unumgänglichen Bedürfnis dazu zu gehören. Er passt sich seinem Umfeld an und verliert sich dabei. Wie kann er es schaffen sich einzubringen, ohne auf sich verzichten zu müssen? Wer ist er, im Vergleich zu den Anderen? Gefangen in Verirrungen, Verwirrungen, alten Erinnerungen und Leidenschaften sind de Wecks LIEBLINGSMENSCHEN auf der ewigen Suche nach dem wirklichen Ich.
Es spielt die Abschlussklasse 2012/2 der Theaterakademie Mannheim.
Karten unter
0621 / 33 64 88 6
oder:
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Fotos: Copyright © Wolfgang Detering
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