Der Abschlussklassenjahrgang 2012/2 der Theaterakademie Mannheim überzeugte auch dieses Jahr die ZAV Fachjury. Am 26.09.2012 präsentierten die Schauspielstudenten ihre erarbeiteten
Monologe und Szenen sowie die Abschlussinszenierung "Lieblingsmenschen" unter der Regie von Boris Motzki. Svetlana Wall, Katrin Reuter, Marion Bott und Dennis Rehner bestätigten damit erneut das hohe Ausbildungsniveau der Theaterakademie Mannheim.
Unter der Leitung von Silvana Kraka und Mario Heinemann Jaillet gewann das Ausbildungsinstitut eine Vielzahl von ausgewiesenen Fachdozenten. ( Sven Prietz /Nationaltheater Mannheim, Anke
Schubert /Nationaltheater Mannheim, Dascha Trautwein /Nationaltheater Mannheim, Thorsten Danner /Nationaltheater Mannheim, Ragna Pitoll /Nationaltheater Mannheim, Franziska Michel, Claudia Kaske, Andreas Manz-Kozár /Staatstheater Darmstadt).
Die nächsten Termine zur Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule:
am 05.10.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 12/13 um 14:30 Uhr
am 07.12.12 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 18.01.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 08.03.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
am 12.04.13 Fr Aufnahmeprüfung für das Sommersemester 2013 um 14:30 Uhr
geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
25,-EURO sind im voraus für die Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 .
staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
Posts mit dem Label sven prietz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label sven prietz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Freitag, 28. September 2012
Freitag, 4. Mai 2012
Verslehre an der Schauspielschule Mannheim
Die Schulleitung hat Dr. Gabriel Ptok für das neue Unterrichtsfach Verslehre an der Theaterakademie Mannheim gewinnen können. Eine wichtige Erweiterung der Stundentafel die neben Sanford Meisner, Feldenkrais, Rollenpsychologie, Sprecherziehung, Phonetik, Fechten, Phonetiktheorie, Improvisation, Atemschule, Gesang, Theatertheorie, Akrobatik und Tanz, das umfangreiche Unterrichtsangebot der staatl. anerkannten Berufsfachschule für Schauspiel komplementiert. Nutzt die Chance ! Euer M.H.Jaillet
Verslehre: Die Sprache der Poesie, also der Lyrik, des Epos und des Drama, besteht aus rhythmischen Einheiten, die Vers genannt und üblicherweise im Schriftbild zeilenmäßig angeordnet werden. Verse werden ihrerseits aus Elementen gebildet, deren kleinste Einheit die Silbe, die nächstgrößere der Versfuß, darüber dann das Metrum oder Versmaß ist. Das Metrum (Pl. Metra oder Metren) oder Versmaß, besteht aus ein bis zwei Versfüßen oder Takten. Ein bestimmtes Muster von Metra, gebildet aus einer bestimmten Anordnung langer und kurzer oder betonter und unbetonter Silben, ergibt dann einen Vers. Diese komplexe Gliederung hat zu großer terminologischer Unsicherheit durch Verwechslung der Bezeichnungen für die verschiedenen Gliederungsebenen geführt. So begegnet die Bezeichnung Metrum auch für den Versfuß oder den speziellen Vers, ebenso die Bezeichnung Versmaß für Versfuß oder auch für den speziellen Vers. Verse können aus einer Abfolge gleicher (z. B. jambischer Trimeter, (vierhebiger) trochäischer Tetrameter) bzw. einander entsprechender (z. B. daktylischer Hexameter) oder, vor allem bei den lyrischen Versmaßen, ungleicher Versfüße (z. B. Glykoneus, Pherekrateus; Phalaikeios, Asklepiadeus) gebaut sein. Gleich oder verschieden gebaute Verse können zu Strophen zusammengesetzt sein. Ein poetischer Text kann wiederum aus gleich oder verschieden gebauten Strophen bestehen. Das Versmaß bzw. die Strophenform eines Textes bezeichnet man auch als dessen „metrischen Rahmen“. Auf diese Art metrisch geregelte Texte nennt man Texte in gebundener Sprache.
...
Quelle: http://de.wikipedia.org/ wiki/Verslehre ;)
Verslehre: Die Sprache der Poesie, also der Lyrik, des Epos und des Drama, besteht aus rhythmischen Einheiten, die Vers genannt und üblicherweise im Schriftbild zeilenmäßig angeordnet werden. Verse werden ihrerseits aus Elementen gebildet, deren kleinste Einheit die Silbe, die nächstgrößere der Versfuß, darüber dann das Metrum oder Versmaß ist. Das Metrum (Pl. Metra oder Metren) oder Versmaß, besteht aus ein bis zwei Versfüßen oder Takten. Ein bestimmtes Muster von Metra, gebildet aus einer bestimmten Anordnung langer und kurzer oder betonter und unbetonter Silben, ergibt dann einen Vers. Diese komplexe Gliederung hat zu großer terminologischer Unsicherheit durch Verwechslung der Bezeichnungen für die verschiedenen Gliederungsebenen geführt. So begegnet die Bezeichnung Metrum auch für den Versfuß oder den speziellen Vers, ebenso die Bezeichnung Versmaß für Versfuß oder auch für den speziellen Vers. Verse können aus einer Abfolge gleicher (z. B. jambischer Trimeter, (vierhebiger) trochäischer Tetrameter) bzw. einander entsprechender (z. B. daktylischer Hexameter) oder, vor allem bei den lyrischen Versmaßen, ungleicher Versfüße (z. B. Glykoneus, Pherekrateus; Phalaikeios, Asklepiadeus) gebaut sein. Gleich oder verschieden gebaute Verse können zu Strophen zusammengesetzt sein. Ein poetischer Text kann wiederum aus gleich oder verschieden gebauten Strophen bestehen. Das Versmaß bzw. die Strophenform eines Textes bezeichnet man auch als dessen „metrischen Rahmen“. Auf diese Art metrisch geregelte Texte nennt man Texte in gebundener Sprache.
...
Quelle: http://de.wikipedia.org/
Labels:
aktuell,
Aufnahmeprüfung,
Presse,
Schauspiel,
sven prietz,
tanz,
Termine,
Theater,
Über die Schauspielschule,
Vorsprechen,
Workshops
ZAV Vorsprechen der Schauspielabsolventen der Theaterakademie Mannheim
Am 10.05.2012 ist es soweit. Das ZAV-Vorsprechen an der Theaterakademie Mannheim. Hier präsentieren die Schauspielstudenten ihre erarbeiteten Monologe und Szenen der externen Fachjury.
Um 20.00 Uhr gibt es, im Rahmen des ZAV Vorsprechen, die Vorstellung der Abschlussinszenierung "Der Hässliche" eine Komödie von Marius von Mayenburg im Theater Felina-Areal.
Karten unter: 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Um 20.00 Uhr gibt es, im Rahmen des ZAV Vorsprechen, die Vorstellung der Abschlussinszenierung "Der Hässliche" eine Komödie von Marius von Mayenburg im Theater Felina-Areal.
Karten unter: 0621 / 33 64 88 6
oder: info@theater-felina-areal.de
Foto: Wolfgang Detering
Donnerstag, 12. April 2012
Pressestimme zur Abschlussinszenierung der Schauspielschule Mannheim
In Schönheit stirbt das Ich
Marius von Mayenburgs „Der Hässliche“ als Aufführung der Theaterakademie in Mannheim
Für seine Abschluss-Inszenierung hat der aktuelle Jahrgang der Theaterakademie Mannheim Marius von Mayenburgs Stück „Der Hässliche“ ausgewählt. Eine sehr gute Idee: Das aus drei Männern und einer Frau bestehende Ensemble brachte eine rasante Komödie auf die Bühne des Theaters Felina- Areal. Regie führte der Nationaltheater- Schauspieler Sven Prietz. Die Wahrheit ist hart, und sie wird auch nicht beschönigt: Lette ist ein hässlicher Mensch, er sieht einfach absolut schauderhaft aus. Ohne Umschweife und ohne die mildernde Verwendung beschönigender Floskeln sagt ihm das seine Umgebung auch – seine Frau, sein Chef, sein Assistent sogar. Das ganze Gesicht ist so unmöglich, dass der Mann auf keinen Fall wie geplant die Präsentation seiner eigenen Erfindung – eines Steckverbinders – auf einem Kongress vornehmen kann. An dieser, allerdings auch wirklich nur an dieser Stelle ist die Fantasie des Zuschauers gefragt. Denn natürlich ist Markus Schultz, der den Lette spielt, überhaupt kein hässlicher Mensch, er sieht sogar ganz gut aus. Aber was sind das eigentlich auch für Kategorien: hässlich, gutaussehend? Wer definiert sie und wer entscheidet darüber, für wen welches Urteil gilt? Fragen, die Sven Prietz‘ Inszenierung ganz subtil und nebenbei stellt. Lettes Lösung des Problems besteht zunächst darin, sich – seines Selbstbewusstseins beraubt – auf den OP-Tisch eines Schönheitschirurgen (Benjamin Dami) zu legen, der die Verhübschung seines ach so furchtbar hässlichen Gesichts als „interessante Herausforderung“ begreift. Das Laken allerdings, das die Arzthelferin (Canan Kir) über den Patienten breitet, hat etwas von einem Leichentuch. Und tatsächlich stirbt hier etwas, in einem schleichenden Prozess, der mit der Operation begonnen hat: Lettes Identität. Weil er mit dem neuen Gesicht so erfolgreich ist, beginnt der Arzt es bald massenhaft zu vertreiben. Und plötzlich hat jeder diese Gesichtszüge, die gleiche Nase, die symmetrische Augenpartie. Sogar Karlmann, der Assistent (Felix Berchtold), sieht jetzt aus wie der neue Lette. Autor Marius von Mayenburg hat noch einige Elemente eingebaut, die die Komödie zur Farce werden lassen, und Regisseur Sven Prietz hat sie dankbar aufgenommen. Da taucht plötzlich eine reiche alte Frau auf, die Lette verführt, und zwar gemeinsam mit ihrem zur homosexuellen Attitüde neigenden Sohn. Allerdings sind sie sich bald nicht mehr sicher, wen sie da in ihrer Mitte haben – die sehen ja alle gleich aus. Auch Lettes Frau kann bald nicht mehr auseinanderhalten, mit wem genau sie ein außereheliches Verhältnis pflegt. Und am Ende weiß auch Lette selbst nicht mehr, wer er eigentlich ist: „Ich kann nicht leben ohne mich.“ Als die Geschichte komplett ins Groteske abzudriften droht, ist sie zu Ende erzählt. Genau rechtzeitig. Und die vier Mitglieder des Quartetts sind von Schauspielschülern zu Schauspielern geworden: mit einem großartigen Stück, wie sie es hoffentlich noch oft spielen werden – voller Tempo, Witz und Dynamik. Schon das Zuschauen hat wahnsinnig viel Spaß gemacht.
Quelle: RP
Foto: Simone Cihlar
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr.6-8
68167 Mannheim
Karten unter 0621/3364886
http://der-haessliche.blogspot.de/
Donnerstag, 5. April 2012
Schauspiel: Schauspieler Sven Prietz inszeniert die Komödie „Der Hässliche“ für die Absolventen der Mannheimer Theaterakademie
Schönheit ist nur eine abstrakte Größe
Er ist hässlich. Unfassbar hässlich. Eine Tatsache, Herrn Lette selbst bislang nicht bewusst, die sich nun zur unüberwindlichen Karrierebarriere auswächst - Handlanger Karlmann soll auf Geheiß des Chefs Lettes neuentwickelten "Starkstromstecker" an den Mann bringen. Dieser gilt zwar gemeinhin als inkompetent, sein Erscheinungsbild allerdings als ungleich weniger geschäftsschädigend. Zum Glück tut die moderne Medizin in Marius von Mayenburgs derber Komödie einen Lösungsweg auf: "Der Hässliche" wird zum unwiderstehlichen Glanzstück plastischer Chirurgie. Mittels mikrofonverstärkter OP-Orgie erfährt die Abschlussinszenierung der Theaterakademie Mannheim ihre folgenschwere Wendung, wachsen Lettes (Markus Schultz) berufliche und sexuelle Erfolge auf der reduzierten Felina-Areal-Bühne sprunghaft an, während Zuwendungen seiner Gattin (Canan Kir) in umgekehrt proportionalem Verhältnis schwinden.
Geschuldet ist das allein dem synthetischen, reproduzierbaren Antlitz. Es wird zum Verkaufsschlager seines Schöpfers (Benjamin Dami), und bald steht Lette einer sein Gesicht tragenden Phalanx gegenüber - der Mensch als entindividualisierte Ressource.
... Nationaltheater-Ensemblemitglied Sven Prietz versteht bei seinem Regiedebüt das maßvolle Haushalten mit dem schlüpfrigen Pointenreigen.
db
Quelle: Mannheimer Morgen, Montag, 02.04.2012
Foto: Simone Cihlar
Nationaltheater-Schauspieler Sven Prietz inszeniert zusammen mit Absolventen der Theaterakademie Mayenburgs „Der Hässliche“
![]() |
| Felix Berchtold als Karlmann in der Inszenierung "Der Hässliche" |
Nationaltheater-Schauspieler Sven Prietz inszeniert zusammen mit Absolventen der Theaterakademie Mayenburgs „Der Hässliche“
Seit fünf Jahren ist Marius von Mayenburgs Komödie „Der Hässliche“ ein Dauerbrenner an großen und kleinen Theatern. Über 60 Inszenierungen im In- und Ausland gab es seit der Uraufführung 2007 an der Berliner Schaubühne. Heute kommt eine weitere hinzu: Am Theater Felina-Areal bringen Schüler der Theaterakademie Mannheim die Geschichte auf die Bühne. Regie führt der Nationaltheater-Schauspieler Sven Prietz
Auf dem Chefsessel posieren? So nett er ansonsten ist, diesen Wunsch des Fotografen will Sven Prietz auf keinen Fall erfüllen. Arrogant zu wirken – diesen Eindruck will er unbedingt vermeiden. „Ich bin überhaupt nicht der Chef“, sagt er. „Wir erarbeiten hier etwas zusammen.“ Eine bemerkenswert
bescheidene Haltung – schließlich arbeitet Prietz in einem Beruf, in dem Eitelkeit eine wichtige Rolle spielt. Und genau das ist auch das Thema des Theaterstücks, das man ab heute im Theater Felina-Areal sehen kann. In „Der Hässliche“ erzählt der Berliner Dramatiker Marius von Mayenburg von einem Mann namens Lette, der so schlimm aussieht, dass er bei einem Kongress ein Produkt nicht präsentieren darf. Weil selbst seine Frau eine negative Sicht auf sein Äußeres hat, entschließt er sich zur Schönheitsoperation. Die gelingt, das neue Aussehen hat aber einen Schönheitsfehler: Der Arzt hat eine optische Veränderung von der Stange verkauft – und Lette läuft nun mit einem Allerweltsgesicht herum. Das Stück, das vordergründig als Komödie daherkommt, stellt ganz ernste Fragen nach dem Identitätsverlust und thematisiert die Schwierigkeit mit sich wandelnden Schönheitsidealen. „Was ist denn, wenn wir es geschafft haben und alle schön sind? Und was ist, wenn wir alle gleich schön aussehen?“, sagt Prietz. „Das sind die Fragen, die mich interessieren.“ Natürlich auch die ganz grundsätzlichen: Was ist überhaupt schön, was ist hässlich? Der Schauspieler, der Lette spiele, werde bewusst nicht hässlich dargestellt. Es gibt aber noch einen ganz anderen, viel pragmatischeren Grund, warum Prietz sich dazu entschieden hat, genau diesen Stoff zu inszenieren: Er war auf der Suche nach einem Stück, in dem die Rollen ausgewogen auf drei Männer und eine Frau verteilt sind. Denn bei dem Quartett, das bei „Der Hässliche“ auf der Bühne steht, handelt es sich um die Absolventen des aktuellen Jahrgangs der Schauspielschule Theaterakademie Mannheim, denen Prietz im Abschlusssemester Rollenunterricht gegeben hat. „Sie sollen gleichberechtigt die Chance haben, ihr Können zu präsentieren“, sagt Prietz. Dass zwei der Männer jeweils zwei Figuren spielen und die Frau neben zwei größeren auch eine kleinere Rolle, sei keine Notlösung, sondern vom Autor so angelegt. Deshalb eine Verwechslungs- oder Schenkelklopfer-Komödie zu inszenieren, lag Prietz allerdings sehr fern. Mit einem vielfältig einsetzbaren Tisch, besagtem Chefsessel und wenigen Requisiten ist das Bühnenbild sehr sparsam ausgefallen. „Wir wollen nicht, dass die Geschichte im Bühnenzauber erstickt“, sagt der Regisseur, der lacht, wenn er als solcher bezeichnet wird: „Die Hauptarbeit war eigentlich, das Stück zu finden.“ Aber die Arbeit mit dem Schauspiel- Nachwuchs mache ihm viel Spaß. Sven Prietz, der mit Schauspielchef Burkhard C. Kosminski ans Nationaltheater kam und jetzt seine sechste Spielzeit in Mannheim verbringt, hat selbst von 1997 bis 2000 an einer staatlichen Schauspielschule studiert, der Bayerischen Theaterakademie in München. Das Niveau der Theaterakademie Mannheim hält er für sehr gut, aber zur Frage der Perspektiven ihrer Absolventen schweigt er. Das ist nicht sein Terrain, und wo er sich nicht auskennt, hält er sich zurück.
Karten unter 0621/3364886.
Foto: Simone Cihlar
Quelle:Rp
Autor:Nicole Hess
Dienstag, 24. Januar 2012
Schauspiel - Die Komödie "Der Hässliche" von Marius von Mayenburg wird an der Theaterakademie Mannheim geprobt
Die Abschlussinszenierung der AK 2012 "Der Hässliche" von Marius von Mayenburg wird am 30.3.2012 im Theater Felina-Areal Premiere haben. Die Studenten der Schauspielschule hier mit Sven Prietz vom Nationaltheater Mannheim bei einer Leseprobe.
Sonntag, 22. Januar 2012
Abschlussinszenierung der Absolventen des Jahrgangs 2012 an der Schauspielschule Mannheim
Die Leitung zur Abschlussinszenierung der Absolventen des Jahrgangs 2012 der Schauspielschule Mannheim steht nun fest. Sven Prietz, Schauspieler am Nationaltheater Mannheim und Dozent an der Theaterakademie, führt die Regie und Mario Heinemann Jaillet übernimmt die Choreographie für das Schauspiel von Marius von Mayenburg "Der Hässliche".
Die Hässlichen haben es oft schwer und werden aufgrund ihres Aussehens benachteiligt – im Beruf und im Privatleben – und daher liegt es heute für viele nahe, sich einer Schönheits-OP zu unterziehen. Doch ein hübsches Gesicht ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einem guten Charakter. Und was passiert, wenn plötzlich alle schön sein möchten, um sich einen Vorteil zu verschaffen?
„Der Hässliche“ von Marius von Mayenburg behandelt auf komödiantische Art den Wert und Unwert der Schönheit und den Verlust der eigenen Identität zugunsten des Aussehens.
Sven Prietz, geboren in Leipzig, studierte an der Bayerischen Theaterakademie/Hochschule für Musik und Theater München und war von 2001-2006 festes Ensemblemitglied am Schauspiel Frankfurt. Seit 2006 ist er Ensemblemitglied des Nationaltheater Mannheim, wo er mit dem Arnold Petersen Preis ausgezeichnet wurde.
Mario Heinemann Jaillet studierte an der Palucca Schule Dresden (u.a. bei Gret Palucca, Hanne Wandtke, Patricio Bunster und Ruth Berghaus). Es folgten unterschiedliche Engagements als Tänzer sowie als Choreograph im In- und Ausland, u.a in China, Frankreich, Belgien, USA, Polen, und auf Kuba. 1991 gründete er mit Holger Bey das Freie Tanztheater Berlin, danach begann er ein vierjähriges Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch. 1995 folgte Heinemann Jaillet der Einladung durch den französischen Kulturminister Jack Lang nach Paris. 2000 gründete er die Cie. MS Tanzwerk. Er und seine TanztheaterCompany wurde mit dem FringeNCY Overall Excellence Award in Choreography, in New York - USA ausgezeichnet. Der Choreograph Mario Heinemann Jaillet ist Preisträger des Stuttgarter Theaterpreis 2006
Bildquelle:
www.freunde.nationaltheater.de
www.wolfgang-detering.de
Abonnieren
Posts (Atom)






