Ein Kurs für Interessierte zwischen 17 und 27 Jahren
2-tägig
Do, 30.07. und Fr, 31.07.2015, jeweils 10 bis 18 Uhr
jeweils 10 – 18 Uhr
Der Workshop bietet Einblick in die Schauspielausbildung an der Theaterakademie und kann die Aufnahmeprüfung ersetzen.
Er richtet sich an Interessierte, die erfahren wollen, ob eine
Schauspielausbildung für sie in Frage kommt und ob sie dafür geeignet
sind. Zwei Tage lang erfahren die Teilnehmenden intensives
Schauspieltraining bei unterschiedlichen Dozenten der Theaterakademie
und bekommen Einblick in die Fächer Bewegung/Tanz, Gesang &
Sprecherziehung. Bei Eignung kann das Studium an der Theaterakademie
Mannheim im Anschluss (Studienbeginn November 2015 oder Mai 2016) ohne
Aufnahmeprüfung aufgenommen werden.
Kosten: 70 €
Anmeldung unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de
staatlich anerkannte Berufsfachschule für Schauspiel und Regie in Baden-Württemberg
Montag, 6. Juli 2015
Regieworkshop "Was ihr wollt – Die Leitung der Proben"
Was ihr wollt – Die Leitung der Proben
mit Marcelo Diaz
2-tägig
18. & 19.07.2015, jeweils 10 Uhr bis 18 Uhr
In diesem Kurs werden wir mit dem Stück “Was ihr wollt” von Shakespeare arbeiten. In klassischen Stücken begegnen wir einer Kunstsprache und die Figuren erscheinen uns fremd. Wir müssen daher die Figuren heranholen und nachvollziehbare Situationen schaffen, die mit unserer heutigen Problematik zu tun haben.
Inhalt des Seminars: Die Arbeit nach dem Text – Über die Textanalyse konkrete Spielaufgaben für die Schauspieler entwickeln. Die Leitung der Proben.
• Stück lesen und gliedern.
• Vorgang und Drehpunkt. Entwicklung und Prozess.
• Haltung. Eine transformierende Absicht zu der anderen Figur.
• Fallhöhe. Extremer Umgang mit der Situation.
• Kontrast zwischen den Figuren.
• Verteidigung der Figur. Das Hier und Jetzt der Figuren.
• In Kleingruppen werden eigene Umsetzungen praktisch erprobt, es wird eingeführt in die Konzeptentwicklung und dazu vertiefend gearbeitet.
Kosten: 170 €
Anmeldung per Mail unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de
mit Marcelo Diaz
2-tägig
18. & 19.07.2015, jeweils 10 Uhr bis 18 Uhr
In diesem Kurs werden wir mit dem Stück “Was ihr wollt” von Shakespeare arbeiten. In klassischen Stücken begegnen wir einer Kunstsprache und die Figuren erscheinen uns fremd. Wir müssen daher die Figuren heranholen und nachvollziehbare Situationen schaffen, die mit unserer heutigen Problematik zu tun haben.
Inhalt des Seminars: Die Arbeit nach dem Text – Über die Textanalyse konkrete Spielaufgaben für die Schauspieler entwickeln. Die Leitung der Proben.
• Stück lesen und gliedern.
• Vorgang und Drehpunkt. Entwicklung und Prozess.
• Haltung. Eine transformierende Absicht zu der anderen Figur.
• Fallhöhe. Extremer Umgang mit der Situation.
• Kontrast zwischen den Figuren.
• Verteidigung der Figur. Das Hier und Jetzt der Figuren.
• In Kleingruppen werden eigene Umsetzungen praktisch erprobt, es wird eingeführt in die Konzeptentwicklung und dazu vertiefend gearbeitet.
Kosten: 170 €
Anmeldung per Mail unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de
Die Termine für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Mannheim stehen fest
Aufnahmeprüfung
Die Termine für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Mannheim stehen fest
Am 09.10.2015 öffnet das
Ausbildungsinstitut für Schauspiel und Regie die Türen. Die Dozenten und
die Fachjury sichten die Begabungen der Interessenten und entscheiden
im Anschluss der Prüfung die Vergabe der begehrten Ausbildungsplätze.
Geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
weitere Informationen finden Sie auch unter Aufnahmeprüfung
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 siehe auch Kontakt.
Termine der Aufnahmeprüfungen:
Für das Wintersemester 2015/16(Beginn Nov)
Freitag, 09.10.2015
14.30 Uhr
Für das Sommersemester 2016
(Beginn Mai)
Freitag, 29.01.2016
14.30 Uhr
Für das Sommersemester 2016
(Beginn Mai)
Freitag, 08.04.2016
14.30 Uhr
Für das Wintersemester 2016/17
(Beginn Nov)
Freitag, 24.06.2016
14.30 Uhr
Für das Wintersemester 2016/17
(Beginn Nov)
Freitag, 07.10.2016
14.30 Uhr
Verwandlung, wo alles fest und
unverrückbar erscheint: Du kannst ein anderer sein, ohne Dich selbst zu
verlieren. Du kannst einen ganzen Kosmos schaffen und danach in Deine
gewohnte Welt zurückkehren.
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim
http://www.theaterakademie-mannheim.de
0621-124 71 27
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim
http://www.theaterakademie-mannheim.de
0621-124 71 27
Welche Voraussetzungen sind zur Aufnahme an der Schauspielschule zu erfüllen?
Für die Schauspielausbildung: Zuallererst
eine überdurchschnittliche schauspielerische
Begabung.Realschulabschluss, Fachhochschulreife oder Abitur. Ausnahmen
davon nur in besonderen Fällen und bei besonderer Begabung. Für die
Regieausbildung: Fachhochschulreife oder Abitur; eine Vorpraktikum
Regiehospitant ist erwünscht
- eine gute Allgemeinbildung
- Beherrschung eines Instruments
- Kenntnisse und Fertigkeiten in Gesang
- gute Kenntnisse in Englisch und/oder Französisch
Bewerber aus anderen Ländern und Kulturkreisen sind erwünscht, vorausgesetzt sie sprechen Deutsch.
Welche Gebühren sind für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule zu entrichten?
25,-EURO sind im voraus für die
Aufnahmeprüfungen der Sommer- oder Wintersemester zu entrichten an die
Theaterakademie Mannheim auf die angegebene Bankverbindung. Mit Ihrer
Anmeldung zur Aufnahmeprüfung ist der Anspruch auf die volle
Prüfungsgebühr verbindlich. Bei Nichtwahrnehmung des Prüfungstermins
wird die Gebühr nicht erstattet. Eine erneute Anmeldung zu einem anderen
Semesterbeginn verlangt erneute Prüfungsgebühr
Welche Altersbegrenzung gilt für das Studium an der Schauspielschule ?
- Mindestalter für Schauspiel: 17 Jahre / für Regie: 20 Jahre
- Höchstalter für Schauspiel: 27 Jahre / für Regie: 30 Jahre
- Ausnahmen nur in besonderen Fällen
-
Wie ist der Ablauf der Aufnahmeprüfung?
… vorzubereiten sind:· 3 Sprechtexte nach eigener Wahl von jeweils maximal 5 Minuten Dauer (Monologe oder Dialoge, davon einen in gebundener Sprache). Einreichung bis spätestens 14 Tage vor Ihrem Prüfungstermin.· Ein kurzer Abriss über Werkinhalt, Rollencharakter und Autor.· Nach kurzer Bedenkzeit eine 5-minütige Improvisation nach Aufgabenstellung.… weiter werden in folgenden Fachbereichen geprüft:· Tanz· Improvisation· Phonetik· Gesang· Rollenarbeit mit den Fachdozenten nach AufgabenstellungWie ist der Ablauf der Aufnahmeprüfung im Fach Regie?Sie reichen das schriftliche Regiekonzept eines Theaterstücks nach eigener Wahl ein. Dieses muss enthalten:· Stückinhalt· Ihr Zugriff auf den Text und die beabsichtigte Form seiner Umsetzung in der Inszenierung· Charakterologie der wichtigsten Personen· die Komponenten der Inszenierung: Besetzung, Bühne/Raum, Kostüme, Maske, Licht und Ton. (Einzureichen bis spätestens 14 Tage vor Ihrem Prüfungstermin)· Der Autor und sein Werk; Vortrag max. 10 Minuten· Vorstellung ihres Regiekonzeptes; max. 10 Minuten· 1 Rollentext nach eigener Wahl; max.5 Minuten (Monolog oder Dialog) sowie ein kurzer Abriss über Stückinhalt, Rollencharakter und Autor· nach kurzer Bedenkzeit eine 5minütige Improvisation nach AufgabenstellungWeitere Formalien der Aufnahmeprüfung· Die im Anschreiben festgelegten Termine sind verbindlich.Weitere Formalien der Aufnahmeprüfung· Nach bestandener Aufnahmeprüfung sind bis zum Semesterbeginn nachzureichen: polizeiliches Führungszeugnis, Nachweis über Kranken- und Haftpflichtversicherung.Wir unterstützen Sie…· bei der Suche nach einer Wohnung· der Genehmigung einer Bafög-Berechtigung
Theaterakademie Mannheim lädt zum Sommertheater ein. Wie es euch gefällt von William Shakespeare
Premiere am Sa 11. Juli // 20 Uhr
Weitere Vorstellungen
So 12. Juli // 20 Uhr
Fr 17. Juli // 20 Uhr
Sa 18. Juli // 20 Uhr
So 19. Juli // 20 Uhr
Wie es euch gefällt von William Shakespeare
ein musikalisches Sommerabendhofspektakel der Theaterakademie Mannheim, es spielen und singen Schauspielstudenten des 5. – 7. Semesters
Ein Herzog ist von seinem Bruder entmachtet worden und in den Ardenner Wald geflohen. Rosalind, die Tochter des verbannten Herzogs, musste ebenfalls fliehen. Sie verkleidet sich als Mann, nennt sich Ganymed und kauft mit ihrer Cousine Celia und dem Narren Probstein eine Schäferei, wo sie mit den Schäferinnen Corinna und Audrey die Seele baumeln lassen. Hier findet sie an den Bäumen Zettel mit Liebesgedichten. Sie stammen von ihrem Geliebten Orlando, der, gleichfalls von seinem Bruder Oliver betrogen, in den Wald geflohen ist und Rosalind nicht vergessen kann. Rosalind beginnt mit ihrem Geliebten ein raffiniertes Versteckspiel. Obendrein hat sich die Schäferin Phoebe in »Ganymed« verliebt, die vom melancholischen Jaques demütig verehrt wird, der die Welt für eine Bühne hält. Wie soll das bloß enden? Wie es euch gefällt!
Wir freuen uns auf euch. Euer Mario Heinemann Jaillet
Erwachsene 12 €
ermäßigt 6 €
Kartenbestellungen
Per E-Mail an: office@theaterakademie-mannheim.de
Telefonisch unter: 0621 12 47 245
Theaterakademie Mannheim e.V
Holzbauerstraße 6 – 8
68167 Mannheim
So 12. Juli // 20 Uhr
Fr 17. Juli // 20 Uhr
Sa 18. Juli // 20 Uhr
So 19. Juli // 20 Uhr
Wie es euch gefällt von William Shakespeare
ein musikalisches Sommerabendhofspektakel der Theaterakademie Mannheim, es spielen und singen Schauspielstudenten des 5. – 7. Semesters
Ein Herzog ist von seinem Bruder entmachtet worden und in den Ardenner Wald geflohen. Rosalind, die Tochter des verbannten Herzogs, musste ebenfalls fliehen. Sie verkleidet sich als Mann, nennt sich Ganymed und kauft mit ihrer Cousine Celia und dem Narren Probstein eine Schäferei, wo sie mit den Schäferinnen Corinna und Audrey die Seele baumeln lassen. Hier findet sie an den Bäumen Zettel mit Liebesgedichten. Sie stammen von ihrem Geliebten Orlando, der, gleichfalls von seinem Bruder Oliver betrogen, in den Wald geflohen ist und Rosalind nicht vergessen kann. Rosalind beginnt mit ihrem Geliebten ein raffiniertes Versteckspiel. Obendrein hat sich die Schäferin Phoebe in »Ganymed« verliebt, die vom melancholischen Jaques demütig verehrt wird, der die Welt für eine Bühne hält. Wie soll das bloß enden? Wie es euch gefällt!
Wir freuen uns auf euch. Euer Mario Heinemann Jaillet
Erwachsene 12 €
ermäßigt 6 €
Kartenbestellungen
Per E-Mail an: office@theaterakademie-mannheim.de
Telefonisch unter: 0621 12 47 245
Theaterakademie Mannheim e.V
Holzbauerstraße 6 – 8
68167 Mannheim
Mittwoch, 1. Juli 2015
"Die Drei Tollen Tage" 2016 an der Schauspielschule Mannheim
"Die Drei Tollen Tage" an der Schauspielschule Mannheim gaben Einblicke in die Ausbildung an der ThaM.
Auf dem Stundenplan standen: - Schauspielgrundlagen - Schauspieltraining - Fechten - Akrobatik - Tanzen - Körperarbeit - Gesang - Sanford Meisner.
Die nächsten "Drei Tollen Tage" gibt es am 08. bis 10.02.2016
jeweils 9.30 bis 16.00 Uhr
Kosten für die drei Tage: 70 €.
Bitte bringt leichte Kleidung mit, in der Ihr Euch gut bewegen könnt.
Anmeldung per Mail unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de
Teilnehmerstimmen der letzten drei tollen Tage: "große Vielfalt der Kurse", "Begeisterung & Engagement der Dozenten und Schüler", "viel gelernt für kleines Geld", „tolle Atmosphäre, in der man gerne lernt“, „jetzt hab ich noch mehr Lust, noch mehr Theater zu spielen“, …
Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim
Fotos: Wolfgang Detering
Die nächsten "Drei Tollen Tage" gibt es am 08. bis 10.02.2016
jeweils 9.30 bis 16.00 Uhr
Kosten für die drei Tage: 70 €.
Bitte bringt leichte Kleidung mit, in der Ihr Euch gut bewegen könnt.
Anmeldung per Mail unter: grimm@theaterakademie-mannheim.de
Teilnehmerstimmen der letzten drei tollen Tage: "große Vielfalt der Kurse", "Begeisterung & Engagement der Dozenten und Schüler", "viel gelernt für kleines Geld", „tolle Atmosphäre, in der man gerne lernt“, „jetzt hab ich noch mehr Lust, noch mehr Theater zu spielen“, …
Wir freuen uns auf drei tolle Tage mit Euch!
Theaterakademie Mannheim
Holzbauerstr. 6-8
68167 Mannheim
Fotos: Wolfgang Detering
Mittwoch, 20. August 2014
Dienstag, 19. August 2014
Theaterakademie Mannheim begeistert mit Gastspiel "Crash Kids" beim Trommer Sommer

Rasantes Tempo in der Theaterscheuer
Trommer Sommer – Mannheimer Ensemble zeigt Zweipersonen-Stück „Crash Kids“ – Wirkliche Fälle sind die Vorlage
Ein kleines Ensemble der Theaterakademie Mannheim gastierte am Samstag beim Trommer Sommer. Mit „Crash Kids“ präsentierten die Studenten eine rasante Coming-of-Age-Story, die Festivalleiter Jürgen Flügge nicht ohne Grund in die Region geholt hat.
TROMM.
Ein Reifenstapel türmt sich vor einem Gitter auf. Ein Auspuff liegt quer davor – auf der anderen Seite der Bühne ein Lenkrad und ein Autositz. Dieses Bühnenbild hat der junge Regisseur Patrick Borchardt für seine Inszenierung des Stücks „Crash Kids“ gewählt. Ein unfertiger Guckkasten, der die Zuschauer in der Theaterscheune auf der Tromm begrüßt. Ein Szenario, das schon vorausahnen lässt, was sich in diesen Wänden abspielen wird: Liebe, Übermut, Gewalt, Verantwortung – dazwischen bewegt sich das Stück des englischen Autors Marcus Romer.
Die Geschichte von Colly und Viper beginnt mit Liebe. Mit zwei Jugendlichen, die anbändeln, sich erst schüchtern, dann stürmisch näher kommen, die erste Abenteuer erleben. „Ich wollte so sein wie Sebastian Vettel, mit ’nem Mädel im Arm“, ruft Colly zu Beginn der einstündigen Aufführung. Und das meint er wörtlich, denn Colly ist ein „Crash Kid“. Vor allem in den 1990ern machten Jugendliche, die Autos knackten und damit Rennen fuhren, Schlagzeilen. Echte Fälle – etwa von einem jungen Mann, der mit einem gestohlenen Lastwagen einen Polizisten überrollte – bilden die Vorlage für die Geschichte. Doch die ist jenseits der Fahrbahn vor allem eine Coming-of-Age-Story, bei der es um Verantwortung geht. Darum, den richtigen Weg zu erkennen. Und darum, die Reißleine zu ziehen.
Darstellern wird viel abverlangt
Rasant ist daher auch das Tempo des Zweipersonen-Stücks. Borchardt verlangt seinen Darstellern Hanna Gandor und Julian Lehr dabei einiges ab, nicht nur körperlich. Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt lässt Hanna Gandor (Jahrgang 1993) die Zuschauer die gesamte Bandbreite ihres Gefühlschaos hautnah erleben. Julian Lehr (geboren im Jahr 1990), der durchtrainierte Schauspielstudent, scheint die Idealbesetzung für Colly zu sein. Denn spricht seine Rolle vom Autoknacken, von schnellen Marken und steigendem Tacho, nimmt man ihm den Fahrzeug-Junkie auf der Suche nach dem Kick ohne Frage ab. Lehr und Gandor brillieren auf sehr persönliche Weise in den Rollen, wie es wohl nur Schauspieler können, die sich an ihr eigenes Erwachsenwerden noch gut erinnern.
Dass die Studenten sich ausgerechnet für das Stück „Crash Kids“ entschieden haben, mag man für Zufall oder Schicksal halten: Jürgen Flügge, der nicht nur Leiter des Hoftheaters auf der Tromm ist, sondern auch als Dozent an der Theaterakademie Mannheim lehrt, war 1998 Regisseur der deutschen Erstaufführung im Theater Kiel.
Er hatte das Stück (Original: „Taken without consent“) auch ins Deutsche übersetzt. Dass Flügge die Studenten Gandor, Lehr und Borchardt für den 19. Trommer Sommer engagierte, habe neben der Inszenierung auch inhaltliche Gründe. „Das Stück muss man im Odenwald sehen. Junge Leute fahren hier oft haarsträubend, die vielen Kreuze am Straßenrand zeigen es“, sagte Flügge.
Weitere Aufführungen
In anderer Besetzung wird Borchardts Inszenierung der „Crash Kids“ im Herbst in Mannheim gezeigt: am 27. und 28. September, 10., 15., 19. und 26. Oktober, jeweils um 20 Uhr im Akademietheater (Holzbauerstraße 6-8). Tickets kosten zwölf Euro (ermäßigt sechs Euro) und sind unter www.theaterakademie-mannheim.de/termine/spielplan erhältlich.
Quelle: Darmstädter Echo
Schauspiel in Mannheim: Die nächste Abschlusswerkschau der Theaterakademie Mannheim findet am 24.10.2014 statt
Jetzt bereits notiert. Am Freitag, den 24.10.2014 um
19.00 Uhr gibt es die Werkschau der Abschlussklasse
der Theaterakademie . Anmeldung: Karten: +49 621 124 72 45 oder per E-Mail: office@theaterakademie-mannheim.de .
Foto:W.Detering
Donnerstag, 31. Juli 2014
Thorsten Danner, Schauspieler am Nationaltheater Mannheim und Dozent an der Theaterakademie: "Über das Lächeln"
Das kann ich jetzt nicht auf Anhieb - MyVideo
Hier gerne noch einmal. Thorsten Danner, Schauspieler am Nationaltheater Mannheim und Dozent an der Theaterakademie: "Über das Lächeln" .Euer Mario Heinemann Jaillet
Rollenarbeit und Werkschau bei der Kulttour 2014
Volles Haus und viel Applaus gab es für die Werkschau der ThaM innerhalb der Kulttour 2014. Es gab Einblicke in den Grundlagenunterricht sowie Präsentationen der Rollenarbeiten der SchauspielschülerInnen. Am Donnerstag und Freitag öffnet die Theaterakademie erneut die Türen für die "2 heißen Tage". Hier gibt es einen weiteren intensiven Einblick in die Ausbildung der Mannheimer Schauspielschule. Ich wünsche allen Teilnehmern viel Spaß. Euer Mario Heinemann Jaillet
Fotos: Wolfgang Detering
Montag, 14. Juli 2014
Die Theaterakademie Mannheim als Kooperationspartner beim Theaterfestival SCHWINDELFREI world wide me
Vier Tage Tanz, Theater, Performance rund um den Alten Messplatz
Mit dem Thema world wide me nimmt Schwindelfrei 2014 in seiner vierten Ausgabe das globale Ich ins Visier. Wir sind unausweichlich mit der Welt vernetzt: Ob durch das Internet und soziale Medien, durch migrantisch geprägte Nachbarschaften oder die Waren, die durch unser Leben fließen wie das T-Shirt made in Bangladesch, das Gas aus Russland in unseren Heizkörpern und das Coltan aus kongolesischen Minen in unseren chinesischen iPhones.
Drei internationale Künstler_innen aus Beirut, Dar es Salaam und Neu Delhi treffen auf fünf regionale Tanz- und Theatergruppen der Metropolregion Rhein-Neckar. Alle produzieren 20-minütige Auftragswerke und interpretieren world wide me aus radikal unterschiedlichen Perspektiven – auf der Suche nach iranischen Flüchtlingsgeschichten in Mannheim, dem kulturellen Ursprung von YouTube Tanztutorials oder der Begegnung in einer interaktiven Live-Schaltungen mit Menschen in einer 6134 km entfernten Stadt. Die Performances werden in zwei multiperspektivischen Parcours gezeigt.
In der Global Learning Academy können Besucher_innen in Formaten zwischen Picknick, Aktion und Infotainment ihr world wide me entdecken.
Konzerte, DJ, Rahmenprogramm und Tickets im Festivalzentrum @ Einraumhaus am Alten Messplatz
Wo: Jugendkulturzentrum FORUM / Alter Messplatz / Alte Feuerwache / Theaterakademie / Theater Felina Areal / Theater Oliv
www.schwindelfrei-mannheim.de
DETAILS ZUM PROGRAMM IM FORUM WERDEN NOCH BEKANNTGEGEBEN
Sonntag, 13. Juli 2014
Schauspiel Mannheim: Am 16.07. um 19.00 Uhr präsentiert die Theaterakademie Mannheim die Werkschau
Haben Sie Lust, hinter die Kulissen der Theaterakademie Mannheim
zu schauen?
Dann sind Sie herzlich zur WERKSCHAU DER THEATERAKADEMIE am MI 16. Juli um 19 Uhr eingeladen!
Bei der Werkschau zeigen die Schüler im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.
Ort:
Theaterakademie Mannheim – die Schauspielschule in Baden- Württemberg
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Kartenreservierung unter:
Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de
zu schauen?
Dann sind Sie herzlich zur WERKSCHAU DER THEATERAKADEMIE am MI 16. Juli um 19 Uhr eingeladen!
Bei der Werkschau zeigen die Schüler im Unterricht erarbeitete Rollen und Szenen sowie Ausschnitte aus den Fächern Fechten und Tanz. Angeleitet wurden die Rollen von den Dozenten der Theaterakademie, von denen viele auf den Bühnen der umliegenden Theater zu sehen sind. So ist die Werkschau eine einmalige Gelegenheit für Theaterinteressierte, die Lust auf einen Blick hinter die Kulissen haben.
Ort:
Theaterakademie Mannheim – die Schauspielschule in Baden- Württemberg
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Kartenreservierung unter:
Tel: 0621/ 12 47 245
e-mail: office@theaterakademie-mannheim.de
Dienstag, 8. Juli 2014
"Viel Lärm um Nichts" von William Shakespeare (Open Air)
Am
Donnerstag, den 10.07.2014 um 19.00 Uhr ist es wieder soweit. "Viel
Lärm um Nichts" von William Shakespeare (Open Air). Kartenbestellung
unter: Telefon: 0621 12 47 245 oder unter:
office@theaterakademie-mannheim.de
weitere Termine:
Freitag, 11.07.2014, 19.00 Uhr
Samstag, 19.07.2014, 19.00 Uhr
Sonntag, 20.07.2014, 19.00 Uhr
Wir freuen uns auf Euch. Euer Mario Heinemann Jaillet
weitere Termine:
Freitag, 11.07.2014, 19.00 Uhr
Samstag, 19.07.2014, 19.00 Uhr
Sonntag, 20.07.2014, 19.00 Uhr
Wir freuen uns auf Euch. Euer Mario Heinemann Jaillet
Schauspiel Mannheim: “Lärm eben um ein ideenreich inszeniertes und überzeugend dargestelltes Nichts.”
Auszug aus dem “Mannheimer Morgen” zur Schauspiel-Produktion der
Theaterakademie Mannheim “Viel Lärm um Nichts” von William Shakespeare
….
Mit Bar und Liegestühlen
Dieses „Nichts“ haben die Schauspielstudenten der Mannheimer Theaterakademie unter der Regie von Silvana Kraka zum Inhalt einer Aufführung gemacht, in der in Zeitsprüngen zwischen dem 16. Jahrhundert und der Moderne die Allgegenwärtigkeit der Liebe mit ihren so unterschiedlichen Gefühlsäußerungen zum Ausdruck kommt. Was bei William Shakespeare in den aristokratischen Kreisen des alten Messina spielt, setzt Silvana Kraka beim Theater Felina Areal an einen Strand mit Bar und Liegestühlen, über den laute Hits hallen und auch Tennis gespielt wird. So wie sich die acht Darsteller mal in der poetischen Sprache Shakespeares, mal in heutiger salopper Ausdrucksweise hitzige Rededuelle liefern, wechseln auch die Kostüme vom schlichten Adelshemd über goldglitzernde Anzüge bis hin zum Bikini oder Sportdress. Aufgeheizt wird das dramatische Geschehen um Liebe und Intrigen am Hof des Gouverneurs Leonato von Sekt durchtränkten Festen, kleinen Schlägereien und wortreichen Liebeserklärungen, von gekonnten Tänzen und coolen Modeschauen ähnlichen Revuen (Choreographie: Mario Heinemann Jaillet) – viel Lärm eben um ein ideenreich inszeniertes und überzeugend dargestelltes Nichts.
Quelle: Mannheimer Morgen
….
Mit Bar und Liegestühlen
Dieses „Nichts“ haben die Schauspielstudenten der Mannheimer Theaterakademie unter der Regie von Silvana Kraka zum Inhalt einer Aufführung gemacht, in der in Zeitsprüngen zwischen dem 16. Jahrhundert und der Moderne die Allgegenwärtigkeit der Liebe mit ihren so unterschiedlichen Gefühlsäußerungen zum Ausdruck kommt. Was bei William Shakespeare in den aristokratischen Kreisen des alten Messina spielt, setzt Silvana Kraka beim Theater Felina Areal an einen Strand mit Bar und Liegestühlen, über den laute Hits hallen und auch Tennis gespielt wird. So wie sich die acht Darsteller mal in der poetischen Sprache Shakespeares, mal in heutiger salopper Ausdrucksweise hitzige Rededuelle liefern, wechseln auch die Kostüme vom schlichten Adelshemd über goldglitzernde Anzüge bis hin zum Bikini oder Sportdress. Aufgeheizt wird das dramatische Geschehen um Liebe und Intrigen am Hof des Gouverneurs Leonato von Sekt durchtränkten Festen, kleinen Schlägereien und wortreichen Liebeserklärungen, von gekonnten Tänzen und coolen Modeschauen ähnlichen Revuen (Choreographie: Mario Heinemann Jaillet) – viel Lärm eben um ein ideenreich inszeniertes und überzeugend dargestelltes Nichts.
Quelle: Mannheimer Morgen
Die Termine für die Aufnahmeprüfung an der Schauspielschule Mannheim stehen fest
Termine der Aufnahmeprüfung:
am 10.10.2014 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2014/15 um 14:30 Uhr

Geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 siehe auch Kontakt.
am 10.10.2014 Fr Aufnahmeprüfung für das Wintersemester 2014/15 um 14:30 Uhr
Geprüft werden Bewegung, Gesang, Rolle.
Prüfungsgebühr
Übrigens: Quereinstieg auch für höhere Semester möglich.
Anmeldung ab sofort unter : office@theaterakademie-mannheim.de
oder telefonisch über Festnetz: 0621/12 47 127 siehe auch Kontakt.
Freitag, 14. März 2014
Schauspiel: Absolventen der Theaterakademie Mannheim überzeugen in „Punk Rock“
Dunkle Jugend
“Ich habe es getan” sagt William Carlisle, gespielt von Edgar Diel, und macht eine kurze Pause – “weil ich kann.” Vielmehr Erklärung braucht es am Ende auch kaum noch, wenn in Simon Stephens “Punk Rock” das Licht erlöscht und finales Schwarz die Stuhlreihenbühne im Theater Felina Areal füllt. Ein drastisch dramatisches Ende für die Geschichte von sieben Jugendlichen auf einer englischen Privatschule, die Regisseur Boris C. Motzki in einer klug spannenden Raumspiegelung mit zwei gegenübergestellten Zuschauertribünen behutsam wachsen lässt.
Hoher Leistungsdruck
Lilly (Ekaterina Ivanova) ist neu an der Schule und trifft in der Oberstufenbibliothek auf sechs Mitschüler, die alle unter hohem Leistungsdruck stehen und wohl vor allem mit der Aufgabe zu kämpfen haben, die neue Elite des Landes zu werden. Machtspiele zwischen dem arroganten Zyniker Bennett (Ralph Opferkuch) und dem introvertierten und überintelligenten Chadwick, gespielt von Roman Kimmich, und Stellungskämpfe zwischen der unter hohen elterlichen Anforderungen leidenden Cissy (Selina Böhms) und Tanya (Laura Kaiser), die bereits jetzt von der Familienplanung träumt, gehören zum alltäglichen Schulbild. Als sich Lilly in den Lacrossespieler Nicholas (Benjamin Wendel) verliebt und William abblitzen lässt, beginnt die angespannte Situation endgültig zu kippen.
Motzki baut mit der Absolventenklasse der Theaterakademie einen aufwendig verwobenen Dialogabend mit klarer Typenzeichnung, der die Spannung langsam hochköcheln lässt. Vielleicht manchmal ein wenig zu langsam und stockend, aber mit einem klaren Blick auf die Stückstruktur, der zum musikalischen Leitmotiv von Radioheads “Creep” immer wieder hinter die Fassaden der jugendlichen Figuren schaut. Und mit dichtem Spiel seiner Darsteller ein rund gebautes und nachdenkliches Stück auf die Bühne bringt, das dem Zuschauer auch immer gleich noch den Spiegel vors Gesicht zu halten scheint.
Quelle: © Mannheimer Morgen
© Foto: Wolfgang Detering
Mittwoch, 12. März 2014
Beitrag von artmetropol.tv zum Schauspiel "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim
Schauspiel: Die aktuelle Abschlussklasse 2014 der Theaterakademie Mannheim überzeugte mit dichtem Spiel.
Labels:
aktuell,
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rock,
Schauspiel,
schauspielschule,
Theater
Schauspiel: „Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal
Bissige Meute
„Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal
VON HEIKE MARX
Das Theater ist hier ganz nah dran an der Realität: Die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie spielt die Abschlussklasse in dem aufrührenden Stück „Punk Rock“ von Simon Stephens.
In der Inszenierung von Boris C.Motzki im Felina-Areal können die Darsteller durch ihre Authentizität anrühren.
Wo sonst die Zuschauertribüne ist, stehen sieben traurige Jugendliche verloren zwischen leeren Stuhlreihen, halten rote Luftballons in die Höhe und singen. In dieser zugleich realistischen und abstrakten Tribühnensituation werden sie dann höchst lebendig agieren. Sie steigen über Stuhllehnen, um sich ständig umzugruppieren, rücken zur Seite, nach oben oder nach unten. Wer sitzt bei wem? Wer sitzt allein und wo? Der britische Dramatiker Simon Stephens greift in seinen Stücken harte soziale Themen auf. In „Punk Rock“ lässt er die Gruppendynamik in einer Eliteschule bis zum Amoklauf eskalieren. Teure Privatschulen haben in Deutschland nicht die Bedeutung wie in Großbritannien, aber auf deutschen Schulhöfen,wo „Du,Opfer!“ als gängiges Schimpfwort kursiert, ist eine ähnliche Ausgangslage zu vermuten. Unter den Upper Ten spielen materieller Neid und Erpressung keine Rolle. Ein Geldklau wird fingiert, um den Beschuldigten zu demütigen. Dafür beherrschen Sex und elterlicher Erwartungsdruck alles Sinnen und Trachten der Schüler. In „Punk Rock“ stehen dabei die Jungen im Fokus. Die Mädchen tragen als eine Art Schuluniform zu bunten Sneakers provozierend enge und kurze schwarze Röcke mit knappenweißen Blusen, an denen sie ständig herumziehen, um sie noch aufreizender zumachen. Mit „du bist zu dick“ wird das Selbstbewusstsein heruntergemacht; mit „ich bin zu dick“ machen sich die Mädchen selbst herunter. Lilly, gespielt von Ekaterina Ivanova, kommt neu in die Klasse. Sie sitzt zunächst ganz unten, steigt aber rasch auf. Der sanfte, sensible William (Edgar Diehl) sucht sich ihr schüchtern zu nähern, doch siemacht sich an den klobigen Nicholas (Benjamin Wendel) heran. Für den dünnhäutigen William ist das ein schwerer Schlag. Obwohl er selten direkte Zielscheibe von Angriffen ist, reagiert er zunehmend heftiger. Lilly ist ein liebes, harmloses Mädchen, aber psychisch labil. Psychisch resistent ist einzig der robuste Sportler Nicholas in seiner roten Jacke. Tanja (Laura Kaiser) ist eine, die sich kümmert und Wogen glättet, auch dann noch, wenn ihre Freundin sie hintergeht. Gegen den Frust futtern sie gemeinsam. Es ist die einzige Situation, in der das Mauerblümchen Tanja einmal nicht allein ist. Freundin Cissy (Selina Böhm) ist eine konturlose Mitläuferin, die aber in allem die Beste sein will: beste Noten, beste Figur, bester Freund. Dieser ist Bennett (Ralph Opferkuch). Er reißt am lautesten den Mund auf, intrigiert am abgefeimtesten, grapscht am gröbsten, mal bei Cissy,mal beiNicholas, terrorisiert alle, aber ammeisten den armen Chadwick (Roman Kimmich). Seine Welt, in die er sich selbstvergessen hineinsteigern kann, ist die Astrophysik. Sie gibt ihm das dicke Fell, um in dieser bissigen Meute als Underdog zu überleben. Die Schüsse am Ende fallen im Dunkeln und lassen ratlos zurück.
Foto: Wolfgang Detering
Quelle: Rheinpfalz
„Punk Rock“ des britischen Dramatikers Simon Stephens im Felina-Areal
VON HEIKE MARX
Das Theater ist hier ganz nah dran an der Realität: Die Abschlussklasse der Mannheimer Theaterakademie spielt die Abschlussklasse in dem aufrührenden Stück „Punk Rock“ von Simon Stephens.
In der Inszenierung von Boris C.Motzki im Felina-Areal können die Darsteller durch ihre Authentizität anrühren.
Wo sonst die Zuschauertribüne ist, stehen sieben traurige Jugendliche verloren zwischen leeren Stuhlreihen, halten rote Luftballons in die Höhe und singen. In dieser zugleich realistischen und abstrakten Tribühnensituation werden sie dann höchst lebendig agieren. Sie steigen über Stuhllehnen, um sich ständig umzugruppieren, rücken zur Seite, nach oben oder nach unten. Wer sitzt bei wem? Wer sitzt allein und wo? Der britische Dramatiker Simon Stephens greift in seinen Stücken harte soziale Themen auf. In „Punk Rock“ lässt er die Gruppendynamik in einer Eliteschule bis zum Amoklauf eskalieren. Teure Privatschulen haben in Deutschland nicht die Bedeutung wie in Großbritannien, aber auf deutschen Schulhöfen,wo „Du,Opfer!“ als gängiges Schimpfwort kursiert, ist eine ähnliche Ausgangslage zu vermuten. Unter den Upper Ten spielen materieller Neid und Erpressung keine Rolle. Ein Geldklau wird fingiert, um den Beschuldigten zu demütigen. Dafür beherrschen Sex und elterlicher Erwartungsdruck alles Sinnen und Trachten der Schüler. In „Punk Rock“ stehen dabei die Jungen im Fokus. Die Mädchen tragen als eine Art Schuluniform zu bunten Sneakers provozierend enge und kurze schwarze Röcke mit knappenweißen Blusen, an denen sie ständig herumziehen, um sie noch aufreizender zumachen. Mit „du bist zu dick“ wird das Selbstbewusstsein heruntergemacht; mit „ich bin zu dick“ machen sich die Mädchen selbst herunter. Lilly, gespielt von Ekaterina Ivanova, kommt neu in die Klasse. Sie sitzt zunächst ganz unten, steigt aber rasch auf. Der sanfte, sensible William (Edgar Diehl) sucht sich ihr schüchtern zu nähern, doch siemacht sich an den klobigen Nicholas (Benjamin Wendel) heran. Für den dünnhäutigen William ist das ein schwerer Schlag. Obwohl er selten direkte Zielscheibe von Angriffen ist, reagiert er zunehmend heftiger. Lilly ist ein liebes, harmloses Mädchen, aber psychisch labil. Psychisch resistent ist einzig der robuste Sportler Nicholas in seiner roten Jacke. Tanja (Laura Kaiser) ist eine, die sich kümmert und Wogen glättet, auch dann noch, wenn ihre Freundin sie hintergeht. Gegen den Frust futtern sie gemeinsam. Es ist die einzige Situation, in der das Mauerblümchen Tanja einmal nicht allein ist. Freundin Cissy (Selina Böhm) ist eine konturlose Mitläuferin, die aber in allem die Beste sein will: beste Noten, beste Figur, bester Freund. Dieser ist Bennett (Ralph Opferkuch). Er reißt am lautesten den Mund auf, intrigiert am abgefeimtesten, grapscht am gröbsten, mal bei Cissy,mal beiNicholas, terrorisiert alle, aber ammeisten den armen Chadwick (Roman Kimmich). Seine Welt, in die er sich selbstvergessen hineinsteigern kann, ist die Astrophysik. Sie gibt ihm das dicke Fell, um in dieser bissigen Meute als Underdog zu überleben. Die Schüsse am Ende fallen im Dunkeln und lassen ratlos zurück.
Foto: Wolfgang Detering
Quelle: Rheinpfalz
Samstag, 1. März 2014
Schauspiel: Punk Rock von Simon Stephens in Mannheim
PUNK ROCK
von Simon Stephens
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
Premiere: MI 05. März 2014, 20.00 Uhr
Die nächsten Termine sind:
12.3./ 13.3./ 9.4./ 10.4/ 29.4
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal. de
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Lorenz Kandzior
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal. de
von Simon Stephens
Regie & Austattung: Boris C. Motzki
Choreographie: Mario Heinemann Jaillet
eine Produktion der Theaterakademie Mannheim/Abschlussklasse 2014/1
Premiere: MI 05. März 2014, 20.00 Uhr
Die nächsten Termine sind:
12.3./ 13.3./ 9.4./ 10.4/ 29.4
jeweils 20.00 Uhr
Eintrittspreis: 12 € / 6 € (ermäßigt)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.
Besetzung:
William Carlisle: Edgar Diel
Lilly Cahill: Ekaterina Ivanova
Bennett Francis: Ralph Opferkuch
Cissy Franks: Selina Böhm
Nicholas Chatman: Benjamin Wendel
Tanya Gleason: Laura Kaiser
Chadwick Meade: Lorenz Kandzior
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly, ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt, wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken, wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
„In seinem großartigen Stück erweckt Simon Stephens die ‚Zwischenwelt’ von Teenagern mit beängstigender Intensität zum Leben.“ (Daily Telegraph)
Theater Felina-Areal
Holzbauerstr. 6-8
Mannheim / Neckarstadt-Ost
Karten unter:
0621 / 33 64 88 6
oder:
info@theater-felina-areal.
Die Abschlussinszenierung der AK2014 : "Punk Rock"
Leseprobe mit Boris Motzki und der AK2014. (Selina Böhm, Katja
Ivanova, Edgar Diel, Ralph Opferkuch, Lorenz Kandzior und die beiden
Schauspielschüler, Laura Kaiser und Benjamin Wendel)
... "Ernste Töne schlägt auch die Abschlussklasse der Theaterakademie
Mannheim an. Unter der Regie von Boris Motzki werden die Absolventen
Machtkonstellationen auf einer Privatschule in Simon Stephens’ „Punk
Rock“ (Premiere: 5.3.) nachgehen – ein Weg, der direkt in die
Katastrophe führt. (Mannheimer Morgen, Baranski)
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Schauspiel: Boris C. Motzki inszeniert "Punk Rock" an der Theaterakademie Mannheim
Zum Stück
![]() |
| Probenfoto: B.C.Motzki (Edgar Diel und Ekaterina Ivanova) |
An einer teuren Privatschule bereiten sich Schüler, die sich für die künftige Elite halten, auf ihre Abschlussprüfungen vor. Deren Ergebnisse entscheiden über den weiteren Werdegang.
Lilly,
ca. 17 und neu in der Stadt, trifft gleich an ihrem ersten Tag auf
Mitschüler, die unter hohem Erwartungsdruck stehen und von einem
darwinistischen Umgang miteinander geprägt sind: den hochbegabten
Chadwick beispielweise, der regelmäßig vom arroganten Großmaul Bennett
gequält wird, Cissy, Bennetts Freundin, die zu Hause Stress bekommt,
wenn sie keine Bestnoten erhält, den Lacrossespieler Nicholas, in den
Lilly sich verliebt, zum Ärger des eher zurückhaltenden William, der
Lilly gern für sich hätte. Die Mischung aus Coolness und Karrieredenken,
wechselnden Allianzen und quer schießenden Hormonen ist explosiv, die
Machtkonstellationen verschieben sich und all das entwickelt eine
Dynamik, die zu einer unaufhaltsamen Katastrophe führt...
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Montag, 10. Juni 2013
Gastspiel der Absolventen der Theaterakademie Mannheim am Gallus Theater in Frankfurt a. M
Das Gastspiel " Der Goldene Drache" in
Frankfurt a. M am Gallus Theater begeisterte Veranstalter und Publikum
gleichermaßen. Wenn auch die Zuschauerzahl nicht gerade üppig ausfiel.
Aber auch das Gallus Theater kämpft wie viele vergleichbare Spielstätten
um jeden Zuschauer. Ich bedanke mich für den freundlichen Empfang und
freu mich auf ein Wiedersehen.
Mario Heinemann Jaillet
Fotos: Wolfgang Detering
Mario Heinemann Jaillet
Fotos: Wolfgang Detering
Schauspielschüler der Theaterakademie lustvoll und überzeugend beim Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit
Die Schauspielschüler der ThaM nahmen zum
ersten Mal am Festival "97m überm Meer" im zeitraumexit in Mannheim
teil. Viel Applaus gab es für den Beitrag der Schauspielschule.
... Die Theaterakademie Mannheim stürzt sich mit ihrer spartenübergreifenden Versuchsanordnung "Außer Kontrolle" in eine brachial-komische Zwischenwelt des absoluten Kontrollverlusts ...
... eigene Ansichten und Erzähltemperaturen, die an diesem Abend einen überzeugenden Querschnitt der regionalen freien Theater- und Performanceszene zeichneten und viel Platz zum Austausch boten. Und mit dieser vierten (und im Übrigen komplett ausverkauften) Ausgabe dürfte sich "97m überm Meer" als offene Plattform für darstellende Freidenker endgültig seinen festen Platz im Kulturkalender gesichert haben.
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.06.2013
Euer Mario Heinemann Jaillet
... Die Theaterakademie Mannheim stürzt sich mit ihrer spartenübergreifenden Versuchsanordnung "Außer Kontrolle" in eine brachial-komische Zwischenwelt des absoluten Kontrollverlusts ...
... eigene Ansichten und Erzähltemperaturen, die an diesem Abend einen überzeugenden Querschnitt der regionalen freien Theater- und Performanceszene zeichneten und viel Platz zum Austausch boten. Und mit dieser vierten (und im Übrigen komplett ausverkauften) Ausgabe dürfte sich "97m überm Meer" als offene Plattform für darstellende Freidenker endgültig seinen festen Platz im Kulturkalender gesichert haben.
© Mannheimer Morgen, Dienstag, 04.06.2013
Euer Mario Heinemann Jaillet
Montag, 18. März 2013
Schnuppertag an der Schauspielschule Mannheim
Am 21.06.13 um 14:30 Uhr in der Theaterakademie Mannheim, Holzbauerstr. 6-8, 68167 Mannheim
Schnuppertag an der ThaM:
Ihr erhaltet zwei Stunden aus unserem Stundenplan bei den Fachdozenten der ThaM.
Diesmal: 1 Stunde Akrobatik und 1 Stunde Gesang.
Außerdem gibt es viel Zeit um Fragen zu stellen, die Räumlichkeiten zu entdecken, mit Dozenten und Schülern zu sprechen.
Teilnahmegebühr: 12 €
Anmeldung mit Kontaktdaten und Alter bitte unter: office@theaterakademie-mannheim.de
Anmeldeschluss: 15.06.2013
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Mario Heinemann Jaillet
Schnuppertag an der ThaM:
Ihr erhaltet zwei Stunden aus unserem Stundenplan bei den Fachdozenten der ThaM.
Diesmal: 1 Stunde Akrobatik und 1 Stunde Gesang.
Außerdem gibt es viel Zeit um Fragen zu stellen, die Räumlichkeiten zu entdecken, mit Dozenten und Schülern zu sprechen.
Teilnahmegebühr: 12 €
Anmeldung mit Kontaktdaten und Alter bitte unter: office@theaterakademie-mannheim.de
Anmeldeschluss: 15.06.2013
Wir freuen uns auf Euch.
Euer Mario Heinemann Jaillet
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